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Zur Druckbeziehung zwischen dem Sicherheitsventil des Dampfkessel-Sammelraums und dem Blasensicherheitsventil.

2017-07-01View Original

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Wie im Titel erwähnt, lautet die konkrete Frage wie folgt: Der Sicherheitsventil des Dampfkessels arbeitet bei einem Druck von 3,53 Mpa – der Einstelldruck liegt bei 3,67 Mpa. Das Sicherheitsventil für die Blasen arbeitet bei einem Druck von 4,0 Mpa; der Einstelldruck beträgt 4,25 Mpa. Das andere Sicherheitsventil arbeitet ebenfalls bei 4,0 Mpa, doch der Einstelldruck liegt bei 4,32 Mpa. Das Problem ist, dass das Sicherheitsventil des Dampfkessels bereits bei einem Druck von 3,44 Mpa auslöst. Deshalb möchte der Kunde, dass der Einstelldruck dieses Ventils auf 3,92 Mpa erhöht wird. Doch die technische Abteilung hat Bedenken, dass dadurch das Sicherheitsventil für die Blasen zuerst auslösen könnte. Laut den Berechnungen müsste man noch einen Wert von etwa 0,4 berücksichtigen, der sich auf den Widerstand am Ausgang des Überhitzers bezieht. Ich würde gerne von euch erfahren, ob die Argumente der technischen Abteilung berechtigt sind – und ob eine Erhöhung des Einstelldrucks tatsächlich dazu führen könnte, dass das Sicherheitsventil für die Blasen zuerst auslöst
Reply #22017-07-03
Es gibt Gründe dafür. GB/T 16507.4-2013, Seite P78, Abschnitt 7.2: Der Betriebsdruck entspricht der Nennspannung des Kessels plus der Widerstände beim Fluss der Flüssigkeit sowie dem statischen Druck der Flüssigkeitskolonne. In der Regel sollte der Gesamtwiderstand des Überhitzungssystems 10 % des Betriebsdrucks des Überhitzers nicht überschreiten. Für einen bestimmten Kessel muss dabei berechnet werden, wie groß der Durchflusswiderstand ist.
Reply #32017-07-03
Der Betriebsdruck des Dampfkessels entspricht der Nenndruck des Kessels am Ausgang sowie der Strömungswiderstand vom Dampfkessel bis zum Ausgang. Der Überhitzungssystem wird in der Regel nicht als statischer Druck eines Flüssigkeitssäulensystems berücksichtigt.
Reply #42017-07-14
Das sollte doch von der Entwicklungsabteilung festgelegt werden, oder? Beim Einbau muss das bereits festgelegt werden – es darf nicht so sein, dass der Eigentümer etwas anderes will und man es entsprechend ändern muss. Es muss den Standards entsprechen. Entweder liegt ein Problem mit den von euch berechneten Druckverlusten vor – wie kann es dann dazu kommen, dass der Sicherheitsventil des Sammelbehälters auslöst?
Reply #52017-07-14
Entweder ist es ein Problem mit dem Sicherheitsventil, oder es liegt ein Problem bei der Druckmessung vor. Unabhängig davon, ob die Berechnung des Überhitzungsdruckabfalls korrekt ist oder nicht, zeigt die Dampfkesselsteuerung den Druck am Ausgang des Kessels als Steuerpunkt an – und nicht den Betriebsdruck im Kesseltopf.

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