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Wenn man die Höhe und den Durchmesser des Schornsteins der Kokerei kennt, wie berechnet man die benötigte Menge an Reservegas?
Könnten Sie das genauer erläutern? Oder gibt es dazu auch Unterlagen?
Basierend auf der Wärmeabgabe durch den Schornstein wird die Menge an Wärme berechnet, die mit dem Rauch abgeführt wird. Je nach Wetterbedingungen ändert sich auch die berechnete Menge.
In den Öfen zur Kohleverwertung gibt es viele Wärmekessel sowie Lüftungsanlagen. Die Temperatur der Abgase an diesen Geräten liegt bei etwa 160 Grad. Die Abgase gelangen anschließend in die Desulfurisierungsanlage. Hinter den Wärmekesseln und Lüftungsanlagen kann man einen Luftvorwärmer einbauen, der die Luft vorwärmt, bevor sie in den Schornstein geleitet wird. Ist das möglich?
Heutzutage sind viele Koksöfen mit Wärmerückgewinnungskesseln sowie Entschwefelungsanlagen ausgestattet. Die bei 160 Grad heiße Abgasluft wird nach dem Durchlaufen der Lüfter abgekühlt, bevor sie in den Entschwefelungsturm gelangt. Die Schornsteine werden nicht mehr benötigt. Viele Betriebe möchten die Schornsteine als Ersatz nutzen und prüfen, ob die 160 Grad hohe Temperatur der Abgasluft genutzt werden kann
Dazu muss die benötigte Menge an Reserveluft für den Schornstein berechnet werden, um festzustellen, ob sie genutzt werden soll
Zuerst muss man herausfinden, was unter Wärme-Backup zu verstehen ist Kann man das so verstehen, dass sobald der Schornstein in Betrieb genommen wird, die erforderlichen Bedingungen erfüllt sind – also dass am Fuß des Schornsteins ausreichende Saugkraft vorhanden ist? Wenn das der Fall ist, muss der Saugwert am Fuß des Schornsteins unter normalen Produktionsbedingungen ermittelt werden. Zudem darf die Temperatur der Abgase nicht unter die Taupunkttemperatur fallen; die Berechnungen erfolgen anschließend auf der Grundlage des Wärmeausgleichs und der Schwerelosigkeit. Es ist unwahrscheinlich, dass eine Rauchmenge von 160 den Saugdruck bei normaler Produktion erreichen kann! !
Was ist, wenn man den Schornstein mit heißer Luft erwärmt? Man muss sich dann wohl keine Sorgen um die Korrosion durch Taupunkt mehr machen, oder? Es geht hauptsächlich darum, bei einem vollständigen Stromausfall in der Kokerei die minimale Saugkraft des Schornsteins zu gewährleisten, damit keine Sicherheits- oder Umweltprobleme entstehen. Falls der Schornstein keine Saugkraft hat und etwas Gas in die Kokerei gelangt (oder es zu Leckagen kommt), könnte das Sicherheitsrisiken mit sich bringen. Deshalb muss der Schornstein eine minimale Saugkraft haben, damit das gesamte Abgassystem weiterhin funktionsfähig bleibt und die Abgase über den Schornstein abgeleitet werden können – um so Sicherheits- und Umweltprobleme zu vermeiden
Die Öfen arbeiten kontinuierlich, und die Schornsteine sind ebenfalls ständig in Betrieb. Zudem haben die Schornsteine eine große Wärmeinertiefe, wodurch der Saugdruck kurzfristig nicht stark abnimmt. Bei besonderen Situationen in der Produktion der Kokereien muss das Steuerungssystem der Kokereien über automatische Maßnahmen verfügen, um damit umzugehen. Selbst wenn es keine speziellen Pläne im Betrieb gibt, sollten dennoch Notfallpläne vorhanden sein – insbesondere zur Abschaltung des Gases und zum Abriegeln der Kokerei.
Heutzutage verfügen viele Koksöfen über Wärmerückgewinnungskessel und Entschwefelungstürme – Schornsteine werden nicht mehr benötigt, da die Abgase direkt in den Entschwefelungsturm geleitet werden. Doch einige Hersteller möchten weiterhin einen gewissen Unterdruck im Schornstein beibehalten, hauptsächlich aus Angst davor, dass der Lüfter plötzlich ausfällt und der Schornstein dann nicht mehr funktioniert. Es ist unklar, wie niedrig dieser Unterdruck mindestens sein sollte. Wird durch warme Luft keine Korrosion durch Kondenswasser verursacht?
Sehr praktische Frage: Sollten Störungen wie ein Stillstand der Lüftungsanlagen auftreten, würde das sicherlich zu Problemen in der Produktion führen. Das Problem ist, dass im Schornstein eine ausreichende Saugkraft aufrechterhalten werden muss – dazu sind große Mengen an heißer Luft erforderlich, um die Temperatur im Inneren des Schornsteins hochzuhalten. Das erinnert an die Vorbereitungsmaßnahmen vor dem Betriebsbeginn, bei denen ebenfalls viel Energie benötigt wird. Das ist also nicht wirtschaftlich – es entstehen hohe Kosten! !
Wie hoch können die niedrigste Schornsteintemperatur und der Schornsteinabzug sein?
Es tut mir leid, aber bis jetzt habe ich noch keine Standards und Vorschriften zu diesem Thema gefunden
Die Luftdruckwerte sind an verschiedenen Orten unterschiedlich, was auch zu unterschiedlichen Taupunkten führt. Es ist daher wichtig, den Schornstein in einem betriebsbereiten Zustand zu halten: Erstens muss die Temperatur der Abgase am Auslass über dem Taupunkt liegen, um eine Korrosion des Schornsteins durch den Taupunkt zu vermeiden; Zweitens ist es wichtig, die minimale Temperatur für die Saugkraft aufrechtzuerhalten. Man könnte das Entwicklungsunternehmen für Öfen bitten, eine Berechnung durchzuführen
Die Schornsteine werden größtenteils weiterhin verwendet; der Rauch wird weiterhin über die Schornsteine abgeleitet