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Die Reaktionsenthalpie beträgt 500 kJ/mol (2700 kJ/kg). Wie sollte die Form des Reaktors gewählt werden – ist es möglich, die Wärme durch einen Außenkreislauf abzuführen? Die Reaktionsgeschwindigkeit und die Ordnung der Reaktion sind unbekannt.
Wie kann eine so hohe Reaktionswärme beseitigt werden? Ich bin Anfänger – bitte um viele Anleitungen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von *amingteda am 16.12.2016 um 13:39 bearbeitet. Ist das die Einheit für Reaktionswärme? Aber soweit ich bisher weiß, ist mir noch nie eine Reaktionswärme dieses Ausmaßes begegnet. Methanol: 92 KJ/MOL, FT: 160 KJ/MOL, Methanisierung: 206 KJ/MOL – das sind typische stark exotherme Reaktionen. Sie sollten eine Reaktionswärme angeben und außerdem die Gesamtmenge an abgegebener Wärme, damit alle darüber nachdenken können.
Ob eine Wiederholung möglich ist, muss aus vielen Aspekten betrachtet werden. Die Wärmekapazität des Produkts – hat eine niedrige Konzentration der Rohstoffe Auswirkungen auf die Reaktion? Wie ist es mit der Nutzung der Reaktionswärme? Kann das Produkt mehrfach wiederverwendet werden? Können durch das wiederholte Verwenden Nebenreaktionen auftreten?
Wenn die Reaktion in der Flüssigphase stattfindet, könnte man an Mikrokanalreaktoren denken; Corning und Lonza bieten ähnliche Produkte an.
Ich verstehe nicht ganz, wie man den Reaktor auswählt.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von *amingteda am 24.12.2016 um 13:26 bearbeitet. Sie haben meine Frage nicht beantwortet: Welche Reaktion kann eine solch große Wärmemenge erzeugen? Wenn es sich um eine exotherme Reaktion handelt, ist die Einheit auch falsch!
Die spezifische Oberflächenfläche der Mikrokanäle in Mikroreaktoren liegt in der Regel bei 5000–50000 m²/m³. In herkömmlichen Reaktoren beträgt die spezifische Oberflächenfläche etwa 100 m²/m³; in einigen Fällen sogar 1000 m²/m³. Die Mikrokanäle weisen eine große Oberflächenfläche auf, wodurch eine hohe Wärmeaustauscheffizienz erreicht wird. Selbst bei heftigen Exothermen Reaktionen kann die sofort freigesetzte große Menge an Reaktionswärme rechtzeitig abgeführt werden, sodass die Reaktionstemperatur im sicheren Bereich bleibt. Aufgrund der geringen Gesamtmenge an Reaktanten sowie der schnellen Wärmeübertragung eignet sich diese Methode besonders gut zur Untersuchung von besonders heftigen Synthesereaktionen – und somit zur Vermeidung des Explosionsrisikos.