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Grundprinzip der Abdichtung unter Druck: An Flanschen, Rohren, Ventilen usw. von Geräten und Anlagen, die im normalen Betrieb sind, kann es aus verschiedenen Gründen zu Leckagen kommen. Wenn das austretende Medium bei Temperatur und unter Druck austritt, kann man an der Stelle der Leckage geeignete Halterungen verwenden oder eigens solche herstellen. Mit diesen Halterungen kann entweder die vorhandene Abdichtung genutzt werden oder an der Leckstelle eine neue Abdichtung geschaffen werden. Dabei wird ein dichtender Kunststoff in die Abdichtungskammer eingebracht – dieser Kunststoff ist formbar, härtet aus und ist gegen das austretende Medium sowie gegen Temperaturen beständig. Dadurch entsteht ein höherer Druck in der Kammer als im System selbst. Unter bestimmten Bedingungen härrt der Kunststoff schnell aus, wodurch eine feste neue Abdichtungsstruktur entsteht, mit der die Leckage beseitigt werden kann. Technische Eigenschaften der Dichtung bei Druck: 1. Die wirtschaftlichen Vorteile der Dichtung bei Druck sind erheblich: Bei der Beseitigung von Leckagen muss der Betrieb nicht gestoppt werden – es ist somit möglich, bei vorhandenem Druck und Temperatur zu arbeiten. Dadurch bleibt die normale Produktion unbeeinträchtigt, und es entstehen keine wirtschaftlichen Verluste durch einen Stillstand des Betriebs. 2. Sicher und zuverlässig: Bei der Beseitigung von Leckagen in brennbaren oder explosiven Bereichen wird während des gesamten Prozesses verhindert, dass Funken entstehen. Es ist daher kein Einsatz von Feuer notwendig – somit bleibt die Sicherheit gewährleistet. 3. Breites Anwendungsspektrum: Lecks aller Arten von Flüssigkeiten können mit dieser Technologie beseitigt werden. 4. Hohe Anwendbarkeit: An den Leckstellen ist keine weitere Behandlung erforderlich – das Leck kann unter Druck abgedichtet werden. Die Methode ermöglicht eine einfache, flexible und sichere Beseitigung von Lecks. 5. Gute Demontierbarkeit: Ohne die ursprüngliche Struktur der Anlage oder der Rohrleitungen zu beschädigen, lässt sich die neue Dichtungsstruktur leicht entfernen – was die Wartung der Anlage in Zukunft erleichtert. 6. Günstige Preise. Anwendungsbereich der Dichtung bei Druck: 1. Stellen mit Leckagen: Löcher, Risse an Flanschen, Geräten und Rohren, Schweißfehler, Gewindestverbindungen, Leckagen in den Dichtkörpern usw. 2. Leckende Medien: Mit dieser Technologie können Lecks fast aller Arten von Medien beseitigt werden – darunter verschiedene Arten von Wasser, Wasserdampf, Luft, Sauerstoff, Stickstoff, Wasserstoff, Gas, Ammoniak, Flüssiggas, Benzin, Diesel, Schweröl, Schmieröle, Säuren, Basen, Ester, Alkohole, Benzole sowie verschiedene Wärmeträger und Kohlenwasserstoffe sowie verschiedene chemische Gase und Flüssigkeiten. 3. Temperatur des Leckmediums: -195°C–900°C. 4. Druck des Leckmediums: Vakuum 0–32 MPa (320 kg/cm²). Wirtschaftliche und soziale Vorteile der Reparatur unter Druck: 1. Die Vorteile liegen in der Vermeidung von Schäden durch unplanmäßige Stillstände – das ist also der Nutzen, der durch die Anwendung dieser Technologie entsteht. 2. Es werden erhebliche Energieverluste vermieden. Von den beseitigten Leckstellen handelte es sich größtenteils (80 %) um Lecks von Wasserdampf. Abgesehen von einigen schwerwiegenden Leckstellen, die die Produktion beeinträchtigten, handelte es sich bei den übrigen um eher geringfügige Lecks. 3. Es wurde ein Teil des Verlusts an Rohstoffen, Materialien und Produkten verringert. 4. Vermeidung von Leckagen von brennbaren und explosiven Stoffen, Vorbeugung von Bränden und Explosionen in den Anlagen sowie Gewährleistung einer sicheren Produktion. 5. Der Lärm wird beseitigt und die Umweltverschmutzung verringert. 6. Einfache und schnelle Bedienung, verkürzte Wartungszeiten sowie gesenkte Wartungskosten. Die Kosten für die Dichtung unter Druck können kurzfristig durch die eingesparten Energie- und Materialkosten infolge des Vermeidens von Leckagen wieder eingespielt werden. Dienstleistungen und Inhalt der Dichtungsarbeiten unter Druck 1. Technische Beratung: Beantwortung von Fragen der Kunden bezüglich der Theorien der Dichtungstechnik unter Druck sowie der verschiedenen Herausforderungen, die in der Praxis auftreten. 2. Technologietransfer und Schulung: Der Inhalt des Technologietransfers und der Schulungen umfasst die Konstruktion von Halterungen, Methoden zur Beseitigung von Leckagen sowie verschiedene Bauverfahren. Ebenfalls behandelt werden die richtige Verwendung von Fachwerkzeugen sowie die Auswahl- und Anwendungsprinzipien von Dichtstoffen. Durch Vorlesungen, Anschauen von technischen Videos, Beobachtung von Vorbereitungen sowie praktische Übungen lernen die Teilnehmer das oben Genannte, damit sie in der Lage sind, selbstständig Dichtungsarbeiten unter Druck durchzuführen. 3. Notdienst vor Ort: Sollte es bei den Geräten der Kunden zu einem schweren Leck kommen, ist unser Unternehmen bereit, speziell ausgebildete Mitarbeiter zum Ort des Lecks zu schicken, um das Leck so schnell wie möglich zu beheben und so die sichere Fortsetzung der Produktion zu gewährleisten. 4. Lieferung von Werkzeugen zur Dichtung unter Druck: (1) Spezielle Werkzeuge zum Einfüllen von Dichtstoffen: Es stehen verschiedene Arten von Spezialwerkzeugen zum Einfüllen von Dichtstoffen zur Verfügung – manuell, per Luftdruck, hydraulisch oder mechanisch. (2) Spezielle Werkzeuge für die Montage: Dazu gehören verschiedene kleine pneumatische Werkzeuge, Ladegeräte, Befestigungsmittel, spezielle Karabiner sowie verschiedene Anschlüsse und Zubehörteile. Diese Werkzeuge erleichtern die Arbeiten unter Druck sowie die Abdichtungsarbeiten. 5. Lieferung von Dichtstoffen: Es stehen verschiedene Modelle von Dichtstoffen zur Auswahl, die für verschiedene Medien sowie für Temperaturbereiche von -195°C bis 900°C geeignet sind. 6. Lieferung von Schutzausrüstung mit Druckverschluss: Dazu gehören spezielle Overalls, wasserdichte Kleidung, isolierende Lederarbeitskleidung, wasserdichte und isolierende Handschuhe, Sicherheitshelme mit Gesichtsschutz sowie Schalldämpfer für die Ohren. Verfahren zur Dichtung unter Druck: Je nachdem, an welcher Stelle es zu Leckagen kommt, werden unterschiedliche Dichtverfahren angewandt. 1. Es gibt drei Methoden zur Abdichtung von Leckagen an Flanschen: (1) Formstabile Flanschhalterungen (Abbildung 1). Die Halterungen werden entsprechend dem Druck und der Temperatur des Lecksystems sowie den Abmessungen des Leckstellenbereichs konzipiert. An der Halterung muss bereits eine Injektionsventil vorinstalliert sein und in geöffneter Position sein. Nach dem Einbau der Halterung muss sichergestellt werden, dass an den Leckstellen ein Injektionsventil vorhanden ist. Anpassen Sie den Spielraum am Halter, bis er den Anforderungen entspricht, dann kann mit dem Einfüllen des Dichtstoffs begonnen werden. (2) Methode mit Stahlband: Ein Stahlband mit einer Dicke von 1–2 mm wird um den Außenring der undichten Flanschstelle gewickelt, um so die Funktion eines Flanschhalterers zu übernehmen. Es eignet sich nur für Leckstellen bei einem Druck von unter 2 MPa. Die Bauvorgänge sind wie folgt: A) In der Nähe der Leckstelle wird eine Mutter abgenommen, anschließend wird ein Anschluss in das Loch eingeführt und die Mutter wieder angezogen. Um Sicherheit zu gewährleisten, wird vor dem Abnehmen der Mutter diese mit einem Spanner festgehalten. Dasselbe Verfahren wird mit der entsprechenden Mutter wiederholt. (Bild 2) B: Es wird ein Asbestdichtstoff verwendet, dessen Abmessungen etwas größer sind als die Dicke der Flanschlücke. Dieser Dichtstoff wird mit einem Hammer vorsichtig in die Flanschlücke eingedrückt, wobei eine Überlappung von etwa 5 mm entsteht. C. Ziehen Sie die Stahlbande mit einem Spannband straff. (Bild 3) D: Von der Verbindungsstelle aus wird die Spritze verwendet, um das Dichtmittel einzubringen. (3) Methode der Absperrung mit weichem Messingdraht: A. Folgen Sie den Bauanweisungen für die Verwendung von Stahlbändern (Abbildung 2), setzen Sie die Schraubenlöcher ein und fügen Sie die Verbindungsstücke hinzu. B: Mit dem flachen Meißel, der an der kleinen Brechstange befestigt ist, wird das Kupferdraht in die Spalte zwischen den Flanschen eingeführt (Abbildung 4). C: Die Fugen werden mit einem kreisförmigen Meißel, der an einer kleinen Bohrmaschine befestigt ist, verschlossen, um zu verhindern, dass die Kupferdrähte herausfallen (Abbildung 5). D. Setzen Sie die Spritze ein, um das Dichtmittel einzubringen. (4) Die Einbringung des Dichtmittels erfolgt nach einem bestimmten Verfahren. In der Regel beginnt man mit der Einbringung am Punkt, der am weitesten vom Leck entfernt ist. Anschließend wird das Dichtmittel abwechselnd von beiden Seiten in Richtung des Lecks eingeführt. Schließlich wird das Dichtmittel direkt am Leck eingebracht, bis das Leck vollständig beseitigt ist. 2. Methoden zur Abdichtung von Leckagen an Rohrbiegungen, Treffpunkten und Geraden: In der Regel werden dazu geeignete Halterungen verwendet, um den leckenden Bereich vollständig abzuschließen. Anschließend wird ein Dichtstoff in die abgeschlossene Kammer eingefüllt, um die Leckage zu beheben. Die Methode des Einbringen des Dichtstoffs ist dieselbe wie bei der Flanschabdichtung. Es können auch Dichtringhalterungen verwendet werden, die entsprechend der Anwendungsbedingungen hinsichtlich Temperatur, Druck und Medium konzipiert sind. In diese Halterungen wird Asbestwolle eingelegt. Die Halterung wird anschließend am leckenden Bereich angebracht, und in die Asbestwolle im Halterungsbereich wird Dichtstoff eingefüllt. Dadurch wird die Asbestwolle gegen die Verbindungsstellen der Halterung gedrückt, wodurch die Leckage beseitigt wird. (Bild 6) 3. Methoden zur Abdichtung des Ventilfüllkörpers (1) Kalan-Methode: Der Kalan wird auf der unteren Außenseite des Füllkörpers befestigt. Anschließend wird durch das Innengewinde des Kalan-Schraubstifts ein langer Bohrer mit einem Durchmesser von 3–4 mm in die Wand des Füllkörpers gebohrt. Danach wird eine Spritze an den Schraubstift angebracht, um ein Dichtmittel einzuführen. Dadurch wird das Leck schnell beseitigt. (Bild 7) (2) Einsetzen der Injektionsventile: Wenn die Abmessungen des Füllkastens der großen Ventile recht groß sind, wird in die äußere Oberfläche im unteren Bereich des Füllkastens ein Blindloch gebohrt. Anschließend wird mit einem Gewindebohrer ein Gewinde erzeugt, und das Injektionsventil wird eingesetzt. Danach wird der Ventilverschluss geöffnet, und mit einem Bohrer mit einem Durchmesser von etwa 3–4 mm wird ein Loch in die Wand des Füllkastens gebohrt. Anschließend wird die Injektionspistole am Injektionsventil befestigt, und durch das Einfüllen eines Dichtmittels können die Lecks schnell beseitigt werden. (Bild 8) 4. Methode zur Abdichtung von Leckagen an den Gewindestellen: Man setzt eine Klammer auf die Außenseite der Stelle, an der es zu einer Leckage kommt, und presst sie mit einem Hebel fest. Anschließend wird durch das Loch im Hebel ein Bohrer mit einem Durchmesser von etwa 3–4 mm verwendet, um die Wand des Männchengewindes zu durchbohren. Danach wird eine Spritze verwendet, um etwas Dichtstoff einzubringen – dadurch kann die Leckage schnell beseitigt werden. (Bild 9) Hinweise zur Abdichtung unter Druck: 1. Wählen Sie den geeigneten Dichtstoff entsprechend den Bedingungen am Leckort aus (Temperatur, Druck, Medium). 2. Die Ursachen für das Leck müssen richtig analysiert werden. Beispielsweise kann ein Leck entstehen, wenn die Geräte oder Rohrleitungen durch Korrosion oder Abtragung des Mediums beschädigt werden, wodurch die Wanddicke der Geräte abnimmt. In solchen Fällen sollte vorsichtig vorgegangen werden. Diese Technologie löst hauptsächlich das Problem der Dichtigkeit, kann die Ausrüstung jedoch nicht verstärken. 3. Bei Leckagen, die durch Risse im Schweißbereich oder im Grundmaterial entstehen, sollte diese Technik ebenfalls nicht angewandt werden, wenn es nicht möglich ist, das weitere Ausdehnen der Risse zu kontrollieren. 4. Die Mitarbeiter, die vor Ort mit den Bauarbeiten beschäftigt sind, müssen die geltenden Sicherheitsvorschriften strikt einhalten. Die Arbeiten dürfen nur unter Gewährleistung der Sicherheit durchgeführt werden – es darf nicht willkürlich gearbeitet werden. Artikelquelle: baidu