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Was die Überprüfung der Schweißqualität zwischen den Rohrenden und dem Rohrplatte im Zusammenhang mit Wärmeaustauschern angeht, so wissen wir: Um die Schweißqualität zwischen diesen Komponenten zu überprüfen, werden in der Regel Methoden wie Wasserdrucktest, Dichtheitsprüfung, Ammoniak-Test sowie Helium-Test eingesetzt. Im Grunde genommen wird die Außenseite des Wärmetauschers als Prüfwerkzeug verwendet, um Druck auszuüben und so die Schweißqualität der Rohrenden sowie der Rohrplatten auf der Innenseite zu überprüfen. Natürlich ist es sinnvoll, die Rohrleitung auf diese Weise mit dem umgekehrten Druck aus der Schalenleitung zu prüfen, sofern der Konstruktionsdruck der Schalenleitung mindestens dem der Rohrleitung entspricht. Dann stellt sich die Frage: Wenn der Prüfdruck im Rohrleitungsbereich höher ist als der Prüfdruck im Gehäusebereich, dann gibt es zwei gängige Methoden: 1) Man führt einen Wasserdrucktest unter dem Prüfdruck des Gehäusebereichs durch, um die Qualität der Verbindungen an den Rohrenden zu überprüfen. Anschließend wird das Gehäuse auf Lecks mit Ammoniak überprüft, um erneut die Qualität der Verbindungen an den Rohrenden zu überprüfen ; Das ist eine gängige Methode. 2) Die Prüfdrucke im Schalenstrom werden angemessen erhöht (auf einen Wert, der über den in den Vorgaben angegebenen Prüfdruck hinausgeht), um den Prüfdruck im Rohrstrom zu erfüllen und so die Schweißqualität der Rohranschlüsse zu überprüfen. Dann stellt sich die Frage: Gemäß den Vorgaben in 4.6.3 der Norm GB150.1-2011 muss, wenn ein höherer Prüfdruck als vorgeschrieben verwendet wird, vor der Druckfestigkeitsprüfung das Spannungsniveau der einzelnen belasteten Komponenten unter den Prüfbedingungen überprüft werden. Bei den Gehäusekomponenten gilt beispielsweise, dass die maximale Gesamtmembranspannung δT nicht größer sein darf; bei der Hydraulikprüfung muss δT ≤ 0,9·ReLΦ gelten ; Bei Druckprüfungen oder Kombinationsprüfungen aus Druck- und Flüssigkeitsbelastung gilt: δT ≤ 0,8·ReLΦ. Anmerkung: ReL ist die Zugfestigkeit des Gehäusematerials bei der Prüftemperatur (oder die Festigkeit bei 0,2 % Nichtproportionaler Dehnung) in MPa; Φ ist der Schweißfaktor. ) Bei herkömmlichen Wärmeaustauschergehäusen (wobei die wichtigsten belasteten Komponenten der Zylinder, die Deckel sowie die Gehäuseflansche sind) stellt sich folgendes Problem: Wenn man die Prüfung nach den oben genannten Richtlinien durchführt – am Beispiel von Q245R mit einer Dicke von 10 mm und DN1000 – dann liegt das Druckverträglichkeitsbereich des Zylinders sowie des Deckels in einem recht weiten Bereich. Bei den Hydraulikprüfungen sind Drücke unter 4,7 MPa vollkommen ausreichend. Also die Frage: Wie wird eine Flanschprüfung durchgeführt? (Dauerhafter Belastung steht eine kurzzeitige Überlastung bei Tests gegenüber – in dieser Hinsicht können erfahrene Kollegen dazu etwas sagen. Zum Beispiel: Kann eine Flansche mit den Abmessungen DN1000 und PN2,5 einer Hydraulikprüfung bei 4 MPa standhalten?)
In den Normen für Flansche ist festgelegt, dass bei Drucktests die maximale zulässige Druckbelastung des Flansches 1,5-mal so hoch sein darf wie der entsprechende Temperaturwert beim Drucktest. Wenn Sie nun einen höheren Druck anwenden, kann die Klasse des Flansches erhöht werden, um Ihren Anforderungen gerecht zu werden. Wenn man das nicht tun möchte, bleibt nur noch eine Halogenuntersuchung nach dem Wasserdrucktest.
Flansche weisen nicht nur Probleme hinsichtlich der Stärke auf, sondern auch hinsichtlich der Steifigkeit. Wenn Flansche für Behälter mit einem Druck von 2,5 MPa einem Hydrauliktest bei 4 MPa standhalten sollen, muss man dies berechnen. Es ist jedoch sehr wahrscheinlich, dass die Steifigkeit nicht ausreicht – dadurch kann während des Hydrauliktests keine gute Abdichtung gewährleistet werden. Ich erinnere mich, dass es eine Vorschrift für Rohrflansche gibt, wonach der Drucktest bei Erreichen der entsprechenden Testtemperatur 1,5-mal dem maximal zulässigen Druck des Flansches entsprechen muss. Für Behälterflansche gilt diese Vorschrift nicht, schließlich sind Behälterflansche größer und erfordern höhere Sicherheitsanforderungen.
Für die Anlageneinbaubringungen sollte der Druck des Wasserdrucktests (als Konstruktionsdruck) in die Überprüfungsrechnungen einbezogen werden.