Wartungstechnik für Radiallagern und Axiallagern von Turbinenkompressoren
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Dieser Beitrag wurde zuletzt von zhangya*ong am 3.7.2016 um 11:15 bearbeitet.I. Hinweise zur Wartung von Radiallagern
1) Es wird in der Regel nicht empfohlen, die Lagerscheiben zu schleifen. Um jedoch eine gute Kontaktaufnahme zwischen den Komponenten des Lagers zu gewährleisten, kann man die Scheiben unter der Voraussetzung, dass ihre Abweichungen im zulässigen Bereich liegen und die Anforderungen an die Oberfläche des Berylliumlegierungsmaterials erfüllt sind, geringfügig schleifen. 2) Wenn die Lagerplatten zusammen mit der Hülle ausgetauscht werden, sollte mit Rotglut überprüft werden, ob die neu eingebauten Lagerplatten gut mit dem Unterlagerring in Berührung stehen. Die neuen Lagerplatten dürfen im Lagerring nicht locker sitzen; die Lücken auf beiden Seiten sollten nicht größer als 0,03 mm sein. Der Drehhemmer darf nicht über die Mittellinie des Lagerrings hinausragen. 3) Die Position und Richtung der Ziegelblöcke dürfen nicht vertauscht werden. Beim Austausch eines einzelnen Dachziegels sollte sichergestellt werden, dass die Dicke nicht über den zulässigen Toleranzwert im Vergleich zu den Ziegeln derselben Gruppe hinausgeht. II. Hinweise zur Wartung von Schublagern 1) Die Spielweite des Schublagers sollte mit Ausgleichsschrauben auf der nicht arbeitenden Seite justiert werden. Es sollten maximal 1 Ausgleichsschraube verwendet werden. Die Anpassung der Schublagerlücke sollte nach der Justierung des Rotors in der axialen Position durchgeführt werden. Um den Spielraum des Schublagers zu messen, muss der Deckel des Lagerrahmens geschlossen werden. Anschließend sollten die Schrauben und Stifte in der Mittellinie fest angezogen werden, bevor die Messung vorgenommen wird. Bei Schublagern vom Typ Mitchell wird der axiale Spielraum durch die Dicke der Dämpfungsschichten an den Enddeckeln eingestellt. 2) Bei Schublagern vom Mitchell-Typ muss beim Erwärmen der Schubplatte mit Flamme verhindert werden, dass die Oberfläche der Schubplatte angeglüht wird. Gleichzeitig sollte der Rotor in den äußeren Totpunkt gebracht werden, um zu verhindern, dass das Berylliumlegierungsmaterial der inneren Lagerplatten schmilzt. 3) Bei dem Demontieren und Montieren müssen die gegenseitigen Positionen der Lagerelemente der Schublagern genau markiert werden, damit sie nicht vertauscht werden. 4) Um eine Überlastung der Schublagern zu verhindern, muss streng darauf geachtet werden, dass die Endbewegung der Schublagerplatten nicht außerhalb der zulässigen Grenzen liegt und dass die Verbindungsflächen in den Lagerhalterungen nicht beschädigt sind. 5) Die Arbeitsposition des Rotors muss auf der Arbeitsseite des Drucklagers justiert werden. Je nach Konstruktion des Lagergehäuses muss die Dicke der Dichtungen des Gehäuses oder die Dicke der Dichtungen des Drucklagers auf der Arbeitsseite angepasst werden. 6) Die Nullposition des Achsverschiebungsensors muss mit der im Design vorgesehenen Nullposition übereinstimmen. Der von dem Anzeigegerät angezeigte Verschiebungswert muss mit dem von dem Mikrometer angezeigten Spiel des Rotorachsenübergangs übereinstimmen.