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Bei der Reaktion geht es jetzt um das Einbringen von Lösungsmitteln in Behältern – Stoffe wie Hydrazin sind entzündlich und explosiv und dürfen keinen Kontakt mit Luft haben. Wie kann man sie also in den Reaktor bringen? Man überlegt, Schnellanschlüsse zu verwenden. Doch die Vorgesetzten sagen, dass dadurch der Deckel geöffnet werden müsste, um die Schnellanschlüsse zu wechseln. Wie kann man so Sicherheit gewährleisten und eine dichte Abdichtung erreichen? Hat jemand einen Tipp?~~
Man kann zum Befüllen eine Schlauchpumpe oder eine Membranpumpe verwenden, allerdings ist eine absolute Abdichtung nicht möglich.
Hydrazin – man muss vorsichtig sein. Man könnte in Erwägung ziehen, das Material unter Druck mit Stickstoff in den Reaktor zu fördern. Normalerweise gibt es doch einen Hochbehälter dafür. Ihr könnt das Material einfach direkt aus dem Fass in den Reaktor geben. Bei der manuellen Bedienung sollte man sich lieber fernhalten. . . :lol
Das Hauptproblem ist, wie man den Deckel öffnet und die Pumpe anschließt. Dieser Vorgang muss unter Stickstoffschutz durchgeführt werden. Ich empfehle, einen Stickstofftank zu kaufen, dazu Handschuhe sowie einen Übergangsbereich – außerdem sollte ein Sauerstoffsensor vorhanden sein. Das Öffnen des Deckels sowie die Anschlussarbeiten an die Rohrleitungen werden unter Schutz von Stickstoff in einem Stickstoffbehälter durchgeführt – das macht es insgesamt sicherer.
Denn pro Einsatz wird nur eine geringe Menge verwendet – nur ein paar Dutzend Liter. Der Leiter hielt es für unnötig, einen Hochbehälter einzubauen; die Zutaten kommen schließlich in Fässern~
Genau das ist das Problem – ich denke genauso. Doch die Führung ist der Ansicht, dass man auf diese Weise keine Sicherheit gewährleisten kann~~
An einen Stickstofftank habe ich auch gedacht, aber so etwas ist wohl nicht industriell üblich~ Gibt es jemanden, der sich darauf spezialisiert hat?
Die Menge pro Einsatz ist relativ gering; bei langfristiger Produktion ist es daher wichtig, einen Zulauf mit Hochbehälter zu konzipieren. Jedes Mal ist das Entladen aus dem Fass sehr gefährlich; man hätte bei der ursprünglichen Konstruktion bereits auf den Ent- und Beladeprozess Rücksicht nehmen sollen. Dass das Design in der Feinchemie nicht systematisch ist, ist ebenfalls ein Problem – oft wird nur eine grobe Planung erstellt, wodurch keine intermittierende Betriebsweise möglich ist.
Dieses Produkt wird im Laufe eines Jahres nur für ein paar Monate hergestellt, deshalb sind die Leiter der Ansicht, dass es nicht notwendig ist, viele Messbehälter usw. einzusetzen. Anfangs habe ich auch vorgeschlagen, das Material mit Messbehältern zuzuführen – doch die Leiter meinten, man solle einfach direkt aus den Fässern befüllen. Schließlich kommt das Material bereits in Fässern, und selbst wenn es einen Hochbehälter gäbe, wäre das Problem beim Einfüllen aus den Fässern genauso vorhanden
Ich weiß nicht, um welche Art von Eimer es sich handelt – wie viele Liter fasst er? Solche Geräte existieren und können angepasst werden.
Es handelt sich um die üblichen Lösungsmittelbehälter mit einer Kapazität von 200 kg