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Durch die Verbindung des Trockengases vom Treibstoffgasleitungsende zum Stabilisierungsturm kommt es zu erheblichen Verstopfungen der Brenner. Vermutlich liegt das daran, dass das Trockengas Chlor enthält. Gibt es vielleicht eine gute Lösung dafür? Oder gibt es einen besseren Weg, mit diesem Problem umzugehen?
Nach der Aufbereitung des Trockengases im Stabilisierungsturm geht es über den Dechlorierungsbehälter in das Kraftstoffleitungsnetz; Falls das Dechlorierungsbehälter nicht verwendet werden kann, bleibt nur noch die Möglichkeit, das Material über eine Flammrohranlage zu verbrennen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von „Raffineriearbeiter“ am 15.1.2017 um 13:21 bearbeitet. Derzeit kann die Flamme in der Anlage nicht entzündet werden – es sei denn, es tritt ein Unfall auf. Es ist auch nicht möglich, die Abgase mit einer Flamme zu verbrennen. Falls man Dechlorierungsanlagen verwenden möchte, frage ich mich, wie effektiv die Dechlorierung bei niedrigen Temperaturen ist. Gibt es bessere Vorschläge? Danke
Kann man jetzt mit Sicherheit sagen, dass die Verstopfung der Brenner durch Chlor in dem trockenen Gas verursacht wird? Als Brenngas wird Trockengas verwendet – in den meisten Fällen ist es nicht notwendig, ein Entchloridierungsgerät einzusetzen
Das Trockengas vom Spitzenbereich des Destillationskolbens in unserer Anlage für kontinuierliche Umwandlung wird nach dem Durchgang durch den Entchloridierungstank in das Kraftstoffleitungsnetz eingespeist. Seit dem Betriebsbeginn vor zwei Jahren ist die Entchloridierungseffizienz gut
Nachdem das Trockengas abgeleitet wurde, besserte sich die Verstopfung der Brenner. In diesem Gas sind außer Chlor wohl keine anderen Verunreinigungen mehr enthalten
Könnten Sie mir die Modellnummer des Dechloriermittels nennen? Vielen Dank
Wird das verarbeitete Gas dann immer noch als Brennstoff verwendet?
Nein, es wurde ein Gerät zur Entschwefelung des Brenngases eingebaut. Doch bei ihren Kolbenmaschinen bildet sich viel Salz ab – das ist auch ziemlich problematisch
Das sollte wohl in die Schwefelrückgewinnungsanlage geschickt werden. In unserer Konstruktion gibt es zwei Wege: zur Schwefelrückgewinnung und zur Verarbeitung des Brenngases
Am oberen Ende des Stabilisierungsturms können Ammoniumsalze im Trockengas mit den Leitungen in die Kraftstoffleitungen gelangen und so die Brandhemmer sowie Brenner verstopfen. Regelmäßig muss vor der Kühlung des Stabilisierungsturms Wasser eingefüllt werden, um eine Reinigung durchzuführen. Bei mir ist der Abstand zwischen diesen Reinigungsaktionen ein Monat; dabei werden jeweils etwa 30 t Wasser eingesetzt. Der pH-Wert des gereinigten Wassers wird überwacht – in der Regel normalisiert sich dieser Wert nach zwei bis drei Stunden. Das Trockengas kann anschließend in den Eingang des Verdichters geleitet werden