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Untersuchung zu den Leistungskurven von Zentrifugalpumpen

2016-05-16View Original

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In den Eigenschaftskurven der Zentrifugalpumpen, die wir häufig betrachten, beginnt die H-Q-Kurve bei einem Durchfluss von 0. Auch die Leistungs-Durchfluss-Kurve beginnt meist bei 0. Doch die NPSH-Q-Kurve beginnt nicht bei 0 – warum ist das so? Wenn die N-Q-Kurve experimentell bestimmt wird, wie entsteht dann die NPSH-Q-Kurve?
Reply #22016-05-16
Die NPSHr-Kurve wird durch Versuche ermittelt und ergibt sich aus dem Punkt der NPSH, bei dem die Förderhöhe um 3 % abnimmt. Deshalb wird in der neuen API meist NPSH3 statt NPSHr verwendet. Warum man nicht bei Null anfängt, weiß ich nicht so genau. Warten wir, bis ein Experte es erklärt
Reply #32016-05-17
Ich denke eher, dass viele H-Q-Kurven und P-Q-Kurven bis 0 extrapoliert wurden, tatsächlich aber nicht gemessen wurden.
Reply #42016-05-18
Bei normalen Pumpen muss auf jeden Fall der Druck unter Belastung gemessen werden, daher sollte 0 wohl der gemessene Wert sein. In der Nähe ist das schwer zu sagen.
Reply #52016-05-18
Es ist ganz einfach: Bei der Messung des Kavitationsspielraums beginnt die Messung, nachdem die Pumpe während des Tests stabil läuft – daher beträgt der Durchfluss nicht 0.
Reply #62016-05-18
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Im Herzen ein wilder Tiger am 18.05.2016 um 17:54 bearbeitet. Bei der Linie des minimalen Durchflusses liegt in der Regel eine beträchtliche Entfernung von 0 entfernt. Wird die Kavitationssicherheit in diesem Bereich dann nicht gemessen? Oder kann die Pumpe bei geringerem Durchfluss nicht stabil arbeiten? Aber zu diesem Zeitpunkt hat die H-Q-Kurve einen Wert.
Reply #72016-05-23
Die H-Q-Kurve ist relevant, wenn nach dem Betrieb der Pumpe die Auslassventile geöffnet werden. Zunächst muss geprüft werden, ob die Pumpe die vorgesehene Durchflussmenge und den erforderlichen Druck erreichen kann. Im Grunde ist der Kavitationsvorsprung eine zusätzliche Eigenschaft – er muss nur unter bestimmten Betriebsbedingungen gemessen werden. Es ist doch nicht möglich, eine Pumpe einfach wegen eines Problems mit dem Nenndruckabfall stillzulegen – schließlich handelt es sich dabei um einen wichtigen Standard. Erst wenn die geplante Durchflussmenge der Pumpe erreicht ist, wird ein Vakuum erzeugt, um den Kavitationsspielraum zu messen.
Reply #82016-05-23
Heißt das also, dass die Pumpenhersteller bei geringem Durchfluss keinen Nennüberdruck mehr berücksichtigen? Warum nicht messen?
Reply #92016-05-30
Im Allgemeinen keine Probleme, es sei denn, es bestehen spezielle Anforderungen an die Betriebsbedingungen (Dann wird gemessen, wenn am Pumpeneingang ein Unterdruck herrscht)
Reply #102016-06-02
Eigentlich hat Ah Le oben schon fast alles erklärt. Während des Tests von NPSHr wird der Durchfluss konstant gehalten, während der Einstiegspunkt des Pumpenfluids allmählich gesenkt wird. Dabei wird der Druckunterschied zwischen Ein- und Ausgang überwacht. Wenn dieser Druckunterschied um 3 % abnimmt, wird der Einstiegsdruck aufgezeichnet – das ist dann der sogenannte NPSHr. Dieser Prozess ist ziemlich lang. Im Zustand von Nullstrom befindet sich die Pumpe eigentlich in einem nicht normalen Betriebszustand. Die Energiedichte der Flüssigkeit in der Pumpe ist sehr hoch, wodurch Korrosion durch Kavitation sowie Vibrationen entstehen können – Folgen, die der Pumpe irreversible Schäden zufügen können. In schweren Fällen kann es sogar zu einem Versagen der Pumpe kommen. Deshalb ist es kaum möglich, einen Wert für die Kavitationslast zu ermitteln. Aus konzeptioneller Sicht dient der Druck bei Null Durchfluss hauptsächlich dazu, den maximal zulässigen Druck an den Pumpenausgängen sowie unter den ungünstigsten Betriebsbedingungen zu bestimmen – was für die Auswahl des geeigneten Verfahrens von entscheidender Bedeutung ist. In ISO 9906 ist ausdrücklich vorgeschrieben, dass ein Test bei Nullstrom durchgeführt werden muss. Der Luftzerstörungsspielraum bei Null Durchfluss ist sowohl in der Prozessplanung als auch in der Betriebspraxis nicht wirklich verstanden worden – man kennt seine Bedeutung nicht. Zudem gibt es potenzielle Risiken, weshalb er in der Regel nicht getestet wird.

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