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Bei der Beteiligung an einem Prozesspaket haben die verschiedenen Abteilungen unterschiedliche Auffassungen von der Definition von Reaktoren und Behältern. Hauptsächlich handelt es sich um Rührbehälter für Zutaten, Kristallisierungsbehälter, Sedimentationsbehälter usw. – gelten diese nun als Reaktoren oder als Behälter? In einigen Abteilungen werden diesen Behältern die Bezeichnungen R (Reaktor) gegeben, in anderen Abteilungen wiederum die Bezeichnung D (Drum). Wie sollten diese Geräte eigentlich klassifiziert werden?
Hauptsächlich geht es darum, ob eine chemische Reaktion stattfindet. Der Reaktor ist der Ort, an dem chemische Reaktionen stattfinden, die anderen werden als Behälter eingestuft. Allerdings unterscheiden sich die einzelnen Unternehmen und Branchen voneinander.
Anhand von Namen wie Mischbehälter, Kristallisationsbehälter und Sedimentationsbehälter lässt sich erkennen, dass Reaktoren in der Regel spezielle Inneneinrichtungen haben, die die Bedingungen für die Reaktion schaffen. Behälter dienen in der Regel nur zum Lagern und Trennen.
Ich stimme der Meinung vom 2. Stock zu: Im Reaktor finden immer chemische Reaktionen statt. Aufgrund dieser Reaktionen können Temperatur- und Druckänderungen auftreten. Zudem können Reaktionszwischenprodukte entstehen. Deshalb sind die Anforderungen an das Material, die Herstellung sowie die Prüfung des Reaktors relativ hoch. Rührbehälter, Kristallisationsbehälter und Sedimentationsbehälter beinhalten meist physikalische Veränderungen.
Der Name mag unterschiedlich sein, aber die Reaktionsanlagen beinhalten auf jeden Fall chemische Reaktionen
Behälter, in denen chemische Reaktionen stattfinden, werden Reaktoren genannt
Der Reaktor ist der Ort, an dem chemische Reaktionen stattfinden, die anderen werden als Behälter eingestuft.
Der Name muss entsprechend den tatsächlichen Umständen gewählt werden. Ein Reaktor ist ein Behälter, in dem Reaktionen stattfinden; ein Behälter hingegen ist lediglich ein Gerät zur Aufbewahrung von Materialien – es finden dort keine chemischen Reaktionen statt