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Unsere Hydrokrakkieranlage ist auf eine Leistung von 800.000 Tonnen pro Jahr ausgelegt. Das Desulfurisierungssystem weist außerdem das Problem auf, dass die Antriebslager der beiden Pumpen ständig über dem zulässigen Wert liegen – es darf keine Temperatur von mehr als 75 Grad erreicht werden. Zudem muss nach der Reparatur einer Pumpe diese nach kurzer Zeit wieder durch die andere Pumpe ersetzt werden, damit die defekte Pumpe repariert werden kann. Wie soll man vorgehen, wenn beide Pumpen ausfallen? Das Desulfurisierungssystem ist außer Betrieb, wodurch die Konzentration von Schwefelwasserstoff im zirkulierenden Wasserstoff extrem hoch wird. Je nach Schwefelgehalt der Rohstoffe liegt diese Konzentration bei mehreren Zehntausend ppm – dadurch wird die Reaktion im Hydrogenerzeuger gehemmt! Meiner Meinung nach gibt es folgende Lösungsansätze. Bitte ergänzen Sie mich, falls ich etwas übersehe: 1. Erhöhung der Menge an neuem Wasserstoff – dadurch wird der Druck gesenkt und die Austauschrate erhöht. 2. Anpassung der Reaktionstemperatur; durch höheren Druck wird die Reaktionsintensität gesteigert. 3. Verringerung der Menge des zu verarbeitenden Materials. 4. Verwendung von Rohöl mit niedrigem Schwefelgehalt (bei normaler Produktion soll der Schwefelgehalt im Zirkulationsgas bei 300–500 ppm liegen). Gibt es noch weitere Lösungsansätze? Falls meine Vorgehensweise nicht richtig ist, bitte geben Sie mir gerne Ratschläge!
Das, was Sie sagen, ist sehr richtig. In der Praxis sollte man die Einstellungen entsprechend der Produktqualität anpassen. Meiner Meinung nach ist die hemmende Wirkung von Schwefelwasserstoff auf den Katalysator in der praktischen Produktion geringer als theoretisch angenommen. Die Senkung des Energieverbrauchs ist dagegen ziemlich offensichtlich
Wie versteht man die Senkung des Energieverbrauchs – bedeutet das, den Energieverbrauch durch ein Desulfurisierungssystem zu verringern?