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1. Wenn beim Dampferzeuger-Pumpenantrieb ein Frequenzumrichter verwendet wird, erfolgt die Frequenzanpassung durch die Regulierung der Drehzahl. Der Durchfluss einer Zentrifugalpumpe ist das Ergebnis der Potenz des Drehzahls mit 1 ; Die Förderhöhe ist das Quadrat der Drehzahl. Dann stellt sich die Frage: Wenn die Last des Kessels sinkt – zum Beispiel auf 80 Prozent des Nennwerts – muss auch die Drehzahl der Wasserpumpe auf 80 Prozent der Nenndrehzahl gesenkt werden. Dadurch beträgt die Förderhöhe nur noch 0,8 * 0,8 = 0,64 Mal so viel wie zuvor. Wie kann man dann sicherstellen, dass der Druck im Kessel konstant bleibt? 2. Das Kühlmittel für den Temperaturreduzierer stammt vom Ausgang der Wasserpumpe. Wenn der Druck am Ausgang der Wasserpumpe sinkt, sinkt auch der Druck des Kühlmittels. Wie kann sichergestellt werden, dass der Druck des Kühlmittels nach der Frequenzanpassung der Wasserpumpe immer noch höher ist als der Dampfdruck? 3. Mit was hängen der Druck des überhitzten Dampfs sowie des Dampfkessels zusammen? Hängt es nur von der Förderhöhe der Wasserpumpe ab? (Wenn kein Überdruck durch überhitzten Dampf entsteht), dann ist der Erwärmungsprozess der Heizflächen des Kessels also ein Prozess bei konstantem Druck? 4. Die Regulierung des Wasserdurchflusses in unseren Abwärmenutzungs-Kesseln erfolgt durch Regelventile und Rücklaufventile. Die Pumpen arbeiten mit der Netzfrequenz – ist es wirklich notwendig, sie auch mit einer variablem Frequenzantrieb auszustatten? Die Recirkulationsventile sind manuell – ist es notwendig, sie in Regulierventile umzuwandeln? Du hast auf einmal zu viele Fragen gestellt, das ist schon etwas gierig, haha. Danke an alle Seefreunde! !
Ich bin auch hier, um zu lernen*, nur an solchen Problemen beteiligen sich normalerweise wenige Leute.
Bezieht sich die von Ihnen erwähnte Recirkulation auf die Recirkulation des Kohleersparers oder auf die Recirkulation der Wasserpumpe? Nach all dem geht es im Grunde doch vor allem um Bedenken bezüglich der Änderung der Frequenz
Hat die Förderhöhe der Wasserpumpe keinen großen Einfluss auf den Druck im Kessel? Bei einer Frequenzumrichtung muss man doch nur sicherstellen, dass das Wasser auch bei der niedrigsten Drehzahl weiterhin in den Dampfkessel gelangt
Durch Temperatur- und Drucksenkung lässt sich mit einer einzigen Zirkulationspumpe gut steuern
1. Die Regulierung des Kesselwassers erfolgt mit dem Ziel, den Wasserspiegel im Dampfkessel zu regulieren. Dabei wird in der Regel eine serielle Dreimpulsregelung verwendet. Als Voreingabesignal dient das Signal für den Dampffluss. Durch die Regulierung des Wassereinzugsflusses wird das gewünschte Ergebnis erreicht. Im Regulierungsprozess wird daher hauptsächlich die Öffnungsgrad der Wassereinzugsventile geändert, um den Wassereinzugsfluss zu steuern. Ein Frequenzumrichter wird eingesetzt, um die Verluste durch das Ventil zu verringern und das Regulierungsziel bei möglichst niedrigem Wasserdruck (vor dem Ventil) zu erreichen. Es darf also nicht darauf geachtet werden, dass der Wasserdruck konstant bleibt – schließlich wird der Druck im Kessel nicht vom Wasserdruck bestimmt, sondern von der Menge des Brennstoffs (innere Störungen) sowie von Veränderungen in der äußeren Belastung (äußere Störungen). Wenn diese Faktoren im Gleichgewicht sind, bleibt der Druck im Kessel konstant. 2. Der Frequenzumrichterbereich der Pumpen zur Druckregulierung liegt in der Regel bei mindestens 85 %. Die Regulierung des Durchflusses des Kühlmittels erfolgt hauptsächlich durch Änderung der Öffnungsgrad der Regelventile für das Kühlmittel. Bei der Konstruktion werden diese Ventile so dimensioniert, dass auch bei sinkendem Druck am Ausgang der Pumpe die Anforderungen an die Dampftemperatur weiterhin erfüllt werden können. 3. Überhitzter Dampf hat keinen Zusammenhang mit dem Druck im Dampfkessel. Vielmehr hängt der Druck des überhitzten Dampfs vom Druck im Dampfkessel ab. Der Unterschied zwischen diesen beiden Drücken entspricht dem Widerstand im Überhitzer-System. Bei Betrieb bei konstantem Druck erhöht sich die Last – und damit auch der Druckunterschied. Dies hat nichts mit der Förderleistung der Wasserpumpe zu tun. Wenn der Kessel unter konstantem Druck arbeitet, sind auch alle Heizeflächen des Kessels unter konstantem Druck – das steht außer Frage. 4. Während des normalen Betriebs des Kessels wird der Wasserdurchfluss hauptsächlich durch Änderung der Öffnungsgrad der Wassereinzugsregelventile gesteuert. Die Recirkulationsventile werden hingegen vorwiegend bei niedriger Last geöffnet, um zu verhindern, dass es beim Betrieb der Wasserpumpe bei niedriger Last zu Kavitation kommt. Bei normaler Last – in der Regel über 30 % der Gesamtlast – sollten die Recirkulationsventile daher nicht geöffnet werden, da dies sonst unwirtschaftlich ist. In solchen Fällen liegt das Problem letztendlich darin, dass entweder das Wassereinzugsregelventil oder die Förderleistung der Wasserpumpe nicht richtig gewählt wurden. Sobald die Förderleistung der Wasserpumpe sowie das Wassereinzugsregelventil richtig gewählt sind, ist es nicht mehr notwendig, eine Frequenzumrichtersteuerung zu verwenden. Die Recirkulationsventile der Wasserpumpen in Kraftwerken sind in der Regel elektrisch (oder pneumatisch) gesteuerte Ventile. In der Regel gibt es eine Steuerung für den minimalen Durchfluss der Wasserpumpe – sobald dieser minimale Durchfluss erreicht wird, öffnet sich das Ventil zur Steuerung des minimalen Durchflusses automatisch.
Die frequenzgeregelte Steuerung der Wasserpumpe dient hauptsächlich dazu, mit großen Schwankungen der Dampnbelastung umzugehen