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【Frage und Antwort, Frage 139】06.09.2016: Was ist das Trägheitslaufen des Dampfturbinenrotors? Nach der Beantwortung sind die Lösungen sichtbar; es reicht aus, die Schlüsselpunkte richtig zu beantworten, um Punkte zu erhalten. Wenn der Dampf nicht mehr in die Turbine strömt, kann sich der Rotor der Anlage aufgrund seiner Trägheit nicht sofort stoppen. Er dreht sich weiter, bis er schließlich vollständig zum Stillstand kommt. Dieser Zustand des weiteren Drehens wird als „Trägheitsdrehung“ bezeichnet.
Der Trägheitslauf des Turbinenrotors ist die Zeit nach dem Trennen des Generators, in der von dem Schließen der Hoch- und Mitteldruck-Dampftüren sowie der Regulierungsventile sowie der Rückflussventile für den Hochdruck- und Entlastungsdampf bis hin zum vollständigen Stillstand des Rotors vergeht.
Unter „Trägheitsdrehen“ versteht man das Drehen des Rotors aufgrund von Trägheit, nachdem die Hauptventile der Dampfturbine geschlossen wurden.
Nachdem die Dampfturbine zum Stillstand gekommen ist, dreht sie aufgrund der Trägheit weiter. Die Zeit vom Schließen der Regulierungs- und Notabschaltventile bis zum vollständigen Stillstand des Rotors wird als Trägheitslaufzeit bezeichnet
Nachdem der Dampfturbinentrieb gestoppt wurde, dreht sich der Rotor aufgrund der Trägheit noch eine Weile weiter. Der Zeitraum von dem Moment an, in dem die Haupt- und Regelventile geschlossen werden, bis der Rotor vollständig zum Stillstand kommt, wird als Trägheitslauf bezeichnet. Die dafür benötigte Zeit wird als Trägheitslaufzeit des Rotors bezeichnet.
Nach dem Anhalten des Dampfflusses dreht sich der Rotor aufgrund seiner Trägheit weiter
Zeit vom Öffnen der Schließventile bis zum Stillstand des Rotors
Das Phänomen, bei dem der Rotor eines Dampfturbinen-Generators nach dem Abschalten des Dampflieflusses aufgrund seiner Trägheit weiterhin rotiert, wird als Trägheitsdrehen bezeichnet.
Während des Stillstands, nachdem die Turbine abgeschaltet wurde, werden die Hauptdampftür, die Hochdruckregelventile sowie die Mitteldruckkombiventile vollständig geschlossen. Dadurch kommt es zu keinem Dampflauf mehr in die Turbine. Der Rotor dreht sich weiterhin aufgrund seiner Trägheit – dieses Phänomen wird als Rotorträgheitsdrehung bezeichnet
Der Träglauf einer Dampfturbine bezeichnet die Zeit vom Trennen vom Generator bis zum Schließen der automatischen Haupt- und Regulierungsventile, wodurch der Rotor vollständig zum Stillstand kommt.