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In dem Buch „Katalytische Krackung – Prozesse und Technik“ steht: Wenn man vom Diesel- auf den Benzinproduktionsweg wechselt, verringert sich aufgrund des geringeren Rücklaufverhältnisses die Menge an Wärme, die in den Destillationskolben gelangt. Gleichzeitig steigt die Temperatur des Reaktionsgases, wodurch die Menge an Benzin zunimmt. Dadurch erhöht sich das Verhältnis zwischen der Menge an Wärme, die aus dem Ölbad sowie dem oberen Rückfluss entnommen wird. Wie soll man das verstehen? ? ?
Ich bin Schüler und verstehe den Sinn dieses Satzes nicht ganz. Wenn in der Destillationskolonne weniger Wärme zugeführt wird, sollte dann die Temperatur des Öl-Gas-Gemisches an der Eingangsstelle nicht niedriger sein? ?
Beim Benzinverfahren muss die Reaktionstemperatur erhöht werden (ich erinnere mich, dass bei unserem Dieselverfahren eine Temperatur von 480 bis 490 Grad eingehalten wird, während beim Benzinverfahren 500 bis 515 Grad erforderlich sind). Daher ist die Temperatur des Öl-Gases, das in den Destillierturm gelangt, zweifellos höher. Die Menge an Wärme, die in den Destillierkolben gelangt, nimmt ab, weil das Raffinierungsverhältnis sinkt. Ein Rückgang des Raffinierungsverhältnisses bedeutet, dass weniger Material in den Aufwärmrohrkanal gelangt – nämlich das Raffinierte Öl sowie die Ölsmulsionen. Dieses reduzierte Material befindet sich im Destillierkolben in einem flüssigen Zustand bei etwa 350 Grad. Im Aufwärmrohrkanal verwandelt es sich hingegen in einen gasförmigen Zustand bei etwa 480 bis 500 Grad. Dadurch wird eine große Menge an Wärme aus dem Reaktionsystem zurückgeführt. Man kann also sagen, dass durch den Rückgang des Raffinierungsverhältnisses weniger Wärme in den Destillierkolben gelangt.