Die Projektkosten lassen sich in direkte und indirekte Kosten einteilen. Die direkten Kosten bestehen aus Lohnkosten, Materialkosten, Kosten für die Nutzung von Maschinen sowie anderen direkten Ausgaben. Die jeweiligen Bestandteile sind wie folgt: Die Lohnkosten bezeichnen die Gehälter, Prämien sowie Zuschläge zu den Gehältern der Arbeiter, die an der Ausführung der Baustelle beteiligt sind. Dazu gehören auch Zulagen von Lohncharakter sowie Ausgaben für den Arbeitsschutz. Die Materialkosten bezeichnen die Abschreibungen sowie Mietkosten für die Rohstoffe, Bauteile und Halbfertigprodukte, Hilfsmaterialien sowie Umlaufmaterialien, die in den Budgetvorgaben zur Erstellung des Bauwerks enthalten sind. Die Kosten für die Nutzung von Maschinen beziehen sich auf die in den Budgetvorgaben festgelegten Ausgaben für die Nutzung eigener Baumaschinen während der Bauarbeiten sowie auf die Mietkosten für Maschinen, die von externen Anbietern bereitgestellt werden. Dazu gehören auch die Kosten für die Montage, Demontage sowie den Transport der Maschinen. Indirekte Kosten sind die verschiedenen Ausgaben, die von den direkt mit dem Bau beschäftigten Einheiten im Rahmen der Organisation und Verwaltung während des Bauprozesses anfallen. Einschließlich Gehälter, Prämien und Zuschläge für die Leiter der Bauunternehmen, Kosten für Sozialleistungen für die Mitarbeiter, Verwaltungskosten, Abschreibungen auf Anlagegüter sowie Reparaturkosten, Materialverbrauch, Abschreibungen auf Wirtschaftsgüter geringen Wertes, Kosten für Wasser und Strom zur Verwaltungszwecke, Bürokosten, Reisekosten, Prüfkosten, Garantiekosten für die Arbeiten, Kosten für Arbeitsschutz sowie weitere Ausgaben