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Flüssiger Erdgas enthält sicherlich Schwefelwasserstoff. Darf ich daher fragen, ob auch flüssiger Naturgas Schwefelwasserstoff enthält?

2017-05-12View Original

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Dieser Beitrag wurde zuletzt von WANGJIABAO am 13.7.2017 um 15:27 bearbeitet. Flüssiger Erdgas enthält sicherlich Schwefelwasserstoff – daher die Frage: Enthält flüssiger Naturgas auch Schwefelwasserstoff?
Reply #22017-05-12
Wahrscheinlich nicht, denn wenn es Schwefelwasserstoff gäbe, wäre der Geruch sehr deutlich.
Reply #32017-05-12
Flüssiger Erdgas und Erdgas enthalten nicht unbedingt Schwefel – bei einigen Gasvorkommen ist kein Schwefel vorhanden
Reply #42017-05-12
Bei geringem Gehalt entsteht ein Geruch nach faulen Eiern; bei hohem Gehalt ist dieser Geruch nicht wahrnehmbar.
Reply #52017-05-12
Flüssiger Erdgas enthält natürlich Schwefelwasserstoff
Reply #62017-05-12
Auch wenn flüssiger Erdgas H2S enthält, ist dessen Gehalt äußerst gering und kann als vernachlässigbar angesehen werden.
Reply #72017-05-13
Sulfide im Erdgas sind deutlich geringer als im Erdölgas
Reply #82017-05-13
Je nach Quelle des Gases und dem jeweiligen Zeitpunkt der Produktion unterscheiden sich die Werte. Beispielsweise beträgt der Schwefelwasserstoffgehalt im Ölfeld Dagang 1,4 % (Produktion aus Öl- und Gasfeldern), während er im Gasfeld Changqing in Innermongolien bei 1,5 % liegt (Produktion aus reinen Gasfeldern). Die technischen Anforderungen bezüglich Schwefel- und Schwefelwasserstoffgehalten für Erdgas der Klassen 1 und 2 sind wie folgt:
Parameter | Klasse 1 | Klasse 2
Gesamtschwefelgehalt (in mg/m³) | ≤ 60 | ≤ 200
Schwefelwasserstoffgehalt (in mg/m³) | ≤ 6 | ≤ 20
Die oben genannten Werte stammen von Baidu und dienen nur als Referenz
Reply #92017-05-13
Dieser Beitrag wurde zuletzt von ylb913 am 16.05.2017 um 19:37 bearbeitet. Er enthält Schwefelwasserstoff – allerdings in sehr geringen Mengen. Die Anforderungen an den Schwefelgehalt liegen bei nicht mehr als 10 ppm oder 20 mg/m³ (beides sind Werte, die unter Normaldruck gemessen werden). In der Praxis liegt der tatsächliche Schwefelgehalt meist unter dem Nachweislimit von 2 ppm.

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