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Bei Betrieb mit vollständiger Rückführung muss in der Destillationskolonne in der Regel ein Druck im Gasphasenbereich erzeugt werden, bevor die Flüssigkeitsphase zugeführt wird. Beim Einleiten der Flüssigphase werden in der Regel zunächst die schwereren Bestandteile eingeleitet, anschließend die leichteren Bestandteile (zum Beispiel zuerst die Kohlenwasserstoffe der Klasse C3 in der Flüssigphase und danach die Kohlenwasserstoffe der Klasse C2). In einem Destillierkolben unter Druck werden hingegen zunächst die leichteren Bestandteile der Flüssigphase eingeleitet, danach die schwereren Bestandteile. Welcher Unterschied besteht dabei im Vergleich dazu, wenn zuerst die schwereren Bestandteile und anschließend die leichteren Bestandteile eingeleitet werden? Welche Nachteile entstehen, wenn zuerst die leichteren Komponenten der Flüssigkeit abgeführt werden und erst anschließend die schwereren Komponenten? Ich bitte um Rat von den Experten, danke.
Meine persönliche Ansicht: Zuerst werden die zu umwandelnden Komponenten zugeführt, danach kann der Wärmequellen am Fuß des Turms eingesetzt werden. Zuerst werden die leichteren Komponenten abgeführt – dadurch wird der Boden des Heizturms leer.
Meine Vorstellung ist, dass man unter Drucklosigkeit zunächst die Reaktanten zuführt, damit am Boden der Kolonne eine Flüssigkeitsoberfläche entsteht (Flüssigkeitsverschluss), und anschließend den Druck erhöht.