Nachdruck: Bei der Wartung von Borel-Turboladern dürfen keine Details übersehen werden
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Die Bedeutung der Luftkompressoren in der industriellen Produktion ist unbestreitbar! Natürlich gilt das nur für den gegenwärtigen Zeitpunkt – was die Antriebsquellen der Zukunft angeht, wissen wir noch nichts. Als unverzichtbares Gerät in der industriellen Produktion können bei Störungen, die repariert werden müssen, einige Details leicht übersehen werden. Das kann wiederum zu Sicherheitsrisiken führen. Lassen Sie uns heute über die bei der Wartung von Boreltschraubenluftkompressoren nicht zu übersehenden Details sprechen:1. Wenn die Kompressionsluft abkühlt, muss die in dem Kühler, dem Luftspeicher sowie im Öltrenner entstandene Öl-Wasser-Mischung unverzüglich entfernt werden – mindestens einmal pro Stunde. 2. Vor dem Start des Luftkompressors müssen zunächst Wasser in die Zylinder sowie in die Kühlkörper gefüllt werden. 3. Während der Betriebszeit des Luftkompressors muss dieser sofort gestoppt werden, wenn die Zufuhr von Kühlmittel nicht rechtzeitig erfolgt, damit er abkühlen kann. 4. Bei Inspektionen und Reparaturen muss besonders darauf geachtet werden, dass keine Reinigungsmittel oder Holzstücke in die Zylinder, Lufttanks sowie Leitungen gelangen, da solche Stoffe im komprimierten Luftstrom in Brand geraten können. 5. Das Kühlwasser, das in den Wasserkreislauf gelangt, sollte aus einem speziell dafür vorgesehenen Behälter mit Druckunterschied zugeführt werden. An diesem Behälter ist ein Messinstrument zum Ermitteln des Wasserspiegels angebracht. Wenn der Wasserspiegel unter einen bestimmten Wert fällt, tritt ein Signalmechanismus in Aktion. Es ist auch möglich, das Wasser mit einer Zentrifugalpumpe zuzuführen. Man sollte nicht direkt das Wasser aus den Rohrleitungen verwenden, da es dann schwierig ist zu erkennen, ob Wasser zugeführt wird oder nicht. 6. Um Explosionen durch Überdruck zu vermeiden, müssen Kompressoren mit überprüften Druckmessgeräten sowie Sicherheitsventilen ausgestattet sein. 7. Bevor der Zylinderwasserkreislauf vollständig abgekühlt ist, darf kein Wasser zugeführt werden, um zu vermeiden, dass Risse in den Zylinderwänden entstehen. 8. Wenn komprimierte Luft in ein System mit niedrigem Druck geleitet werden muss, muss ein Druckreduzierer installiert werden. 9. Bei der Reinigung der Zylinderwände sollte Kerosin verwendet werden, nicht Benzin. Das Tuch, mit dem gereinigt wird, darf nicht zu stark mit Öl getränkt sein. 10. Nach dem Reinigen muss der Zylinderkopf geöffnet werden, damit das Kerosin vollständig verdunsten kann. 11. Der Abfluss aus dem Zylinderwasserbad oder dem Kühlerwasserbad muss in Form eines offenen Fließstroms erfolgen, damit die kontinuierliche Funktionsfähigkeit aller Kühlsysteme überprüft sowie die Temperatur des Abflusswassers gemessen werden kann. Die Abwassertemperatur darf 20 °C–30 °C höher nicht sein als die Einlaufwassertemperatur. 12. Bei der Verwendung von Druckluft darf die Strömungsrichtung auf keinen Fall auf die Mitarbeiter gerichtet sein. 13. Der Ölverschmutzung im Anschlussrohr des Luftkompressors muss sorgfältig entgegengewirkt werden; je nach Betriebsbedingungen beträgt die Reinigungsintervall in der Regel 3 bis 6 Monate. 14. In Bereichen mit brennbaren, explosiven, korrosiven oder giftigen Stoffen sollten Alarmsysteme für niedrigen und hohen Flüssigkeitsspiegel installiert werden. 15. Um zu verhindern, dass das Kompressorsystem durch das Entzünden explosionsfähiger Gasgemische beschädigt wird, müssen folgende Maßnahmen ergriffen werden: Die Einlassrohre sollten an einer Stelle angeordnet werden, an der keine schmutzigen Gase, Verdünste oder Staubpartikel eindringen können. Die Einlassöffnungen des Lufteinlasses sollten mit Schutzabdeckungen ausgestattet sein, um zu verhindern, dass Regenwasser, Schnee, Eis und andere Verunreinigungen eindringen können. Die Luft muss durch einen Filter geleitet werden, um den Staub darin vollständig zu entfernen. Die aus dem Zylinder strömende Luft muss durch einen speziell konstruierten Wassertemperierer auf etwa 25 °C–30 °C abgekühlt werden, damit sich kein Kondenswasser in den Leitungen ansammelt. Durch die Berücksichtigung dieser Details kann man bei der Wartung der Luftpumpe sorgfältig und achtsam vorgehen, wodurch unnötige Sicherheitsrisiken vermieden werden!