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Besondere Vorsicht | In diesen neun Zeitfenstern treten Unfälle am häufigsten auf

2016-08-28View Original

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1. Wenn Unternehmen mit ihrer Expansion beginnen, dehnen einige von ihnen sich in kurzer Zeit blind aus – manchmal sogar über verschiedene Branchen hinweg. Dabei reicht die Sicherheitsvorsorge nicht aus; es gibt viele Sicherheitslücken, Schwachstellen und Fehler. Dadurch kommt es häufig zu Unfällen.   Präventive Maßnahmen: Die Leiter von Unternehmen müssen ihr Bewusstsein für Grenzen, Verantwortung und Rechtschaffenheit stärken, ihre Initiative bei der Gewährleistung einer sicheren Arbeitsteilung erhöhen und strikt auf die „Fünf Umsetzungen und Fünf Sicherstellungen“ achten. 2. In Zeiten knapper Zeit und großer Aufgabenlast arbeiten die Mitarbeiter oft ununterbrochen, was zu Ermüdung führt und dazu veranlasst, aus Gewohnheit gegen Vorschriften zu verstoßen. Manche Mitarbeiter sind der Ansicht, dass die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften Zeit kostet und den Fortschritt behindert. Deshalb versuchen sie, die üblichen Arbeitsabläufe zu ändern oder zu vereinfachen – was wiederum zu Unfällen führen kann.   Präventive Maßnahmen: Bei der Zuweisung von Aufgaben muss man sowohl die Notwendigkeiten als auch die Möglichkeiten berücksichtigen; es darf nicht willkürlich weitere Aufgaben hinzugefügt oder die Fristen verkürzt werden. Sollte festgestellt werden, dass Mitarbeiter Aufgaben übernehmen und dabei die Sicherheit vernachlässigen, muss ihnen umgehend die Arbeit untersagt werden. 3. In schwierigen Arbeitsbedingungen: Wenn man in extremen Bedingungen arbeiten muss – beispielsweise bei Sturm, Schnee oder Regen – wird die Arbeit noch schwieriger. Auch bei Arbeiten im Innenbereich kann es aufgrund schlechter Bedingungen wie Temperatur oder Beleuchtung zu einer Verringerung der Anpassungsfähigkeit und Ausdauer des Menschen kommen, was Unfälle begünstigt.   Präventive Maßnahmen: Unternehmen sollten aktiv dafür sorgen, dass für die Mitarbeiter eine gute Arbeitsumgebung geschaffen wird, damit diese bei der Arbeit gut gelaunt sind. Bei schlechtem Wetter muss die Arbeit unbedingt gemäß den Vorgaben der Sicherheitsvorschriften unterbrochen werden. 4. Phase des bevorstehenden Feierabends oder der Abschluss der Arbeit: Nach einem Tag harter Arbeit sind die körperlichen und geistigen Kräfte der Mitarbeiter stark erschöpft. Es ist nur menschlich, dass sie sich danach sehnen, früher nach Hause zu gehen und sich auszuruhen. In solchen Situationen treten oft auch Gedankenabdriften und mangelnde Konzentration bei der Arbeit auf, was wiederum zu *inertialen Verstößen gegen die Vorschriften führt. Die Arbeiten neigen sich dem Ende zu, bisher ist alles unbeschadet verlaufen, und die Wachsamkeit gegenüber Unfällen lässt nach.   Präventive Maßnahmen: Führungskräfte auf allen Ebenen, insbesondere Teamleiter und Sicherheitsbeauftragte, sollten zu diesem Zeitpunkt ständig daran erinnern und mehr Aufsicht üben, damit die Mitarbeiter eine ausreichende Wachsamkeit bewahren. 5. Nachtsarbeit und bei der Ausführung von Aufgaben allein: Aufgrund einer lockeren Kontrolle in der Nachtschicht sowie der nachlässigen Einstellung der Mitarbeiter entstehen „Blindflächen“, wodurch Unfälle bei der sicheren Arbeit häufig vorkommen. Wenn Arbeiter Aufgaben einzeln ausführen, neigen sie dazu, gegen die Vorschriften zu verstoßen – das liegt daran, dass sie sich vom Kollektiv entfernen, ihre Anforderungen an sich selbst lockern und ohne Aufsicht in eine Art Gedankenlosigkeit verfallen.   Präventive Maßnahmen: Es ist notwendig, das System der Schichtdienste für Führungskräfte sowie die Überwachung vor Ort ernsthaft umzusetzen. Während der Nachtschichten muss die Kontrolle verstärkt werden – insbesondere an wichtigen Stellen, in wichtigen Prozessen und an wichtigen Positionen. Dadurch können Probleme rechtzeitig entdeckt und beseitigt werden. Es ist notwendig, die Mitarbeiter in Bezug auf Sicherheit besser zu schulen, um eine Nachlässigkeit während der Nachtschichten zu vermeiden. Sie müssen sich selbst dazu bringen, die Sicherheitsvorschriften einzuhalten und gemäß den Vorgaben zu arbeiten. Wenn Mitarbeiter mit eigenständigen Aufgaben betraut werden, muss bei der Übermittlung der Aufgaben gleichzeitig eine Einweisung in die Sicherheitsvorschriften sowie eine Analyse der Gefahrenpunkte erfolgen. Zudem sollte eine Person mit großer Verantwortungsbewusstheit als Aufsichtsperson ernannt werden. 6. Bei gleichzeitigen Arbeiten in derselben Produktionszone: Wenn in derselben Produktionszone zu einem bestimmten Zeitpunkt mehr als zwei Einheiten/Gruppen gleichzeitig arbeiten, kann es zu Unfällen kommen – insbesondere dann, wenn die externen Arbeiter mit der Situation in der Produktionszone nicht vertraut sind, die Koordination zwischen ihnen schlecht ist und es zu gegenseitigen Störungen kommt.   Präventive Maßnahmen: Gemäß den Vorschriften des Gesetzes über die sichere Produktion müssen zwei oder mehr Unternehmen, die in derselben Arbeitsregion tätig sind und deren Produktionsaktivitäten die Sicherheit der anderen Unternehmen gefährden könnten, eine Vereinbarung über die Sicherheitsverwaltung abschließen. In dieser Vereinbarung sollen die jeweiligen Verantwortlichkeiten für die Sicherheitsverwaltung sowie die erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen festgelegt werden. Zudem sollen speziell beauftragte Mitarbeiter für die Überwachung und Koordination der Sicherheitsmaßnahmen ernannt werden. 7. Bei der Einführung neuer Verfahren, neuer Materialien, neuer Geräte, neuer Produkte oder neuer Ausrüstungen wird oft aus Zeitmangel und dem Wunsch nach Schnelligkeit voreilig mit dem Einsatz begonnen – was zu Tragödien führen kann.   Präventive Maßnahmen: Fachkräfte und Sicherheitsbeauftragte müssen vor der Anwendung der „fünf Neuerungen“ eine Risikobewertung sowie eine Analyse des Sicherheitssystems durchführen. Zudem muss die Bedienung sowie alle betroffenen Personen in Sicherheitsfragen geschult werden, und nur nach bestandener Prüfung dürfen sie ihre Aufgaben ausüben. 8. Rückgang der Rentabilität – Schwierigkeiten in der Produktion und im Betrieb. Unter dem Druck, Kosten zu senken, versuchen einige Unternehmen, die Investitionen in die Sicherheit so weit wie möglich zu reduzieren. Dadurch wird die Sicherheit geschwächt und das Risiko von Unfällen steigt.   Präventive Maßnahmen: In schwierigen Zeiten muss die Arbeit zur sicheren Produktion umso stärker betont werden. Unglück folgt auf Unglück, Katastrophen reihen sich aneinander. Wenn bei der Unternehmensführung Schwächen im „Fass“ auftreten, müssen wir über ein Bewusstsein für die Krisenbewältigung verfügen und umgehend Maßnahmen ergreifen, um die Krisenfaktoren zu beseitigen. Durch die Beseitigung von Krisenfaktoren, die Verbesserung der Managementpraxis sowie die Steigerung der Sicherheitsfähigkeit des Unternehmens soll sichergestellt werden, dass das Unternehmen in einem Zustand anhaltender, dauerhafter und wesentlicher Sicherheit produzieren kann. 9. Um Feiertage herum und in bestimmten besonderen Zeiten: Da die Feiertage näher rücken, möchten einige Mitarbeiter, die an anderen Orten arbeiten, ihre Aufgaben so schnell wie möglich erledigen, um nach Hause zurückkehren und sich mit ihren Familienmitgliedern zu treffen. Selbst diejenigen, die bereits bei ihrer Familie sind, werden durch die Feierlichkeiten abgelenkt und können sich nicht mehr voll auf ihre Arbeit konzentrieren. Nach den Feiertagen kehren die Mitarbeiter wieder an die Arbeit zurück. Einige von ihnen sind noch in der Stimmung der Feiertage gefangen und können sich nicht voll und ganz auf ihre Aufgaben konzentrieren. Dadurch kommt es leicht zu Verstößen gegen die Vorschriften. Zudem haben die Mitarbeiter aufgrund von Problemen im Beruf und im Privatleben oft schlechte Laune, was dazu führt, dass sie während der Arbeitszeit abgelenkt sind und Fehler machen – was wiederum Unfälle verursachen kann.   Präventive Maßnahmen: Die Führungskräfte auf allen Ebenen des Unternehmens müssen die psychologischen Verhaltensweisen der Mitarbeiter in dieser Zeit rechtzeitig erkennen. Es ist notwendig, eine gute Arbeit in Sachen Sicherheitsaufklärung zu leisten und im Voraus „Vorsichtsmaßnahmen“ zu ergreifen, damit die Mitarbeiter stets an die Bedeutung der Sicherheit denken. Die Sicherheitsbeauftragten sollten regelmäßig vor Ort sein, um Erinnerungen zu geben und Aufsicht zu führen.
Reply #22016-08-28
Das ist logisch, aber in der Praxis ist es aufgrund von Interessenskonflikten schwierig, das umzusetzen.
Reply #32016-08-28
Man kann nur das tun, woran man denkt. Es reicht aus, eine Gewohnheit zu entwickeln und Regeln einzuführen – zum Beispiel, an Feiertagen keine arbeitsgefährlichen Tätigkeiten durchzuführen und stattdessen gezielte Arbeiten an bestimmten Tagen durchzuführen. Langsam ändert sich bereits etwas.

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