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GB150.3-2011, P162, 6.4.3. Laut der Norm darf die Gesamtbreite aller Öffnungen in der gefährlichen radialen Querschnittsfläche einer flachen Abdeckung 1/2Di nicht überschreiten. Der Abstand zwischen den Zentren zweier benachbarter Öffnungen muss größer als 1,5 Mal der durchschnittlichen Durchmesser dieser Öffnungen und gleichzeitig kleiner oder gleich 2 Mal diesem Wert sein. Warum wird in GB150 hier vorgeschrieben, dass der Abstand zwischen den Zentren zweier benachbarter Löcher größer als 1,5 Mal der durchschnittlichen Durchmesser dieser Löcher und gleichzeitig kleiner oder gleich 2 Mal diesem Durchmesser sein muss?“
Meine Vermutung ist, dass die beiden benachbarten Öffnungen innerhalb des Bereichs der gemeinsamen Verstärkung gehalten werden sollen
Ich denke, was oben gesagt wurde, stimmt: Es geht darum, die beiden benachbarten Öffnungen unter Kontrolle zu halten. In der Richtung des Durchmessers des Kreises können die beiden Öffnungen ziemlich weit voneinander entfernt sein – doch die beiden direkt nebeneinander liegenden Öffnungen können bereits sehr nahe beieinander sein und daher verstärkt werden müssen. Zum Beispiel bei den Öffnungen in den Deckeln von Behältern: Wenn diese Öffnungen im Kreis angeordnet sind, dann sind sie in der Durchmesserrichtung sicherlich weit genug voneinander entfernt. Doch die Öffnung, die direkt neben einer anderen Öffnung liegt, kann bereits sehr nahe sein und muss daher verstärkt werden.