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Was bedeuten genau der Konstruktionsdruck sowie der Nennbetriebsdruck eines Geräts? Kann der tatsächliche Betriebsdruck über einen längeren Zeitraum den Nennbetriebsdruck des Geräts überschreiten – ohne dabei den Konstruktionsdruck zu erreichen?
Der Konstruktionsdruck liegt in der Regel über dem Betriebsdruck. Der Zweck des Konstruktionsdrucks besteht darin, die Abmessungen der Anlage sowie die Auswahl von Rohrverbindungen, Flanschen und Zubehörteilen zu bestimmen. Er wird dabei bei der Konstruktion berücksichtigt. Der tatsächliche Druck darf nicht über einen längeren Zeitraum die Betriebsdruckwerte überschreiten
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Menghan100 am 17.06.2017 um 11:02 bearbeitet. Der Konstruktionsdruck wird bei der Berechnung der Stabilität in der Regel höher angesetzt als der Betriebsdruck. Der tatsächliche Druck darf nicht über einen längeren Zeitraum die Betriebsdruckwerte überschreiten.
Bei derselben Betriebstemperatur kann man über einen langen Zeitraum bei einem Druck arbeiten, der nicht über den vorgesehenen Designdruck hinausgeht – nur wird die Aufsichtsbehörde dann Probleme machen:lol
Der Entwurfsdruck weicht nicht stark vom Nennbetriebsdruck ab...
Die Aufzeichnung des Betriebsdrucks überschreitet die auf dem Geräteetikett angegebenen Werte. Obwohl es dabei keine Sicherheitsprobleme gibt, handelt es sich dennoch um eine fehlerhafte Bedienung. Um langfristig unter einem über dem Nenndruck liegenden Druck arbeiten zu können (sofern dies im Bereich des Einstelldrucks der Sicherheitsventile liegt), kann eine Umgestaltung des Druckbehälters in Betracht gezogen werden, um die Betriebsparameter zu ändern. Dabei müssen die entsprechenden Arbeiten gemäß Abschnitt 5 der Vorschriften für Druckbehälter durchgeführt und die notwendigen Genehmigungen eingeholt werden