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Sehr geehrte Experten, ich habe eine Frage, bei der ich um Ihre Ratsuche bitten möchte: Bei dem Dampfkessel vom Typ SZL15-1.6 – also einem horizontalen Doppeltrommeln-Dampfkessel mit Kettenantrieb, der mit Kohle betrieben wird – beträgt der Betriebsdruck 1,6 Mpa und die Leistung 15 Tonnen. Bei den gesamtheitlichen Drucktests sollte man laut den Vorschriften zunächst den Druck auf 1,6 Mpa erhöhen und anschließend diesen Wert beibehalten, um die Stabilität des Kessels zu überprüfen. Danach soll der Druck auf 2,0 Mpa erhöht werden (was 1,25-mal dem Betriebsdruck entspricht), und dieser Wert für 20 Minuten beibehalten werden. Schließlich soll der Druck wieder auf 1,6 Mpa gesenkt werden, und dieser Wert für ausreichend lange Zeit beibehalten werden. Hat es negative Auswirkungen auf den Kessel, wenn der Druck bei dem Prüfdruck von 2,0 Mpa für mehr als 20 Minuten beibehalten wird – sagen wir, bis zu 10 Stunden? Wie soll damit umgegangen werden?
Der Druck hat im Grunde keinen Einfluss, man sollte jedoch auf die Versuchstemperatur achten, um einen brüchigen Übergang zu vermeiden.
Hallo! Vielen Dank für die Antwort. Aber ich möchte fragen: Warum wird gesagt, dass der Druck im Grunde keinen Einfluss hat? Sind es laut den nationalen Standards 20 Minuten?
Denn der Prüfdruck wird berechnet und ist größer als der zulässige Spannungswert. Nach den Vorschriften sollte dies mindestens 20 Minuten betragen; der aktuelle Ansatz besteht im Grunde darin, den Druck lange genug aufrechtzuerhalten
Danke für die Antwort! In den Vorschriften steht, dass der Druck unter Testbedingungen (Überdruck) 20 Minuten lang beibehalten werden soll. Gemäß der Formulierung in den vorherigen und nachfolgenden Abschnitten der Vorschriften sollte dies tatsächlich als 20 Minuten verstanden werden. Der Druck muss lange genug aufrechterhalten werden, und zwar bei dem konstruierten Druck. Ich weiß nicht, ob diese Interpretation richtig ist!