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Hai Youhao: In den meisten Reaktoren unseres Unternehmens wird Dampf als Wärmequelle verwendet. Dadurch entsteht eine große Menge an Dampfkondenswasser. Bisher wurde dieses Kondenswasser direkt abgeleitet. Ich halte das für einen erheblichen Energieverbrauch. Das Unternehmen wird bald einen Ofen zur Verbrennung von Abwässern einsetzen. Ich möchte den Vorgesetzten vorschlagen, dieses Kondenswasser zu nutzen, um Dampf zu erzeugen. Doch nach Gesprächen mit der Werkstatt wurde festgestellt, dass das Kondenswasser ziemlich schmutzig ist und daher nicht direkt in den Kessel eingespeist werden kann. Was meint Haiyoumen dazu? Ich freue mich über Anregungen von Personen mit Erfahrung in diesem Bereich. Vielen Dank an alle
Man kann sie tatsächlich nicht direkt verwenden, da die Umhüllungen in der Regel aus Kohlenstahl bestehen. Es ist schwierig, damit die Anforderungen an Wasser für Kessel zu erfüllen – daher muss das Wasser neu hergestellt werden. Man kann jedoch in Erwägung ziehen, das flüssige Rohmaterial vorzuheizen, es als Badewasser zu verwenden oder im Winter zur Warmwasserversorgung einzusetzen.
Um das Wasser wieder in den Kondenswasserspeicher eures Entsalzungsverfahrens zurückzuführen, muss es zunächst durch Umkehrosmose gewonnen werden
Die Nutzung von Wärmeenergie auf niedrigem Niveau war stets eine schwierige Aufgabe. Dabei müssen insbesondere die Gesamtmenge des Kondensats sowie Druck und Temperatur berücksichtigt werden. Zudem muss über die Nutzung zur Stromerzeugung sowie zur Vorwärmung von Weichwasser nachgedacht werden, ebenso wie über die Ionisierung von Weichwasser und die Verwendung für Haushaltszwecke.
Falls in Ihrer Fabrik eine zirkulierende Kühlmittelflüssigkeit vorhanden ist, empfehle ich Ihnen, das Kondenswasser in den Kühltank zu leiten, um so das Kühlmittel aufzufüllen. Es ist kein Zusatz von Chemikalien notwendig – dadurch entsteht auch keine Verkalkung in den Kühlaggregaten.
Ich habe gehört, dass eine Fabrik das nach dem Wärmetausch entstandene Kondenswasser als Badewasser verwendet hat. Dabei leckte die Umhüllung des Wärmetauschers, wodurch Benzolverbindungen in das heiße Badewasser gelangten. Anscheinend erlitten sogar Menschen Vergiftungserscheinungen. Ich denke, solches Wasser sollte lieber nicht für den menschlichen Gebrauch verwendet werden.
Die Wiederverwendung von Kondenswasser kann, wie oben erwähnt, zur Nachfüllung der Kühlturmsysteme dienen. Als Nachfüllwasser für Kessel muss es zumindest dem gleichen Aufbereitungsprozess wie das Rohwasser unterzogen werden, wodurch die Rendite nicht besonders hoch ist. Ähnlich wie die Wiederverwendung von Regenwasser. Industriewasser und Trinkwasser dürfen nicht gemischt werden.