Prinzip und Ablauf der Dosieranlage für das Kesselwasser
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Dieser Beitrag wurde zuletzt von Yame am 25.8.2017 um 19:15 bearbeitet. Prozessablauf und Funktionsprinzip der Dosieranlage für das Kesselwasser – Dosiersysteme zur Behandlung des Kesselwassers. Das Kalzium- und Magnesiumgehalt im Kesselwasser kann unter hohen Temperaturen chemische Reaktionen eingehen oder sich konzentrieren und kristallisieren, wodurch unlöslicher Kalk entsteht. Dieser Kalk haftet fest an den Heizeflächen des Kessels. Kalk ist ein schlechter Wärmeleiter, wodurch die Wärmeübertragung behindert wird. In schweren Fällen kann dies zu einem Platzen der Kesselrohre führen. Zudem kann Kalk die chemische Korrosion des Metalls unter ihm auslösen und verschlimmern – was äußerst gefährlich ist. Die Dosieranlage für das Kesselwasser entspricht den **Standards** und kann entsprechend den tatsächlichen Bedingungen für Sie eingestellt werden. Die Anlage zur Zugabe von Ammoniak besteht hauptsächlich aus einem Lösungstank, einer Dosierpumpe zur Zugabe von Ammoniak, einem elektrischen Steuerkasten, einem Mixer, einem Magnetlevelmeter, Sicherheitsventilen, Rückflussventilen, einem Durchflusskalibrierungsgerät, Pulsdämpfern, einem Y-Filter, Nadelventilen, Kugelventilen, Entleerungsventilen, Druckmessgeräten, einer Anlage zur Absorption von Ammoniakdämpfen, Kabeln, die im Inneren der Anlage verlegt sind, sowie einer Basis und einer Tragplattform für die Anlage. Ammoniakwasser wird über einen Wasserschleuder in den Lösungstank eingezogen und anschließend im richtigen Verhältnis mit Entsalzwasser oder Kondenswasser im Lösungstank vermischt. Danach wird es durch ein Dosiersystem in das Kondenswasser oder das Versorgungswasser des Kessels eingebracht. Die Dosierung kann manuell erfolgen, oder sie kann auf der Grundlage der Steuersignale des übergeordneten Systems automatisch gesteuert werden. Wirkungsprinzip: Das freie CO2 im Wasser kann das Wasser sauer machen. Die Reaktion verläuft wie folgt: CO2 + H2O → H+ + HCO3-. Dadurch können die H+-Ionen Metalle wie Stahl zur Hydrogenentladungskorrosion bringen, was zu Schäden an eisernen Bauteilen führt. Die Reaktion sieht wie folgt aus: H+ + 2e- → H2. Insbesondere bei höheren Temperaturen sowie in chemisch entsalztem Wasser, das keine Pufferfunktion hat, fördert das freie CO2 die Korrosion von Stahl. Deshalb muss diese elektrochemische Reaktion unterdrückt werden. Das Hinzufügen von Ammoniak zum Wasser erhöht den pH-Wert des Wassers. Dadurch kann die Spaltung der H+-Ionen effektiv gehemmt werden, wodurch die Korrosion von Metallen kontrolliert werden kann.NH3 + H2O = NH4OH
NH3•H2O + CO2 = NH4HCO3
NH3•H2O + NH4HCO3 = NH42CO3 + H2O