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Ich frage Sie alle: Ist es notwendig, die Leitungen für Chlor und Wasserstoff, die bei der Elektrolyse in Anlagen zur Herstellung von Kalilauge entstehen, bis zum Chlorwasserstoff-Behandlungssystem zu isolieren? Unser System zur Elektrolyse zu Chlor und Wasserstoff befindet sich in einer Entfernung von 200–300 Metern. Die Chlorgasleitungen sind mit Tropfschläuchen ausgestattet. Zudem gibt es einen Wassersperreinsatz für das Chlorgas – dieser ist schräg angeordnet. An den Wasserstoffgasleitungen gibt es keine Tropfschläuche; stattdessen gibt es zwei Wassersperreinsätze für Wasserstoffgas. Die Hauptleitungen für Chlor und Wasserstoff an unseren Elektrolyseuren sowie alle Leitungen von D260, 270 bis zum Chlor-Wasserstoff-System sind vollständig isoliert. Ich halte das für unnötig – sie sollten entfernt werden, um die Belastung der nachgeschalteten Geräte zu verringern. Natürlich muss dabei gewährleistet sein, dass sich in den Gasleitungen kein Wasser ansammelt. Könnten die Experten bitte weitere Ratschläge geben?
Ob eine Isolierung notwendig ist, hängt von der Umgebungstemperatur am Standort des Unternehmens ab. Im Sommer ist eine Isolierung überflüssig, doch im Winter, bei Umgebungstemperaturen von mehreren Grad unter Null oder sogar noch niedrigeren Werten, müssen die Rohrleitungen isoliert werden. Andernfalls können die Rohrleitungen einfrieren und verstopfen – mit ernsten Folgen.