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Sehr geehrte Meister, guten Tag. Heute wurde in unserem Werk der Kessel mit dem normalen Brennstofflager in Betrieb genommen. Die Temperatur im Brennstoffbett stieg sehr langsam an – sie lag die ganze Zeit bei etwas über 400 °C (die Erhöhungsgeschwindigkeit war also um mehr als eine Stunde langsamer als sonst). Die Temperatur im Luftraum hingegen lag bei etwa 1000 °C. Zu diesem Zeitpunkt waren die Zündluftventile vollständig geöffnet, während der Anfangswert der Öffnungsrate der Hauptluftventile bei 11 % lag (denn die Leitungskräfte befürchteten, dass es nicht ausreichen würde, um eine gute Durchlüftung zu gewährleisten, und außerdem, dass die Ventile bei vollständiger Schließung blockieren könnten und später nicht mehr geöffnet werden könnten – zudem bestand die Befürchtung, dass die Hauptluftventile beschädigt werden könnten). Bei der Zündung dieses Kessels wurde keine Mischluft oder andere Arten von Luft verwendet. Damals dachte ich, ich sollte das Hauptluftventil etwas schließen, aber ein anderer Leiter bat mich, es weiter zu öffnen, um die Wärme aus dem Luftraum an das Bettgut weiterzuleiten. Ich war damals schon verwundert. Deshalb möchte ich die Meister fragen: Soll man in diesem Fall die Einstellung auf niedrig oder hoch stellen? Es gibt noch eine Frage, die ich nicht ganz verstehe: Warum muss der Kessel über zwei Luftkanäle verfügen – einen Zündluftkanal und einen Hauptluftkanal? Wenn der Zündluftkanal bereits ausreicht, um die Materialschicht zu fluidisieren, warum ist dann ein weiterer Hauptluftkanal notwendig? Liegt das nur daran, dass der Hauptluftkanal eine geringere Leistung hat, oder gibt es noch andere Gründe? Ich bitte alle Meister um ihre Anleitung.
Die Zündluftkanäle und die Hauptluftkanäle haben unterschiedliche Funktionen und erfüllen unterschiedliche Anforderungen.
Die durch den Zündluftkanal strömende Luftmenge muss ausreichen, um den Schüttgut in einem Zustand der Mikrofluidisierung zu halten. Denn bei der Zündung darf das Schüttgut nicht verkleben, da dies zu lokaler Überhitzung führen würde. Wenn das Schüttgut vollständig fluidisiert wäre, könnte die Temperatur des Schüttguts nicht die Temperatur erreichen, die für die Verbrennung des Brennstoffs notwendig ist. Aus Ihrer Beschreibung geht hervor, dass die Lüftungsventile zu weit geöffnet sind – dadurch wird die Temperatur der Rauchgase im Lüftungskammer ungleichmäßig verteilt. An den Messstellen ist die Temperatur der Rauchgase hoch. Ich weiß nicht, ob das richtig ist – es dient nur als Referenz.