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Gibt es bei den Druckbehältern in Anlagen der Kohlechemie eine, deren Betriebsdruck über 100 MPa liegt? Das ist wohl der höchste Betriebsdruck im Vergasungsofen!
Man kann sich die chinesischen Vorschriften für Druckbehälter ansehen – sie sind ziemlich veraltet
Der Bereich der GB150-Rohre.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von wanlirn am 18.1.2017 um 18:14 bearbeitet. Ich habe gesehen, dass in einem Angebot für ein Projekt zur Herstellung von Benzol aus Kohle in Jincheng der Entwurfsdruck des Reaktors bei 85 Mpa lag
Kohlechemieausrüstung hat überhaupt nicht solch hohen Druck.
Unter Anlagen der Kohlechemie versteht man die Geräte im Eingabebereich – bei diesen Geräten herrscht kein so hoher Druck. Die Geräte im anschließenden Verarbeitungsbereich benötigen keine speziellen Energiequellen mehr. In diesem Bereich gibt es zwar Geräte mit sehr hohem Druck, doch in der Praxis wird solch hoher Druck meist nicht erreicht. Wahrscheinlich haben Sie etwas falsch gesehen. Auch bei den Kohlekohlegeräten liegt der Druck derzeit nicht über 10 MPa; bei den späteren Geräten beträgt er zwar etwas mehr, aber nur etwa 30 MPa. :L
Derzeit sind Gaskohlenstoffisierungsöfen mit einer Kohleverarbeitungskapazität von über 1000 Tonnen pro Tag in der Regel Strömungsbettöfen; ein Arbeitsdruck von 4 MPa gilt als hoher Druck. Da der Vergasungsofen vergrößert werden muss, ist es nicht möglich, gleichzeitig eine Überhochdruckbedingung zu erreichen. Die anschließenden Kühl- und Waschvorgänge dienen dazu, die Temperatur sowie den Druck zu senken. Der Einsatz von Synthesegas ist im Grunde genommen identisch mit dem in der zweiten Phase der Petrochemieindustrie; es kann auf Werte über 100 MPa erhöht werden. Zum Beispiel kann der Auslassdruck des Überschussdruckkompressors in einer Anlage für Hochdruck-Polyethylen bis zu 300 MPa betragen, doch der Durchmesser der Anlage ist dabei sehr klein.