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Es wird heiß – wie funktionieren die Kühl- und Heizfunktionen der Klimaanlage? Was passiert, wenn es keine Kühlung gibt?
Die vier Hauptkomponenten sind der Kompressor, der Kondenser, die Drosselklappe und der Verdampfer. Das gasförmige Arbeitsmedium bei niedrigem Druck gelangt in den Kompressor, wo es komprimiert wird und zu einem Gas mit hohem Temperatur- und Druckniveau wird. Dabei steigt der Siedepunkt des Mediums mit zunehmendem Druck an – genauso wie das Wasser auf Meereshöhe bei der höchsten Temperatur kocht. Der Stoff mit hohem Siedepunkt gelangt in den Kondensator, wo er zu flüssigen Zustand übergeht. Dabei gibt der Stoff Wärme ab und wird somit flüssig. Anschließend durchläuft die Flüssigkeit vor dem Eindringen in den Verdampfer ein Drosselventil. Dieses senkt den Druck der Flüssigkeit. Die nun niedrigdruckige Flüssigkeit beginnt im Verdampfer zu verdampfen. Dabei nimmt sie Wärme auf und wird wieder zu einem Gas mit niedrigem Druck. Es gelangt erneut in den Kompressor, und so zirkuliert das Kältemittel ständig weiter. Durch den oben beschriebenen Prozess der Verdampfung und Kondensation des Kältemittels wird Wärme vom Verdampfer zum Kondensator übertragen. Der Verdampfer der Haushaltsklimaanlage befindet sich im Innenraum, der Kondenser im Außenbereich, um Kühlung zu erzielen. Der Verdampfer des Kühlschranks befindet sich im Gefrierfach, während der Kondenser außen zur Wärmeabgabe dient – das sind also die Windungen, die man früher an den Außenseiten alter Kühlschränke sehen konnte
Einer der Gründe dafür, dass die Klimaanlage nicht kühlt: Es reicht nicht genug Freon – im Volksmund auch „Schneemittel“ genannt. Ein weiterer Grund: Die Spannung der Stromversorgung ist zu niedrig. Ein weiterer Grund: Die Leistung der Klimaanlage ist nicht ausreichend, wodurch sie nicht kühlen kann. Ein weiterer Grund: Die Außentemperatur ist zu hoch, wodurch die Klimaanlage nicht funktioniert. Ein weiterer Grund: Die Klimaanlage wurde über einen längeren Zeitraum nicht gereinigt und gewartet. Ein weiterer Grund: Die Kupferrohre zwischen dem Außen- und Innengerät sind zu lang
I. Heizfunktion der Klimaanlage: Bei der Heizfunktion wird das Gas Fluorkohlenwasserstoff vom Kompressor unter Druck gesetzt, wodurch es zu einem hochtemperierten, hochdruckigen Gas wird. Dieses Gas gelangt in den Wärmetauscher der Innenluftanlage – in diesem Fall handelt es sich um einen Kondensator. Dort kondensiert das Gas und gibt dabei Wärme ab; dadurch entsteht eine Flüssigkeit. Gleichzeitig wird die Innenluft erhitzt, wodurch die Raumtemperatur angehoben wird. Flüssiges Freon wird durch ein Drosselgerät entlastet und gelangt in den Wärmetauscher der Außeneinheit (in diesem Fall der Verdampfer). Dort verdampft es unter Aufnahme von Wärme und wird zu Gas – dabei wird auch die Wärme der Außenluft aufgenommen (die Außenluft wird kälter). Das in Gas umgewandelte Freon gelangt erneut in den Kompressor, um den nächsten Zyklus zu beginnen. Zweitens: Kühlfunktion der Klimaanlage: Bei der Kühlfunktion wird das Gas Freon vom Kompressor unter Druck gesetzt, wodurch es zu einem gasförmigen Stoff mit hohen Temperatur und hohem Druck wird. Dieser Stoff gelangt anschließend in den Wärmetauscher der Außeneinheit – in diesem Fall handelt es sich um einen Kondenser. Dort kondensiert das Gas und wird zu Flüssigkeit; dabei wird Wärme an die Umgebung abgegeben. Flüssiges Freon wird durch ein Drosselgerät entlastet und gelangt so in den Wärmetauscher der Innenanlage – in diesem Fall handelt es sich um einen Verdampfer. Dort verdampft das Freon unter Aufnahme von Wärme und wird zu Gas. Gleichzeitig wird die Wärme aus der Raumluft aufgenommen, wodurch die Raumtemperatur gesenkt wird. Das in Gas umgewandelte Freon gelangt erneut in den Kompressor, um den nächsten Zyklus zu beginnen. Durch den oben beschriebenen Prozess der Verflüssigung und Verdampfung von Freon wird Wärme im Verdampfer aufgenommen und im Kondenser abgegeben, wodurch eine Wärmetransfer stattfindet und somit Heizen sowie Kühlen erreicht werden.
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