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Der Zentrifugalkompressor ist seit einem Jahr außer Betrieb – muss der Rotor zur Wartung ausgebalanciert werden? Ich bitte die Experten um Rat.
Persönliche Meinung: Das hängt davon ab, wie man es repariert – es geht einfach darum, es zu öffnen und die Biegung der Achse zu überprüfen. Dafür ist keine Ausgleichswucht notwendig. Wenn an den Rotorenteilen bewegliche Teile wie Ausgleichselemente oder Laufräder vorhanden sind und diese entfernt oder ausgetauscht wurden, ist es empfehlenswert, dies ebenfalls durchzuführen.
Welche Überprüfungen führen Sie durch? Wenn sich nichts am Rotor bewegt, ist eine Ausgleichsarbeit nicht notwendig
Es ist bereits ein Jahr lang außer Betrieb – es sollte dennoch eine gründliche Überholung durchgeführt werden. Es sind umfassende Untersuchungen notwendig, einschließlich der Überprüfung der Drehmomentausgewogenheit des Rotors, des Austauschs der Trockenluftdichtungen sowie der Überprüfung der Lager und der Dichtungen zwischen den Abteilen
Danke, es wird eine große Überholung durchgeführt. Die Komponenten auf dem Rotor wurden nicht berührt; es wird überlegt, ob eine Ausrichtung des Rotors notwendig ist.
Bei einer Stilllegung von einem Jahr kann der Motordeckel geöffnet werden, um zu überprüfen, ob die Biegung der Welle unter 0,06 mm liegt – in diesem Fall ist keine Ausbalancierung notwendig.
Falls keine Teile des Rotors bewegt werden, wird empfohlen, zunächst die Auslenkung der Welle mit dem Laufrad zu überprüfen. Wenn es keine großen Abweichungen gibt, ist eine Ausgleichsarbeit nicht notwendig. Die Rotorenwellen der heutigen Kompressoren sind in der Regel steif genug, sodass sie auch nach einem Jahr Stillstand nicht verbiegen. (Meine persönliche Meinung repräsentiert nicht alle Ansichten.) Natürlich ist die Ausführung einer Drehausgleichung sehr einfach und nicht aufwändig – man sollte sie trotzdem in Betracht ziehen, schließlich sorgt sie für Sicherheit. Für so etwas gibt es keine Notwendigkeit, und es gibt auch keine Forderung oder Vorschrift, dass man es nach einem Jahr wieder in Betrieb nehmen muss. Tatsächlich werden bei vielen Designkonzepten ausländischer Hersteller für zentrifugalkomprimierte Antriebe in der Regel keine Drehvorrichtungen eingebaut; bei an Turbinen angetriebenen Anlagen hingegen werden Drehvorrichtungen berücksichtigt, die speziell für die Turbine konzipiert sind. Aus einer anderen Perspektive betrachtet: Bei der Konstruktion wurde bereits berücksichtigt, dass es nicht vorgesehen ist, das Gerät während des Stillstands manuell zu drehen. Deshalb bestehen die Achsen aus Legierungsstahl mit hervorragender Festigkeit.