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Dieser Beitrag wurde zuletzt von yinkuilin6868 am 13.06.2016 um 09:30 bearbeitet. Bei der chemischen Produktion werden häufig brennbare, explosive, giftige oder korrosive Stoffe verwendet; Die Produktionsbedingungen erfordern manchmal hohe Temperaturen und hohen Druck ; Diese Faktoren stellen eine große Gefahr für die chemische Produktion dar. In der chemischen Industrie muss die Sicherheit an erster Stelle stehen – es muss das Prinzip „Sicherheit vor allem, Prävention in den Vordergrund“ umgesetzt werden! Schauen Sie nach, ob Sie alle folgenden sicheren Vorgehensweisen richtig umgesetzt haben – verfügt Ihre Fabrik über all diese Sicherheitseinstellungen? Hinweise zur sicheren Fahr- und Parkung 1. Sicheres Fahren ★ Überprüfen Sie und stellen Sie sicher, dass Wasser, Strom sowie Gas in ausreichender Menge vorhanden sind – außerdem müssen alle notwendigen Rohstoffe und Materialien vorhanden und qualitativ einwandfrei sein. ★Überprüfen Sie den Öffnungs- und Schließzustand der Ventile sowie den Zustand der Abdeckplatten, um sicherzustellen, dass der Ablauf des Systems reibungslos ist. Alle mechanischen und elektrischen Geräte sowie Messinstrumente müssen in einem einwandfreien Zustand sein. ★Die Geräte zur Wärme- und Druckhaltung sowie zur Reinigung müssen den Anforderungen für den Betrieb entsprechen. Bei Bedarf müssen sie erneut ersetzt, gereinigt und geprüft werden, damit sie den Anforderungen genügen. ★Sicherheit und Feuerlöschanlagen müssen in Ordnung sein, die Kommunikationswege müssen funktionieren. Wenn Anlagen mit hohem Risiko in Betrieb genommen werden, müssen die Feuerwehr sowie die Gesundheitsbehörden benachrichtigt werden. ★Während des Fahrens muss die Kommunikation zwischen den beteiligten Abteilungen verstärkt werden. Es müssen strikt die Schritte aus dem Fahrplan befolgt werden, außerdem müssen die Vorgaben bezüglich der Änderung der Temperatur, des Drucks sowie der Lastenstärke eingehalten werden. ★Während der Fahrt muss man sorgfältig auf Veränderungen im Betriebsablauf sowie auf den Zustand der Anlagen achten. Bei auftretenden Anomalien müssen diese umgehend beseitigt werden. Im Notfall muss die Fahrt gestoppt werden – es ist strengstens verboten, weiterzufahren. 2 sicheres Anhalten ★ Für ein normales Anhalten müssen die Schritte aus dem Anhalteplan befolgt werden. Die automatischen Notstoppvorrichtungen dürfen nicht zur Durchführung eines normalen Anhalts verwendet werden. ★Die Senkung des Systemdrucks sowie der Temperatur muss in dem erforderlichen Umfang (Raten) und in der Reihenfolge von hohem Druck zu niedrigem Druck erfolgen. Bei Geräten (Behältern) etc., bei denen eine Druck- oder Temperaturhaltung erforderlich ist, müssen nach dem Anhalten die Veränderungen des Drucks und der Temperatur termingerecht aufgezeichnet werden. ★Beim Stilllegen großer Antriebseinrichtungen muss zunächst der Hauptantrieb und anschließend die Hilfsantriebe abgestellt werden. ★Bei der Entlastung von Geräten (Behältern) muss man auf die Freisetzung und Ausbreitung von chemisch gefährlichen Stoffen wie brennbaren, explosiven oder giftigen Stoffen achten, um Unfälle zu verhindern. Die Entlastungsprozedur sollte langsam durchgeführt werden; es darf nichts angefasst werden, solange der Druck noch nicht vollständig abgebaut ist. ★Ersetzung von Geräten, die mit giftigen, schädlichen, brennbaren oder explosiven Gasen in Berührung kommen. Üblicherweise werden zur Ersetzung Stickstoff und Dampf verwendet. Es sollte Priorität darauf gelegt werden, Stickstoff zum Ersetzen zu verwenden, da der Dampf eine höhere Temperatur aufweist. Nach der Ersetzung muss außerdem ein Kühlturm eingesetzt werden, um die Temperatur im Gerät auf normale Werte zu senken. Hinweise zu chemischen Reaktionen in der Chemieindustrie 1. Hinweise bei Oxidationsreaktionen ★ Wenn bei der Oxidation Luft oder Sauerstoff als Oxidationsmittel verwendet wird, muss das Verhältnis der Reaktanten streng innerhalb des Bereichs liegen, der eine Explosion verhindert. ★Bevor die Luft in den Reaktor gelangt, muss sie durch eine Reinigungsanlage geführt werden. Dadurch werden Staub, Feuchtigkeit, Öle sowie andere Verunreinigungen aus der Luft entfernt. Dadurch bleibt die Aktivität des Katalysators erhalten, und die Gefahr von Bränden oder Explosionen wird verringert. ★Um zu verhindern, dass der Kontaktor im Falle eines Ausbruchs oder Brandes die Sicherheit von Personen und Geräten gefährdet, sollten vor dem Reaktor sowie in den Rohrleitungen Brandhemmer installiert werden. ★Um einen Ausbruch beim Kontaktor zu verhindern, sollte dieser über Entlastungsvorrichtungen (Sprengmembranen, Sprengplatten) verfügen. Zudem sollte möglichst eine automatische Steuerung sowie Alarmanlagen zum Einsatz kommen. 2 Hinweise zur Nitrierungsreaktion ★ Die Nitrierung ist eine exotherme Reaktion, weshalb sie unter gekühlten Bedingungen durchgeführt werden muss. ★Es muss beachtet werden: Bei der Nitrierungsreaktion können schon kleine Nachlässigkeiten – wie das Unterbrechen des Rührens, eine unzureichende Kühlwirkung oder eine zu hohe Zufuhrsgeschwindigkeit – dazu führen, dass die Temperatur stark ansteigt. Dadurch entstehen mehrere Nitroverbindungen, was wiederum ein Risiko für Brand und Explosion darstellt. ★Nitratiermittel weisen eine gewisse Oxidationsfähigkeit auf. Häufig verwendete Nitratiermittel wie konzentrierte Salzsäure, Schwefelsäure, konzentrierte Sulfursäure, rauchende Sulfursäure sowie Mischsäuren besitzen eine starke Oxidationsfähigkeit sowie Feuchtigkeitsaufnahmefähigkeit und sind zudem korrosiv. Während der Verwendung sollte man vermeiden, dass es mit Fetten, organischen Stoffen – insbesondere ungesättigten organischen Verbindungen – in Berührung kommt, da sonst ein Brand ausbrechen kann. Bei der Herstellung von Nitriermitteln darf die Temperatur nicht überschritten werden, und es darf kein Wasser in das Produkt gelangen – damit das Gerät nicht undicht wird. Andernfalls kann es zu einem Brand oder einer Explosion kommen. ★Die meisten nitrierten Stoffe sind entzündlich, wie zum Beispiel Benzol, Toluol, Chlorbenzol sowie Derivate des Naphthols. Diese Stoffe sind nicht nur entzündlich, sondern einige von ihnen sind außerdem giftig. Bei ihrer Verwendung müssen daher angemessene Sicherheitsmaßnahmen ergriffen werden, um Brände, Explosionen und Vergiftungsunfälle zu vermeiden. Hinweise zur Chlorierung Reaktion ★ Die meisten Rohstoffe, die bei dieser Reaktionsart verwendet werden, sind brennbare organische Stoffe sowie starke Oxidationsmittel wie Methan, Ethan, Benzol, Toluol, Ethanol, Flüssigchlor usw. Während des Produktionsprozesses muss auf einen ausreichenden Abstand zu möglichen Brandquellen geachtet werden. Zudem müssen die Brandschutz- und Sprengschutzvorschriften im Werk streng eingehalten werden. ★Als Chloriermittel werden im Chlorierungsvorgang üblicherweise flüssiges Chlor oder gasförmiges Chlor verwendet. Chlorgas ist an sich sehr giftig (es gehört zur Klasse II, also zu den Stoffen mit hohem Gefahrenpotenzial). In der Regel muss flüssiges Chlor vor der Verwendung zunächst in einen Verdampfer eingebracht werden, damit es gasförmig wird. ★Unter normalen Umständen darf man Behälter oder Transportfahrzeuge, in denen Chlor gespeichert wird, nicht als Lagerbehälter verwenden. Dadurch soll verhindert werden, dass chlorierte organische Stoffe in die Behälter oder Transportfahrzeuge zurückfließen und so eine Explosion auslösen. Dazwischen muss daher ein Pufferbehälter für Chlor vorhanden sein. ★Beim Einsatz von Chlorgas müssen geeignete Schutzausrüstungen zur Verfügung stehen, und es müssen zuverlässige Notfallpläne für den Ernstfall erstellt werden. Die in diesen Plänen vorgesehenen Sicherheitsmaßnahmen müssen unbedingt umgesetzt werden. ★Die Chlorierung ist eine exotherme Reaktion; insbesondere bei höheren Temperaturen verläuft die Reaktion noch intensiver. Die Ausrüstung für die Chlorierung muss über ein gutes Kühlsystem verfügen, um den Chlorstrom gut kontrollieren zu können. Dadurch wird verhindert, dass die Reaktion zu heftig wird und die Temperatur plötzlich ansteigt, was zu Unfällen führen könnte. ★Außerdem entsteht bei Chlorierungsreaktionen fast immer Chlorwasserstoffgas. Daher ist bei der Verwendung solcher Anlagen besonders auf die Wahl von Materialien mit guter Korrosionsbeständigkeit sowie auf die Rückgewinnung des Chlorwasserstoffgases zu achten. Vorsichtsmaßnahmen gegen Brand und Explosion 1. Maßnahmen zur Brand- und Explosionsprävention ★ An Stellen, an denen Brände oder Explosionen leicht auftreten können, sollten ausreichend Überwachungsgeräte für zu hohe Temperaturen und Drücke sowie Alarmsysteme (akustisch und optisch) und Sicherheitsabschaltvorrichtungen installiert werden. ★An Stellen, an denen ein Ausströmen brennbarer Gase (Dämpfe) möglich ist, müssen Geräte zur Erkennung der Konzentration dieser Gase sowie Alarmanlagen installiert werden. Der Alarmwert sollte bei weniger als 20 % des unteren Explosionsgrenzwerts dieses Gases liegen. ★Alle Leitungen für Inertgase und Treibgase, die mit brennbaren oder explosiven Anlagen verbunden sind, müssen mit Vorrichtungen ausgestattet sein, die verhindern, dass brennbare oder explosive Stoffe eindringen können. Es ist jedoch nicht ratsam, ausschließlich Einwegventile zu verwenden. ★Anlagen, bei denen durch Polymerisation oder Zersetzung der Reaktionsstoffe Überhitzung oder Überdruck entstehen, müssen mit automatischen und manuellen Notentlastungsanlagen sowie Entlastungstanks ausgestattet sein. ★An der Auslassstelle des Entlüftungsschlauchs für brennbare Gase (Dämpfe) muss ein Brandhemmer installiert werden, und an einer leicht zugänglichen Stelle muss eine Absperrventil angebracht werden. Damit bei einem Brand am Auslass der Entlüftungsröhre die Gaszufuhr unterbrochen werden kann, um das Feuer zu löschen. Am untersten Punkt des Entlüftungsschlauchs muss ein Feuerlöschschlauchanschluss angebracht werden. 2 Prinzipien und Maßnahmen zur Brand- und Explosionsverhütung Um ein Feuer entstehen zu können, sind drei Bedingungen notwendig: brennbare Stoffe, Oxidationsmittel sowie eine Entzündungsquelle. A. Kontrolle der brennbaren Stoffe: Verhinderung der Entstehung von explosionsfähigen Gemischen aus brennbaren Gasen, Dämpfen, Stäuben und Luft ; B. Beseitigung der Brandquelle ; C. Luftabschluss: Entfernung von Oxidationsmitteln wie Sauerstoff usw. Vorsichtsmaßnahmen bei der Beförderung von chemischen Gefahrstoffen ★ Vor dem Be- und Entladen sowie der Beförderung von chemischen Gefahrstoffen müssen vorher alle notwendigen Vorbereitungen getroffen werden. Es ist wichtig, die Eigenschaften der Stoffe zu kennen. Zudem muss überprüft werden, ob die zum Be- und Entladen sowie zur Beförderung verwendeten Geräte stabil sind. Solche instabilen Geräte müssen ausgetauscht oder repariert werden. Falls das Werkzeug mit brennbaren Stoffen, organischen Substanzen, Säuren, Basen usw. kontaminiert wurde, muss es vor der Verwendung gereinigt werden. ★Die Bediener müssen je nach den gefährlichen Eigenschaften der jeweiligen Stoffe die entsprechenden Schutzmittel tragen. Bei der Arbeit mit giftigen, korrosiven oder radioaktiven Stoffen ist besonders vorsichtig zu sein. Schutzausrüstung umfasst Arbeitskleidung, Gummifrontschürzen, Gummimanschetten, Gummihandschuhe, lange Gummistiefel, Gasmasken, Atemschutzmasken, Stoffmasken, Stoffhandschuhe und Schutzbrillen usw. Vor der Bedienung muss eine speziell ausgebildete Person überprüfen, ob die Geräte in Ordnung sind und ob die notwendige Ausrüstung getragen wird. Nach der Verwendung sollte es gereinigt oder desinfiziert werden und in einem speziellen Behälter aufbewahrt werden. ★Bei der Handhabung müssen chemisch gefährliche Stoffe vorsichtig behandelt werden, um Stöße, Reibung, Stürze und Vibrationen zu vermeiden. Beim Abladen von Behältern mit flüssigem Eisen darf man nicht von einer Leiter aus die Behälter schnell herunterlassen. Stattdessen sollten alte Reifen oder andere weiche Materialien neben dem Stapel auf den Boden gelegt werden, damit die Behälter langsam abgeladen werden können. Gegenstände, auf denen ein Zeichen darauf hinweist, dass sie nicht umgedreht werden dürfen, müssen auf keinen Fall umgedreht werden. Wenn eine Beschädigung der Verpackung festgestellt wird, muss sie an einen sicheren Ort gebracht werden, um repariert zu werden – oder die Verpackung muss ausgetauscht werden. Bei der Reparatur dürfen keine Werkzeuge verwendet werden, bei denen Funken entstehen können. Wenn chemisch gefährliche Stoffe auf den Boden oder in Fahrzeuge gelangen, müssen sie umgehend beseitigt werden. Bei brennbaren und explosiven Stoffen sollten weiche Materialien, die mit Wasser befeuchtet wurden, zur Beseitigung verwendet werden. ★Beim Be- und Entladen sowie Transportieren giftiger Stoffe muss eine gute Belüftung am Arbeitsort gewährleistet werden. Sollten Symptome einer Vergiftung wie Übelkeit oder Schwindel auftreten, sollte man umgehend an einen Ort mit frischer Luft gehen, um sich auszuruhen. Zudem sollten die Arbeitskleidung sowie Schutzausrüstung abgelegt werden, und die betroffenen Stellen der Haut müssen gereinigt werden. ★Beim Be- und Entladen sowie Transport von explosionsgefährlichen Stoffen, brennbaren Stoffen der Klasse 1 sowie Oxidationsmitteln der Klasse 1 dürfen keine Fahrzeuge mit Eisenrädern, Elektrofahrzeuge (ohne Geräte zur Verhinderung von Funkenentstehung) sowie andere Transportmittel ohne explosionsgeschützte Ausstattung verwendet werden. Die Personen, die an der Aufgabe teilnehmen, dürfen keine Schuhe mit Eisennägeln tragen. ★Beim Be- und Entladen sowie Transportieren stark korrosiver Stoffe sollte vor der Arbeit überprüft werden, ob der Boden des Behälters bereits korrodiert ist, um ein Herunterfallen des Behälters zu verhindern. Beim Transport ist das Tragen auf den Schultern, das Tragen auf dem Rücken oder das Umfassen mit beiden Händen verboten. Es darf nur getragen, gehoben oder mit Fahrzeugen transportiert werden. Beim Transport und Stapeln darf es nicht umgestürzt, geneigt oder geschüttelt werden, um zu vermeiden, dass Flüssigkeiten austreten und Gefahren entstehen. Vor Ort müssen klares Wasser, Sodawasser oder Essig zur Verfügung stehen, um sie im Notfall verwenden zu können. Vorsichtsmaßnahmen bei Arbeiten in Behältern von Chemieanlagen ★ Beim Arbeiten innerhalb der Anlagen darf man nur eintreten, wenn die Materialflüsse nicht unterbrochen werden ; Ungeeignete Reinigungs- und Austauschprozesse führen nicht zur Zulassung ; Fackeln, die den Vorschriften nicht entsprechen, dürfen nicht eingesetzt werden ; Ohne Aufsichtsperson darf man nicht eintreten ; Ohne Notfallrettungsmaßnahmen wird nicht eingedrungen. ★30 Minuten vor Beginn der Arbeiten im Behälter wird eine Probe entnommen und analysiert. Erst wenn die Konzentrationen von brennbaren, explosiven sowie giftigen Stoffen sowie der Sauerstoffgehalt im zulässigen Bereich liegen, darf mit den Arbeiten begonnen werden. Je nach konkreten Bedingungen die Belüftung im Behälter verbessern ; In räumlich schlecht belüfteten Bereichen sollte in Schichten gearbeitet werden. ★Beim Betreten des Behälters zur Beseitigung toxischer, schädlicher sowie korrosiver Rückstände müssen geeignete Schutzausrüstungen sowie Atemschutzmasken getragen werden. ★Nach Beginn der Arbeiten am Gerät sollten alle 2 Stunden Proben entnommen werden, um die Zusammensetzung der Gase zu analysieren ; Die Überwachungspersonen außerhalb des Behälters müssen an ihrem Posten bleiben und eine enge Kommunikation zwischen Innen und Außen gewährleisten. ★Wenn die Konzentration der giftigen Gase unter dem **vorgeschriebenen Wert liegt, ist es strengstens verboten, Sauerstoff in den Tank zu füllen.** Elektrische Sicherheitshinweise ★Elektrische Geräte müssen über eine zuverlässige Erdung (Masseanschluss) verfügen. Blitzschutz- und Antistatikanlagen müssen in gutem Zustand sein und jährlich regelmäßig überprüft werden. ★Elektrische Arbeiten müssen von fachlich ausgebildeten, zertifizierten und lizenzierten Personen durchgeführt werden. Dabei müssen die vorgeschriebenen Schutzausrüstungen getragen werden, und es müssen elektrische Werkzeuge verwendet werden, die den Sicherheitsanforderungen entsprechen. ★Unabhängig davon, ob die Hochspannungsanlage unter Strom steht oder nicht, dürfen die diensthabenden Mitarbeiter sie nicht allein entfernen oder über die Schutzabdeckungen arbeiten. Wenn die Absperrung entfernt werden muss, muss ein Aufsichtsperson anwesend sein und der sichere Abstand zur Anlage muss gewahrt bleiben. ★Bei Gewitterwetter, wenn es notwendig ist, Außengeräte mit hohem Spannungsniveau zu überprüfen, müssen die Prüfer Isolierschuhe tragen und sich nicht in der Nähe der Blitzschutzanlagen aufhalten. ★Bevor an unterbrochenen Leitungen und Geräten Erdungskabel angebracht werden, muss zunächst Entladung vorgenommen und der Stromfluss überprüft werden. Erst nachdem sichergestellt ist, dass kein Strom mehr fließt, können die Erdungskabel an beiden Seiten des Arbeitsbereichs angebracht werden. Auch an den Leitungen, über die Strom zu den betroffenen Geräten und Strecken geleitet werden kann, müssen Erdungskabel angebracht werden. ★Beim Arbeiten mit Flammen in der Nähe von mit Strom versorgten Geräten muss die Entfernung zwischen der Flamme und den mit Strom versorgten Teilen 1,5 Meter betragen, wenn die Spannung 10 Kilovolt oder weniger beträgt. Bei einer Spannung von mehr als 10 Kilovolt muss diese Entfernung 3 Meter betragen. ★Beim Austausch des Sicherungsstifts muss dieser streng nach den Vorschriften ausgewählt werden; es darf nicht einfach ein anderes Metalldraht verwendet werden. Hinweise zur Verwendung von Atemschutzmasken ★ Vor der Verwendung einer Atemschutzmaske muss die Konzentration giftiger Gase sowie der Sauerstoffgehalt in der Arbeitsumgebung analysiert und überprüft werden. ★Bei der Verwendung von Gasmasken muss der Sauerstoffgehalt in der Umgebung über 18 % liegen und der Gehalt an Giftgasen unter 2 %. Wenn eine dieser Bedingungen nicht erfüllt ist, darf eine Filter-Gasmaske auf keinen Fall verwendet werden. ★Achten Sie auf den Einsatzbereich und die Gültigkeitsdauer der verschiedenen Typen von Gaskartuschen. ★Falls Unbehagen auftritt, darf die Gasmaske nicht abgenommen werden – man muss umgehend den giftigen Bereich verlassen. ★Es ist strengstens verboten, Filtermasken in geschlossenen Behältern, Rohrleitungen sowie in Sauerstoffarmen Umgebungen zu verwenden.