Thread Content
Warum müssen in den beiden Normen GB9948-2013 und GB6479-2013 die Dehnung nach dem Bruch sowie die Energie, die beim Aufprall absorbiert wird, in „Längsrichtung“ und „Querrichtung“ unterteilt werden? Und in den Normen GB713-2014, GB24511-2009, GB13296-2013 sowie GB/T14976-2013 wird die Dehnung und die Energieaufnahme beim Aufprall doch nicht in „Längsrichtung“ und „Querrichtung“ unterteilt, oder?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von wxd9017 am 29.7.2017 um 10:50 bearbeitet. Die Testwerte für die Dehnung bei Zerreißen sowie die Energie, die beim Aufprall absorbiert wird, sind in der Längsrichtung in der Regel höher als in der Querrichtung. Wenn nur ein einziger Wert angegeben wird, ohne Unterscheidung zwischen Längs- und Querrichtung, dann müssen die Anforderungen vermutlich strenger sein.
Gibt es eine Quelle für die oben genannte Ansicht?
Die Walzrichtung der Stahlplatte (Längsrichtung) weist aufgrund der großen Deformation sowie der feinen Struktur bessere mechanische Eigenschaften auf; In der Breitenrichtung (Querrichtung) sind aufgrund der geringen plastischen Verformung die mechanischen Eigenschaften etwas schwächer. Allerdings werden einige Stahlplatten in beiden Richtungen gewalzt, sodass in beiden Richtungen ausreichende Verformungen stattfinden. Dadurch ist der Unterschied in den mechanischen Eigenschaften in Querrichtung und Längsrichtung nicht sehr groß. Wugang Panglong
“Die mechanischen Eigenschaften sind etwas schwächer als in der Querrichtung“, hier handelt es sich um einen Tippfehler – es sollte heißen: „als in der Längsrichtung“. Kann man zusammenfassen, welche Stahlplatten in Längs- und Querrichtung gewalzt werden? Welche werden wiederum nur durch vertikales Walzen hergestellt?