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In der Wärmekraftanlage in Shijingshan kam es zu einem Vorfall aufgrund von Überhitzung und Überdruck im Kessel. Verlauf des Vorfalls: Am 13. März 1996 um 00:29 brach der Haupt-Schutzschalter der Gleichstromversorgung der Anlage Nr. 4 zusammen. Dadurch entfiel die Gleichstromversorgung, wodurch Anlage Nr. 4 abgeschaltet wurde und die Hauptventile der Dampfturbinen geschlossen wurden. Da die Interlocks für den „Maschinen-Notstopp“ nicht in Betrieb waren, wurde nach dem Lastverlust der Anlage das Brennstoffversorgungssystem nicht automatisch abgeschaltet. Der maximale Druck des Hauptdampfs beträgt 21,3 MPa, die Temperatur des Hauptdampfs liegt bei 576 °C. Der Nenndruck am Ausgang des Überhitzers beträgt 13,7 MPa, der Druck im Dampfkessel liegt bei 15,88 MPa. Die Temperatur des Hauptdampfs beträgt in diesem Fall 540 °C. Ursachenanalyse des Unfalls: Während der Bewältigung des Unfalls haben die Bediener nicht gemäß den Vorschriften das Mahlsystem rechtzeitig abgeschaltet, da der Dampfdruck in dem Kessel trotz manueller Aktivierung der Puls-Sicherheitstüren nicht sank (die Sicherheitstüren sowie die PCV-Ventile funktionierten nicht). Dadurch kam es zu einer erheblichen Überhitzung sowie Überdruckbildung in den Druckkomponenten des Kessels.
Zusammenfassung des Unfalls: 1. Wenn während des Betriebs der Druck am Hauptdampfausgang des Kessels die Schaltgrenze der Sicherheitsventile (einschließlich des PCV-Ventils) überschreitet, sodass die Sicherheitsventile nicht funktionieren und das manuelle PCV-Ventil ebenfalls nicht geöffnet werden kann, muss der Kessel umgehend manuell abgestellt werden. 2. Während des Betriebs der Anlage müssen alle Sicherventile für den Hauptdampf des Kessels, die Kühl- und Heizabschnitte sowie das Pcv-Ventil sowie alle Sicherventile in den Leitungen für den Betriebsdampf aktiviert sein. Es ist strengstens verboten, die Sicherventile des Systems willkürlich deaktiviert zu machen, um ein Überdruckentstehen im System zu verhindern. 3. Für die Überdruck-Prüfung des Kessels sowie die Überprüfung der Sicherheitstüren im Betrieb müssen spezielle Sicherheitsmaßnahmen ergriffen werden, um zu verhindern, dass durch eine zu schnelle Erhöhung des Drucks oder einen Verlust der Kontrolle über Druck und Temperatur Überdruck- oder Überhitzungssituationen entstehen.
Zusammenfassung: 1. Man muss verantwortungsbewusst sein; 2. Die Bedienung muss sicher beherrscht werden ; 3. Regelmäßige Übungen zur Zusammenarbeit im Falle von Unfällen
Oftmals denkt man nach einem Unfall unweigerlich zuerst daran, ob es Verstöße seitens der Menschen gegeben hat. Doch aus Sicht der inhärenten Sicherheit sollten zunächst maßnahmen auf Hardwear-Ebene ergriffen werden, um die Sicherheit zu gewährleisten. Das Verhalten der Menschen dient dabei nur als ergänzende Maßnahme zur Sicherheitsabsicherung. Zudem sollten bei der Risikoanalyse auch Fehler durch menschliches Verhalten berücksichtigt werden – wie beispielsweise Müdigkeit oder mangelnde Konzentration, die typische Eigenschaften des Menschen sind.
Meiner Ansicht nach ist es angebracht, zunächst an die Verstöße der Menschen zu denken. Natürlich bedeutet eine Verletzung der Vorschriften nicht nur, dass ein bestimmter Mitarbeiter vor Ort Fehler macht oder gegen die Vorschriften verstößt. Man muss zugeben, dass Menschen Fehler machen können. Doch es sollte auch eine Grenze geben. Zum Beispiel wird in diesem Fall der Kettenschutz nicht aktiviert, versagt oder sogar gegen Vorschriften deaktiviert ; Der Sicherheitsventil funktioniert nicht richtig usw. Das sind alle technischen Maßnahmen, die zur inhärenten Sicherheit des Systems ergriffen werden, sowie solche, die notwendig sind, weil ein fehlerhaftes Verhalten der Menschen zu Störungen im Betrieb führt. Daher ist das Talent der wichtigste Faktor – selbst wenn wir die Grenzen des Menschen anerkennen.
Tatsächlich ist es genau wie Sie sagen: Aus diesem Grund installieren wir bei der Konstruktion in der Regel viele Sicherheitsvorrichtungen – wie Türsicherungsschalter sowie Kupplungsmechanismen. Wenn diese Vorrichtungen nicht ordnungsgemäß funktionieren oder während ihrer Nutzung ausfallen, kann das Gerät nicht gestartet werden oder es muss abgeschaltet werden. Natürlich gibt es auch einige Sicherheitsvorrichtungen, wie z. B. Sicherheitsventile, deren ordnungsgemäßer Betrieb nicht überwacht werden kann. In solchen Fällen können Warnsignale bei zu hohem Druck ausgelöst werden – manchmal sogar kommt es zu einer automatischen Abschaltung des Systems durch den vorgesehenen Kupplungsmechanismus; Natürlich, wenn in einigen Bereichen weder die beiden oben genannten Maßnahmen umgesetzt werden können, müssen wir durch Managementmaßnahmen nachhelfen, wie beispielsweise die Überprüfung des Zustands der wichtigen Ventile vor dem Einsatz der Ausrüstung – (die zweite Überprüfung, die wir derzeit durchführen.)
Durch die Lektionen aus vergangenen Unfällen die Präventionsmaßnahmen zu verbessern, um ähnliche Unfälle künftig zu vermeiden, ist unser letztendliches Ziel – und zugleich der beste Schutz für die Menschen. Die Verantwortung von Personen zu verfolgen, ist lediglich ein äußerst extremes Mittel.