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Gemäß den Vorgaben von GB/T12145 muss bei der Überwachung der Dampfqualität sowohl der gesättigte Dampf als auch der überhitzte Dampf überwacht werden. Bei unseren Kesseln sind die Werte für Natriumionen, Wasserstoffleitfähigkeit sowie Siliziumdioxid in beiden Dampftypen im Grunde gleich. Können wir daher die Überwachung der Qualität des gesättigten Dampfs auslassen und nur den überhitzten Dampf überwachen? Ich habe auch eine Frage: Warum wird gleichzeitig die Menge an gesättigtem Dampf und überhitztem Dampf überwacht?
Wenn Wasser erhitzt wird, verdampfen die Wassermoleküle und verlassen damit die Flüssigkeit. Wenn der oberen Raum begrenzt ist – also Druck entsteht –, dann nimmt die Anzahl der in diesem Raum befindlichen verdampften Wassermoleküle stetig zu. Der Druck steigt dabei in der Regel von null auf einen bestimmten Wert an. Nach einer Weile erreicht die Dichte der verdampften Wassermoleküle in diesem Raum einen stabilen Wert – sie nimmt weder zu noch ab. Dieser Zustand wird als Sättigung bezeichnet. Es ist, als gäbe es in einem Raum eine Gruppe von Menschen – zwar kommen und gehen welche, aber im Grunde genommen bleibt die Anzahl gleich. Und aufgrund der Eigenschaften des Dampfes wird angenommen, dass bei Erreichen eines solchen Sättigungswerts eine lineare Beziehung zwischen der Temperatur und dem Druck in diesem Raum besteht. Deshalb müssen wir beim Messen des Durchflusses nur einen der Werte ausgleichen. Wenn dem gesättigten Dampf weiterhin Temperatur oder Druck zugeführt wird – also wenn die Beziehung zwischen Temperatur und Druck, die für den gesättigten Zustand gilt, zerstört wird – dann wird er zu überhitztem Dampf. Er ist übergesättigt, haha, es ist zu viel. Um herauszufinden, inwieweit dies der Fall ist, müssen sowohl die Temperatur als auch der Druck gemessen werden. Diese Werte dienen anschließend als Kompensation bei der Berechnung des Durchflusses.