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Am 17. September platzte in einem Heizölkessel eines Unternehmens eine Schlangenrohrleitung – das Heizöl drang in den Kesselraum ein und verursachte einen Brand. Nachdem die Mitarbeiter es entdeckt hatten, schalteten sie umgehend die Ofenrostanlage, die Ölpumpe zur Wärmeübertragung, den Lüfter sowie den Abluftventilator aus und öffneten außerdem eine Tür zum Ofenraum. Im Dampfkesselraum entstand sofort dichter Rauch, Flammen schlugen aus den Türen des Kessels. Es wurde umgehend versucht, das Feuer selbst zu löschen. Gleichzeitig wurden die Vorgesetzten informiert und die Feuerwehr angerufen. Die Feuerwehrleute kamen nach wenigen Minuten vor Ort, schalteten die Stromversorgung im Dampfkesselraum ab und löschten das Feuer. Zudem wurde das Wärmeträgeröl aus dem Hochbehälter in den Niedrigbehälter umgeleitet. Anschließend kamen nacheinander 10 Feuerwehrwagen sowie Löschfahrzeuge, doch die Situation besserte sich nicht. Obwohl es kein offenes Feuer gab, nahm der dichte Rauch weiter zu. Später schlugen die Mitarbeiter vor, Lüftungsanlagen einzuschalten, um den dichten Rauch nach draußen zu befördern. Die Feuerwehr erlaubte das jedoch nicht und verbot den Zutritt. Später wurde vorgeschlagen, Stahlrohre durch das Beobachtungsfenster vor dem Kessel sowie durch die Türen an den Seiten des Ofens einzuführen. Die Feuerlöscher sollten auf diese Stahlrohre gerichtet werden, um Wasser hineinzupumpen. Auf diese Weise konnte das Wasser in den Ofen geleitet werden, um das Feuer zu löschen. Das Ergebnis war sehr gut: Innerhalb von weniger als einer halben Stunde konnten das offene Feuer im Ofen sowie die Kohleschichten gelöscht werden. Auch der dichte Rauch verschwand. Der gesamte Ablauf – insbesondere das Anhalten des Lüfters und das Öffnen einer Ofentür zu Beginn – war ein Fehler bei der Anwendung von Notmaßnahmen. Dadurch entstand dichter Rauch und Flammen, wodurch der Dampfkesselraum unzugänglich wurde.
Die Sicherheitsverantwortung der Chemiker – ständiges Lernen, ständige Verbesserung
Aber warum wird der Lüfter nicht von Anfang an eingeschaltet? Die Ölleitungen sind geplatzt, das Wärmeträgeröl läuft aus – es war richtig, den Ofen sofort abzustellen. Warum muss dann die Tür des Ofenraums geöffnet werden?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von zdl1966 am 6.10.2016 um 18:51 bearbeitet. Das ist ein Beispiel dafür, dass der Heizer unangemessene Notfallmaßnahmen ergriffen hat. Der Lüfter, die Feuerplatte sowie die Ölpumpe sollten abgeschaltet werden. Gleichzeitig sollen die Ein- und Auslassventile der Ölpumpe geschlossen werden. Anschließend soll das Ventil geöffnet werden, durch das das Öl aus dem Hochbehälter in den Niedrigbehälter fließen kann. Danach sollte der Kohlebehälter geleert werden, und die Feuerplatte auf höchste Geschwindigkeit gestellt werden.
Ich habe hier auch einen Ölkessel zur Wärmeübertragung, lerne dazu etwas