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Im Rahmen des Umbauprojekts verlangen die ausländischen Fachleute, dass unterhalb der Regelventile ein Düsenventil eingebaut wird. Die maximale Durchflussmenge dieses Düsenventils soll der maximalen Durchflussmenge des Regelventils entsprechen. Der Druckabfall beträgt dabei etwa 1 KPa (bei einem Systemdruck von 5 KPa). Ich verstehe nicht, wozu diese Einstellung notwendig ist – bitte kann mir jemand dazu etwas erklären?
Es wird angenommen, dass im Falle eines Versagens der Ventile ein gewisser Durchfluss gewährleistet ist.
Gibt es für den Nachbearbeitungsprozess strenge Anforderungen an das maximale Durchflussvolumen?
Die Düse hat zwei Funktionen: Sie dient zur Drosselung sowie zur Senkung des Drucks. Zudem sorgt die Düse dafür, dass der maximale Designstrom nicht überschritten wird. Außerdem übernimmt die Düse einen Teil des Druckabfalls, wodurch der Regelventil weniger Druckbelastung ausgesetzt ist – dadurch wird die Auswahl des Regelventils einfacher.
Noch etwas: Die Kombination aus Regulierventil und Düse ist quasi eine Standardlösung. Ich habe zwar nur wenige Projekte bearbeitet, aber soweit ich mich erinnere, wurde in allen Fällen diese Kombination verwendet
Ich kenne ein ähnliches Beispiel: Zuerst kommt die Druckregelung, danach die Drosselklappe – dahinter herrscht im Grunde der Atmosphärdendruck. Wenn der Druck vor der Drosselklappe gut reguliert wird, dann bleibt der Durchfluss durch die Drosselklappe konstant auf einem bestimmten Wert.
Nun, das System, das ich kürzlich für die Deutschen entworfen habe, funktioniert genauso. Bei den PHA-Treffen wurde dessen Einbau zwingend vorgeschrieben – es handelt sich dabei um eine doppelte Schutzmaßnahme. Falls die Anzeigen ausfallen, gibt es noch die Düse als Ersatz. Das ist im Grunde genommen eine übliche Vorgehensweise
Häufiger ist das Steuerungsinterlocksystem: Ein Düsenblech wird nach dem Schaltventil eingefügt, um die Entlastungsgeschwindigkeit zu begrenzen … Ein Düsenblech nach dem Regelventil ist ungewöhnlich! Aber der Grundsatz sollte doch ähnlich sein, oder? Meine bescheidene Meinung…
Ja, was ich jetzt verstehe, ist, dass die Lochplatte eine wirksame mechanische Schutzmaßnahme darstellt
Eine solche Konstruktion wird manchmal verwendet, um einen hohen Druckabfall an den Steuerventilen zu kompensieren. Wenn es nur ein einziges Steuerventil gibt, kann der hohe Druckabfall dazu führen, dass es zu einer Korrosion des Steuerventils kommt. In diesem Fall kann, wenn am Unterlauf eine Lochplatte installiert wird, ein Teil des Druckabfalls abgefedert werden. Der Druckverlust der Steuerventile kann dadurch geringer sein.