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Umfassende Übersicht der Gründe für Ölverbrauch im Auto

2017-08-29View Original

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Jeder Motor hat einen bestimmten Wert für den normalen Ölkonsum. Der normale Ölkonsum unterscheidet sich je nach Motormodell. Zum Beispiel liegt die Oelverbrauchsgrenze bei BMW bei 0,7 Litern pro Tausend Kilometer. Bei Dieselmotoren für Lastwagen gelten von vielen Herstellern Grenzwerte von bis zu 2,24 Litern pro 10.000 Kilometer als normal. Im Folgenden sind die Gründe aufgeführt, warum ein Motor Öl verbrennt – diese dienen als Orientierungshilfe bei der Reparatur von Autos, wenn es zu einem hohen Ölverbrauch oder zum Verbrennen von Öl kommt. http://img.mp.sohu.com/upload/20170718/78e07c408b9743e09f9d9a18ee59197b_th.png1. Außenlecks des Öls – Es gibt viele Ursachen für Lecks im Öl, darunter: die Ölleitungen, der Ölablass, die Dichtungen des Ölfangbeckens, die Dichtungen der Zylinderkopfdämpfer, die Dichtungen der Ölpumpe, die Dichtungen der Kraftstoffpumpe sowie die Dichtungen an der Übersetzungskette und am Kurbelwellenanschluss. Alle oben genannten Ursachen für Lecks dürfen nicht übersehen werden, denn selbst kleine Lecks können zu einem erheblichen Ölverbrauch führen. Zum Beispiel bedeutet ein Tropfen pro 6 Sekunden, dass pro hundert Kilometern 0,56 Liter Öl verbraucht werden. Die beste Methode zur Erkennung von Lecks ist es, ein helles Tuch unter den Motor zu legen und nach dem Starten des Motors nachzusehen. Anhand der Position der Öltropfen auf dem Stoff kann man den Ort des Lecks bestimmen. 2. Defekte Ölverschlüsse vorne und hinten: Schäden an den Ölverschlüssen der Hauptlager vorne und hinten führen sicherlich zu einem Ölleck. Diese Situation kann nur festgestellt werden, wenn der Motor unter Last läuft. Die Ölabdichtungen der Hauptlagern müssen ausgetauscht werden, wenn sie abgenutzt sind, denn genauso wie bei einem Leck des Motoröls führt dies zu einem hohen Ölverlust. 3. Der Hauptlager ist abgenutzt oder defekt – ein defekter Hauptlager kann überschüssiges Öl herauspressen, das anschließend an die Zylinderwände gelangt. Mit zunehmender Abnutzung der Lager wird mehr Öl herausgeschleudert. Zum Beispiel: Wenn ein Spiel von 0,04 Millimetern bei der Konstruktion des Lagers ausreicht, um eine ordnungsgemäße Schmierung und Kühlung zu gewährleisten, dann ist die Menge an Öl, das austritt, in Ordnung. Dadurch werden weder die Hersteller der Schmierstoffe noch die Lager beschädigt. Wenn der Abstand auf 0,08 Millimeter ansteigt, beträgt die Menge des ausgeschleuderten Öls das Fünffache der normalen Menge. Wenn der Abstand auf 0,16 Millimeter zunimmt, beträgt die Menge des ausgeschleuderten Öls 25 Mal so viel wie normal. Wenn der Hauptlager zu viel Öl ausstößt, gelangt auch mehr Öl auf die Zylinder, wodurch der Kolben und die Kolbenringe das Öl nicht effektiv kontrollieren können. Dies kann zu Ölverbrennung oder zum Ablagerung von Kohlenstoff auf Kolben und Kolbenringen führen. In der Regel führt ein zu starker Verlust von Öl an den Hauptlagern dazu, dass auch die Pleuellager nicht mehr ausreichend mit Öl versorgt werden. Dadurch reicht die Menge an Öl, das bei niedrigen Drehzahlen auf die Zylinderwände spritzt, nicht aus. Dies wiederum führt zu Abnutzung der Kolbenringe und des Kolbens – wodurch es unmöglich wird, das Öl bei hohen Drehzahlen richtig zu kontrollieren. Daher ist die Folge des Verschleißes der Hauptlager ein hoher Ölkonsum. 4. Verschleiß oder Schaden der Kupplungslagern – Die Auswirkungen des Spielraums in den Kupplungslagern auf das Öl sind ähnlich wie bei den Hauptlagern. Außerdem spritzt das Öl direkter auf die Zylinderwände. Abgenutzte oder beschädigte Kupplungslagern führen dazu, dass zu viel Öl an die Zylinderwände spritzt. Dadurch können die Kolben und Kolbenringe, die eigentlich dazu da sind, die Menge des Öls unter Kontrolle zu halten, dieses überschüssige Öl nicht effektiv regulieren. Das resultiert darin, dass das überschüssige Öl in den Brennraum gelangt und dort verbrannt wird – was wiederum zu einem hohen Ölverbrauch führt. Hinweis: Ein zu kleiner Lagerraum führt nicht nur zu einer Abnutzung des Lagers selbst, sondern auch zur Abnutzung des Kolbens, der Kolbenringe sowie der Zylinderwände. 5. Abnutzung oder Beschädigung der Nockenwellenlager: Die Nockenwellenlager werden in der Regel druckgeschmiert. Wenn die Spalte zwischen den Lagerteilen zu groß ist, kann Öl auslaufen. Das entweichende Öl kann die Ventilführungen und Ventilstangen benetzen, was zu einem erhöhten Ölkonsum führt. 6. Abnutzung der Kurbelwellenlager: Eine abgenutzte Kurbelwellenlager hat denselben Einfluss auf das Öl wie eine abgenutzte Welle. Wenn sie durch Abnutzung abgerundet werden, ist der Abstand zu den kreisförmigen Lagern ungleichmäßig. Die Größe der Lücke zwischen dem abgerundeten Kurbelwellenlager und den Lagern ändert sich während der Drehbewegung – dadurch wird mehr Öl ausgeschleudert. Rundheit verlorene Lager müssen neu geschliffen werden und mit Lagern kleinerer Größe gepaart werden. 7. Wenn die Zylinderhülsen konisch oder unkreisförmig sind, kann der Ölkonsum bei einer geringen Konvexität sowie Unkreisformigkeit (Abnahme der Zylindrischkeit und Konzentriertheit) durch den Kolben und die Kolbenringe kontrolliert werden. Doch mit zunehmender Konusform der Zylinderhülle sowie dem Grad der Verformung wird es immer schwieriger, den Ölkonsum unter Kontrolle zu halten. Das ist das Ergebnis einer Kombination aus vielen Faktoren. Wenn der Abstand zwischen dem Kolben und der Zylinderwand zunimmt, führt das dazu, dass der Kolben beim Laufen schwankt ; Diese kurzzeitigen Neigungsbewegungen führen dazu, dass sich zu viel Öl auf einer Seite des Kolbens ansammelt. Dasselbe gilt auch für die Kolbenringe. So gelangt im Laufe der ständigen Hin- und Herbewegungen des Kolbens etwas Öl in den Brennraum. Bei jeder Umdrehung des Kurbelgehäuses vollführt der Kolben zwei Auf- und Abstiegsbewegungen. Wenn der Motor mit 3000 Umdrehungen pro Minute (etwa 60 Meilen pro Stunde) läuft, müssen die Kolbenringe, die in den verformten Zylinderböden arbeiten, 6000 Mal pro Minute Form- und Größenveränderungen ertragen. Infolgedessen können die Kolbenringe bei hohen Drehzahlen möglicherweise nicht rechtzeitig ihre Passgenauigkeit zum Zylinderlauf anpassen (insbesondere dann, wenn die Abnutzung am Zylinderlauf auftritt, was zu einer zu großen Passgenauigkeit führt). Daher führt das Auftreten der oben genannten Umstände zu einem zu hohen Ölkonsum des Motors. 8. Die Verformung des Zylinderzylinders unterscheidet sich von der Verformung durch Abnutzung, wie in Punkt 7 beschrieben. Es gibt noch weitere Ursachen dafür – beispielsweise eine ungleichmäßige Wärmeverteilung oder eine ungleiche Festigkeit der Zylinderkopfbolzen. All diese Faktoren können dazu führen, dass der Zylinderzylinder verdreht wird. Dadurch kann die Kolbenringfläche keinen geeigneten Kontakt mit der Oberfläche des Zylinderzylinders herstellen, wodurch die Funktion zur Entfernung von Öl beeinträchtigt wird ; Dadurch bleibt lokal zu viel Öl zurück, das schließlich in den Brennraum gelangt und verbrannt wird, was zu einem erhöhten Ölkonsum führt. 9. Die „PCV“-Ventil oder -Röhre zur Überdruckbelüftung des Kurbelgehäuses dient dazu, die in das Kurbelgehäuse gelangte Gemisch aus dem Verbrennungsraum des Motors wieder zu nutzen. Dadurch wird der Anteil an unverbrannten Kohlenwasserstoffen verringert. Die in den Motor eindringende Mischung besteht aus Luft, Kraftstoff sowie Verbrennungsgasen. Während des Arbeitszyklus dringt diese Mischung aufgrund des hohen Drucks durch die Spalte zwischen Kolben/Pilzkolben und Zylinderwand in den Kurbelgehäuseraum ein. Ein PVC-System verfügt in der Regel über ein Rohr, das vom Kurbelgehäuse zum Vergaser oder zum Luftansaugtrakt führt. Das Vakuum, das beim Einströmen der Luft in den Motoransaugkanal entsteht, saugt die Gemischgase aus dem Kurbelgehäuse heraus und leitet sie in die Brennkammer, wo sie erneut genutzt werden. Die PVC-Ventile (Kurbelgehäuse-Überdruckventilation) können durch Teer, Lackschichten oder andere Verunreinigungen aus dem Gemisch von Abgasen verstopft werden. Dies führt zu einer Verschlechterung des Öls sowie zur Bildung von überschüssigen Ablagerungen. Infolgedessen können die Kolbenringe verstopfen, der Ölkonsum steigt an und die Kolbenringe verschleißen vorzeitig ; Ein erhöhter Druck im Kurbelgehäuse führt dazu, dass die Dichtungen der Kurbelwelle versagen. Dadurch tritt Öl aus und die Leistung des Motors verschlechtert sich. 10. Abnutzung des Schleifmittels bei Honen: Wenn die Zylinderhülle gehonet oder poliert wurde, muss sie streng nach den Vorgaben gereinigt werden, um zu verhindern, dass verbleibende Metallspäne oder Schleifmittel die Oberfläche der Kolbenringmulden beschädigen. Die Reinigungsmethode ist wie folgt: Nach dem Honen muss der Zylinderzylinder mit einer Bürste, getränkt in Seifenwasser, gründlich gereinigt werden. Anschließend sollte sofort Öl aufgetragen werden ; Oder man reinigt die Zylinderwände mit Schmieröl der Sorte 10# und wischt sie sorgfältig sauber. Wiederholen Sie den oben beschriebenen Vorgang, bis alle Fremdkörper entfernt sind. Unabhängig von der verwendeten Methode ist letztendlich eine Überprüfung erforderlich: Man reibt die Oberfläche des Zylindergehäuses mit einem weißen Tuch ab. Wenn das Tuch nach dem Abwischen immer noch sauber bleibt, bedeutet das, dass das Zylindergehäuse ordnungsgemäß gereinigt wurde. Hinweis: Die nach Honen bearbeiteten Zylinderwände dürfen nicht mit Benzin oder Kerosin gereinigt werden. Denn sie können das Schleifmaterial, das an den Wänden der Zylinder haftet, nicht entfernen, und bringen es stattdessen in die Mikroporen der Honigraumstruktur. Daher können Zylindergehäuse, die nicht ordnungsgemäß gereinigt werden, zu einem vorzeitigen Verschleiß sowie zum Versagen der Kolbenringe führen, was letztendlich zu einem erhöhten Ölkonsum führt. 11. Abnutzung der Kolbenringnuten – Ob die Endflächen der Kolbenringnuten eben sind und ob der Abstand zwischen den Kolbenringen und den Kolbenringnuten richtig ist, sind wichtige Faktoren dafür, ob die Kolbenringe eine gute Abdichtung gewährleisten können. In der Regel darf der Spalt neben den Kolbenringnuten eines Automotormotors nicht mehr als 0,002“–0,004“ betragen. Wenn der Kolben auf und ab bewegt wird, müssen die Kolbenringe richtig in den Kolbenringmulden sitzen. Wenn die Ringmulden der Kolbenringe verformt sind, kann das dazu führen, dass die Kolbenringe nicht mehr richtig funktionieren. In diesem Fall kann Öl in den Brennraum gelangen. Abgenutzte Kolbenringnuten führen zu einer Vergrößerung des Seitenabstands, wodurch überschüssiges Öl in den Brennraum gelangt. Umgekehrt kann ein zu großer Seitenabstand dazu führen, dass die Kolbenringe gegen die Ringnuten des Kolbens stoßen. Dadurch kommt es zu einer weiteren Abnutzung der Ringnuten. Wenn die Situation nicht verbessert wird, kann dies sogar zum Bruch der Ränder der Kolbenringe führen. 12. Beschädigung oder Zerstörung der Randflächen der Kolbenringe: Eine Beschädigung oder Zerstörung dieser Randflächen verhindert, dass die Kolbenringe richtig in ihren Aussparungen im Kolben sitzen. Dadurch kann zu viel Öl in den Brennraum gelangen. Außerdem wird dies zu einer vollständigen Zerstörung der Zylinderhülle, des Kolbens sowie der Kolbenringe führen. Deshalb ist es notwendig, genau darauf zu achten – sobald solche Anzeichen auftreten, muss es umgehend ausgetauscht werden.

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