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Wir sind mit fünf Dampfkammern ausgestattet, von denen eine als Wärmeentnahmekammer dient. Das Wärmeträgermedium ist ein Katalysator. Der Druck im Wärmeentnahmesystem beträgt 0,3 MPa, die Temperatur 660 °C. Der Druck in der Wärmeentnahmekammer liegt bei 4 MPa. Die Dampferzeugung beträgt 70 t/h. Die Belastung bleibt über einen langen Zeitraum konstant, es sind kaum Anpassungen notwendig. Zur Behandlung des Kesselwassers wird Trinatriumphosphat verwendet. Mitte Juni verschwand das Phosphat im Kesselwasser plötzlich. Durch die Zugabe dieses Stoffes stieg zwar die Leitfähigkeit, doch der Phosphatgehalt sank wieder. Die Leitfähigkeit erreichte dabei Werte von 900 μS/cm, während der Phosphatgehalt nahezu null war. Nach dem Ablassen großer Mengen an Wasser zur Erneuerung des Kesselwassers kehrte der Phosphatgehalt gegen Ende Juni wieder auf normale Werte zurück – zwischen 5 und 7. Die Leitfähigkeit lag in diesem Zeitraum bei 200–300 μS/cm. Anfang Juli trat das Verschwinden der Phosphationen erneut auf – genauso wie im Juni. Durch das Hinzufügen von Chemikalien stieg zwar die Leitfähigkeit, doch die Phosphationen blieben weiterhin verschwunden. Gegen Ende Juli besserte sich die Situation etwas, doch bereits nach einigen Tagen verschwanden die Phosphationen wieder. Die Leitfähigkeit liegt bei 400–600 μS/cm. Die Phthalein-Alkalität des Kesselwassers beträgt 0,1 mmol/L, die Methylorange-Alkalität 0,23 mmol/L. Die Härte des Dampfkesselwassers liegt unter 1 mmol/L. Im Gegensatz zu den vorherigen Messungen lag der pH-Wert des Dampfkesselwassers stets zwischen 9 und 10. Nachdem Ende Juli die Phosphatkonzentration verschwand, sank der pH-Wert des Wassers weiter an – gestern lag er bereits bei 8,3. Der pH-Wert des Kessellieferwassers beträgt hingegen 8,2. Die Härte des Kesselwassers liegt unter 1 μmol/L. Es gibt nur ein Problem mit einem der Dampfkessel – die anderen vier Dampfkessel funktionieren in der Regel einwandfrei. Sowohl das Dosiersystem als auch das Wasserversorgungssystem werden gemeinsam genutzt. Laut den Unterlagen tritt das Verschwinden des Phosphats bei Anpassungen der Belastung der Anlage auf. In den letzten Monaten hat sich die Belastung der Anlage jedoch kaum verändert – die Menge an Dampf, die erzeugt wird, variiert nur um ein paar Tonnen. Welche weiteren Ursachen könnten also zum Verschwinden des Phosphats führen? Danke!
Ich denke, zunächst sollten Sie das Medikament analysieren und die Faktoren im Zusammenhang mit dem Medikament ausschließen. Anschließend sollte geprüft werden, ob der Flüssigkeitsspiegel im Dampfkessel normal ist. Danach sollte überprüft werden, ob mit dem Entnahmetropfen alles in Ordnung ist. Schrittweise Ausschließung: Nach der von Ihnen beschriebenen Situation sieht es nicht nach einem typischen Phänomen des Versteckens von Phosphaten aus.
Hat der Threader irgendeine Ursache herausgefunden? In unserer Fabrik gibt es ähnliche Situationen