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In Wärmeaustauschern: Warum können bei Flanschen vom Typ A keine metallischen Dämpfungsscheiben verwendet werden? Bei Flanschen vom Typ A wurden Asbestgummidämpfungsscheiben verwendet – doch es kam zu Leckagen. Liegt das Problem an den Dämpfungsscheiben? Auf der Rohrseite ist Wasser, auf der Gehäuseseite Dampf bei 120 °C?
Die Vorgaben für die Auswahl von Flanschen vom Typ A finden sich in Standard P8, Tabelle 2 – dort werden keine metallischen Dämpfungsschichten verwendet.
Ein Leck an der Flanschverbindung ist nicht unbedingt auf ein Problem mit den Dichtungen zurückzuführen – es kann auch daran liegen, dass der Flansch selbst verformt ist, oder dass die Reihenfolge der Befestigung falsch ist. Flansche vom Typ A sind für niedrige Betriebsdrücke geeignet. Die dazugehörigen Bolzen und Dichtungen müssen der Stärke der Flanschstruktur entsprechen. Flansche mit niedrigem Stress sind nicht geeignet für Metallumhüllungen oder Wickeldichtungen.
Wenn Sie nach den Flanschstandards wählen, müssen Sie sich an das Prinzip halten, dass Flansche, Stifte, Muttern und Dichtungen zueinander passen. Wenn Sie nichtstandardmäßige Flansche entwerfen, ist es kein Problem, Metalldämpfer oder Wickeldämpfer zu verwenden. Wenn jedoch bei geringen Drücken und Temperaturen solche Dämpfer gewählt werden, spielen die Voraussetzungen der Vorspannung eine entscheidende Rolle. Dadurch wird die benötigte Fläche für die Schrauben sowie die Dicke des Flansches sehr groß – was offensichtlich unangemessen ist.
Denn Typ-A-Flansche sind gleichbedeutend mit Plattenflanschen, neigen zur Verformung und weisen niedrige Spannungslevel auf.