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Müssen Wasserstofftanks mit Helium überprüft werden?

2017-06-26View Original

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Konstruktionsdruck 0,44 MpaG, Konstruktionstemperatur 80 °C, Material der Hauptdruckkomponenten: Q345R, Durchmesser 2200, Länge des Zylinders 3500. Ist eine Heliumprüfung der Schweißnähte des Gehäuses erforderlich? Was muss bei Materialien und Herstellung beachtet werden?
Reply #22017-06-26
Nach HG20584 ist es erforderlich
Reply #32017-06-26
Ich habe gerade nachgesehen: Bei brennbaren Stoffen müssen Lecktests durchgeführt werden. In Abschnitt 11.3.1 heißt es, dass die Lecktests in Dichtheitsprüfungen sowie Ammoniak-Lecktests, Halogen-Lecktests und weitere Ammoniak-Lecktests unterteilt sind. Wenn man es so versteht, reicht ein Dichtheitstest aus – es ist doch kein Ammoniak- oder Heliumtest notwendig, oder?
Reply #42017-06-27
HG/T 20584 legt fest, dass für 150 keine festen Vorgaben gelten; das hängt von der Entscheidung des Entwicklers ab. Wenn ein Lecktest durchgeführt wird, sollte meiner Meinung nach Helium zum Testen verwendet werden. Eine Dichtheitsprüfung ist meiner Ansicht nach nutzlos, da dadurch keine Probleme festgestellt werden können. Das ist nur meine persönliche Meinung – zur Information!
Reply #52017-06-27
Welche Überprüfung – die mit Helium oder die mit Ammoniak – ist einfacher durchzuführen, und welche ist teurer? Soll für das Gehäuse außerdem das wasserstoffbeständige Q345R verwendet werden?
Reply #62017-06-27
Die wasserbeständigen Stähle der Sorte Q345R sind im Vergleich zu anderen Stählen teurer. Die Anforderungen an den Gehalt an P und S sind zudem recht streng
Reply #72017-06-27
Bei solchen Temperaturen und Drücken ist Q345(HIC) nicht notwendig, ebenso wenig eine Heliumprüfung – es reicht aus, wenn die Dichtigkeit gewährleistet ist. Helium-Prüfungen sollten nur in Fällen in Betracht gezogen werden, in denen extrem gefährliche Medien oder ein sehr hohes Vakuum vorliegen. Natürlich, ganz nach Belieben.
Reply #82020-06-28
Dichte- und Leckprüfungen sind zwei verschiedene Prüfverfahren. Bei der Leckprüfung kann Luft als Medium verwendet werden, wobei der Prüfdruck dem Nenndruck entspricht – dieser ist recht hoch und birgt somit ein gewisses Risiko. In solchen Fällen kann Halogen als Medium unter niedrigerem Druck zur Überprüfung eingesetzt werden

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