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Materialprobleme der äußeren Verstärkungsringe

2017-02-20View Original

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Ist bei der Berechnung des äußeren Verstärkungsringes das Material des Verstärkungsringes unerheblich? Zum Beispiel kann das Rohrmaterial aus Q345R bestehen, während für die Verstärkungsringe Q235A verwendet werden kann
Reply #22017-02-20
Der Zylinder besteht aus Q345R; für die Verstärkungsringe ist Material der Q235-Serie in Ordnung. Natürlich hängt es von den Abmessungen der Querschnittsform der verwendeten Stahlprofile ab. In der Regel werden standardmäßige Stahlprofile gewählt. Falls stattdessen geschweißte Stahlprofile verwendet werden sollen, kann man natürlich auch Stahlplatten wählen, die aus dem gleichen Material wie der Rohrkorpus bestehen und miteinander verschweißt werden. Es gibt hier auch das Problem der Betriebstemperatur: Ab 200 °C sollte entweder Q345R zum Schweißen verwendet werden oder ein fertiger Stahl aus Q345.
Reply #32017-02-21
Für gewöhnliche Stahlprofile reicht 235A aus
Reply #42017-02-21
Man kann den Grund nicht genau benennen – es fühlt sich einfach nicht richtig an… Um es anders auszudrücken: Wenn es nichts mit dem Material des Verstärkungsrings zu tun hat, dann ist es dann möglich, Metalle oder Nichtmetalle zu verwenden?
Reply #52017-02-21
Bei geschweißten Stahlprofilen muss das Material dem des Hauptmaterials entsprechen oder zumindest ähnlich sein. Zwischen Q345R und Q235 gibt es definitiv kein Problem.
Reply #62017-02-21
Natürlich ist es falsch zu behaupten, dass der Verstärkungsring nichts mit dem Material des Hauptkörpers zu tun hat, haha.
Reply #72017-02-21
Ich möchte wissen, in welchen Standards, Handbüchern, Lehrmaterialien oder Büchern es ausführlichere Erläuterungen gibt...
Reply #82017-02-21
Das Material des Verstärkungsrings muss eine gute Schweißfähigkeit zum zu verstärkenden Gehäuse aufweisen, um gemeinsam mit diesem äußeren Druck aushalten zu können. Bei einem inneren Verstärkungsring muss zudem die Korrosionsbeständigkeit berücksichtigt werden.
Reply #92017-02-21
Herkömmliche Behälter werden genauso verwendet, wie Tragstrukturen oder Sockel. Ich habe tatsächlich nicht darauf geachtet, woher es stammt – Entschuldigung!
Reply #102017-02-22
Im Grunde genommen ist es unwichtig. Das kombinierte Trägheitsmoment aus Verstärkungsring und Wandstärke der Hülle muss den Berechnungsvorgaben entsprechen. Es sei denn, es handelt sich um größere Verstärkungsringe – in diesem Fall muss der Verstärkungsring selbst stabil sein; es dürfen weder Schwächen in der Stabilität noch in der Festigkeit auftreten. Dann wird es relevant.
Reply #112017-02-27
Gleiche Frage: Sollte der Verstärkungsring als Druckelement ebenfalls aus Materialien für Behälter verwendet werden, wie zum Beispiel Q245R oder Q345R, oder reicht bereits Q235B aus?
Reply #122017-03-01
Bei der Anbringung von Verstärkungsringen an Behältern unter äußerem Druck müssen zunächst die Anforderungen an den kombinierten Trägheitsmoment erfüllt werden. Zudem müssen die Schweißeigenschaften sowie die Verarbeitungseigenschaften im Zusammenhang mit dem Gehäuse berücksichtigt werden. Gleichzeitig muss sichergestellt werden, dass die Verstärkungsringe mit dem Medium kompatibel sind (interne Verstärkung) sowie dass sie sich an die Umweltbedingungen anpassen können (externe Verstärkung).
Reply #132017-03-01
Ist es in Ordnung, wenn das Rohrmaterial aus Q345R besteht und die Verstärkungsringe aus Q235A verwendet werden?
Reply #142017-03-01
Im Allgemeinen gibt es kein Problem. Falls aufgrund der hohen Betriebstemperatur verwendet wird, sollte man in Erwägung ziehen, das Material Q345 zu verwenden.
Reply #152017-03-01
Hülle für isolierte Druckbehälter bei niedrigen Temperaturen, im Umhüllungssystem befindet sich Perlite – geht das?
Reply #162017-05-23
Dieser Beitrag wurde zuletzt von SDHZZXM am 2017-5-23 09:48 bearbeitet. Für Druckbehälter wird die Norm GB24511 „Edelstahlplatten und -bänder für Druckgeräte“ mit dem Material S30408 verwendet. Kann für die innere Verstärkungsschicht das Material S30408 aus der Norm GB/T 4237-2015 „Wärmegeformte Edelstahlplatten und -bänder“ verwendet werden? Sorge, dass zu hohe Gehalte an P und S im Letzteren die Schweißnähte zwischen dem Verstärkungsring und dem Zylinder beeinträchtigen könnten? Außerdem ist GB/T 4237 kein Referenzstandard für GB150.
Reply #172017-05-23
Verstärkungsringe gehören ebenfalls zu den belasteten Bauteilen; sie sind in GB/T4237 nicht in GB150.2 aufgeführt, was bedeutet, dass sie nicht verwendet werden dürfen.
Reply #182017-05-24
Das Material des Verstärkungsrings muss hinsichtlich des Elastizitätsmoduls sowie des Poisson-Koeffizienten sowie der Schweißfähigkeit mit denen des zu verstärkenden Bereichs übereinstimmen. In den Vorlesungsnotizen aus früheren Zeiten stand dazu folgender Satz:

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