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Sehr geehrte Kollegen: Was die Anschlüsse angeht, so müssen die digitalen Signale der Geräte von den analogen Signalen getrennt angeschlossen werden. Das dient dazu, zu verhindern, dass die digitalen Signale die analogen Signale stören. Doch nachdem die Kabelbox verwendet wird, verschmelzen die vom Kabelbox ausgehenden Leitungen wieder miteinander – in diesem Fall stören die Signale doch nicht mehr, oder? Bitte geben Sie mir Ratschläge, danke.
Es wird keine Störungen geben, das Signalkabel ist abgeschirmt!
Wenn Sie unbedingt darauf bestehen, dann trennen Sie sie voneinander – im Allgemeinen sollten Starkstrom- und Schwachstromsysteme getrennt werden
Verschiedene Signale werden in getrennten Verteilerkästen eingeführt, und zwar auch zum Zweck der Sicherheit und Verwaltung, um zu verhindern, dass verschiedene Signale miteinander vermischt werden und dadurch Störungen entstehen.
Nein, sonst sollte man mit den Arbeiten aufhören. 1. Die Kabel haben eine Abschirmungsschicht. 2. Analogwerte sind in der Regel intrinsisch sicher, während digitale Signale in der Regel explosionsgeschützt sind. Diese beiden Arten von Kabeln werden in unterschiedlichen Bereichen der Kabelträger verlegt – dazwischen befindet sich außerdem noch eine Trennwand
Abgeschirmung – das weiß ich. Aber warum muss dann die Verbindungsbox in analoge und digitale Signale unterteilt werden? Gibt es nicht auch eine Abschirmungsschicht?
Das liegt daran, dass die Verbindungsboxen ursprünglich dazu dienen, die Verkabelung vor Ort zentral zu steuern. Es ist daher logisch, dass die sicherheitsrelevanten und explosionsgeschützten Komponenten getrennt voneinander angeordnet werden. In der Regel enthält eine Verbindungsbox – insbesondere wenn sie als Ersatz dienen soll – nur ein Mehradenkabel. Somit kann in einer Box nur eine Art von Signal vorliegen: in der Regel analoge Signale, die sicherheitsrelevant sind, sowie digitale Signale, die explosionsgeschützt sind. Das ist tatsächlich die richtige Herangehensweise. Man kann sich fragen, warum gerade analoge Signale meist sicherheitsrelevant sind, während digitale Signale meist explosionsgeschützt sein müssen
Ich weiß auch nicht warum, aber ursprünglich dachte ich, es liege daran, dass man aus Sicht der intrinsischen Energiebeschränkung die Energiebeschränkung für den Stromsignal sowie die Berechnung der Bedingungen für einen intrinsischen Schaltkreis leichter durchführen kann. Bei digitalen Signalen kann es dazu kommen, dass die Kontakte verkleben, wodurch der Schwellenwert überschritten wird. Es scheint jedoch auch sicherheitstechnische digitale Signale zu geben, die nicht dem NAMUR-Standard entsprechen. Ich denke, das ist ein Problem aus der Vergangenheit. . . Es wurde von Anfang an so konzipiert. Zum Thema der Frage des Originalbeschreibers noch ein paar Anmerkungen zu den geltenden Vorschriften in einigen Projekten: Man sollte darauf achten, dass sich sicherheitsgeführte Schaltkreise nicht mit nicht-sicherheitsgeführten Schaltkreisen vermischen. Von der Steuerungskabine bis zum Einsatzort werden die intrinsisch sicheren Kabel sowie die nicht-intrinsisch sicheren Kabel jeweils in eigenen Leitungsrohren verlegt. Zwischen ihnen befinden sich Trennwände. Die Leitungsrohre sind außerdem mit Deckeln versehen, um Schäden durch äußere mechanische Einflüsse zu verhindern. Sicherheitskabel und nicht-sichere Kabel dürfen keinen gemeinsamen Metallrohrkanal sowie keine gemeinsame Vorortverbindungsbox verwenden. Mehrere intrinsisch sichere Schaltungen oder damit verbundene Schaltungen sollten nicht denselben Kabel verwenden (mit Ausnahme von Fällen, in denen die Kabeladern getrennt abgeschirmt sind), noch gemeinsam in derselben Stahlrohrleitung untergebracht werden (mit Ausnahme von abgeschirmten Leitungen)