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Es ist nun notwendig, den Elastizitätsmodul sowie die zulässige Spannung des Materials 16MnR(HIC) bei 20, 150, 250, 350, 450 und 550 Grad herauszufinden. In der Norm GB105 wird 16MnR nicht mehr geführt – es scheint, als wäre dieses Material in Q345R integriert worden. Muss ich dann einfach den Elastizitätsmodul sowie die zulässige Spannung des Materials Q345 heranziehen? Außerdem habe ich die konstruktive Spannungsstärke von Q345R herausgefunden, aber nicht den Elastizitätsmodul. Könnten Sie mir helfen, diesen zu ermitteln? Vielen Dank
Man kann die zulässige Spannung nach GB150 verwenden; falls nach 4732 entworfen wird, muss man den Toleranzfaktor selbst berechnen
Im Anhang zu 150 gibt es Angaben zum Elastizitätsmodul, allerdings nach Materialtypen, nicht nach Legierungsbezeichnungen
Danke, gehört Q345 dann zur Kategorie der Kohlenstoffstähle oder Kohlenstoff-Mangan-Stähle?
Nach den technischen Vorschriften für die Planung von Dampf- und Wassersystemen in Kraftwerken DL/T-5054 gibt es folgende Werte: Zulässige Spannungen (MPa): Bei 20, 250, 300, 350 und 400 Grad betragen sie jeweils 156, 149, 135, 129 und 117. Elastizitätsmodul (KN/mm²): Bei 20, 200, 250, 350 und 400 Grad liegen die Werte bei 206, 189, 185, 176 bzw. 171. Die Materialien dürfen nicht in Anwendungen verwendet werden, bei denen Temperaturen über 400 Grad auftreten.
Kohlenstahl und Kohlenstoff-Mangan-Stahl neigen bei längerer Verwendung über 425 Grad zur Graphitisierung – die Wahl des Materials durch den Aufsteller ist wohl nicht geeignet
In dem „Handbuch für Metallmaterialien in Kraftwerken“, Seite 352, finden sich die physikalischen Eigenschaften von 16Mng (der alte Name für 16MnR), einschließlich des Elastizitätsmoduls. Aber was ist die Design-Stressstärke?