Thread Content
Dieser Beitrag wurde zuletzt von B0SS am 2017-9-2 um 18:10 bearbeitet. Prozessablauf und Funktionsprinzip der Dosieranlage für das Kesselwasser – Dosiersysteme zur Behandlung des Kesselwassers. Das Kalzium- und Magnesiumgehalt im Kesselwasser kann unter hohen Temperaturen chemische Reaktionen eingehen oder sich konzentrieren und kristallisieren, wodurch unlöslicher Kalk entsteht. Dieser Kalk haftet fest an den Heizeflächen des Kessels. Kalk ist ein schlechter Wärmeleiter, wodurch die Wärmeübertragung behindert wird. In schweren Fällen kann dies dazu führen, dass die Rohre des Kessels platzen. Zudem kann Kalk die chemische Korrosion des Metalls unter ihm auslösen und verschlimmern – was sehr gefährlich ist. Die zur Herstellung von Maschinen für den Umweltschutz entwickelten Vorrichtungen zur Zugabe von Chemikalien in das Kesselwasser entsprechen den **Standards** und können entsprechend den tatsächlichen Bedingungen eingestellt werden. Die Anlage zur Zugabe von Ammoniak besteht hauptsächlich aus einem Lösungstank, einer Dosierpumpe für Ammoniak, einem elektrischen Steuerpult, einem Mixer, einem Magnetlevelmeter, einem Sicherheitsventil, einem Rückflussventil, einer Durchflusskalibrierkolonne, einem Impulsdämpfer, einem Y-Filter, Nadelventilen, Kugelventilen, Entleerungsventilen, Druckmessgeräten, einer Anlage zur Absorption von Ammoniakdämpfen, Kabeln, die innerhalb der Anlage verlegt sind, sowie einer Basis und einer Tragplattform für die Anlage. Ammoniakwasser wird über einen Wasserspritzer in den Lösungstank eingeleitet. Anschließend wird es in einem bestimmten Verhältnis mit Entsalzwasser oder Kondenswasser im Lösungstank vermischt. Danach wird das Gemisch durch ein Dosiersystem in das Kondenswasser oder das Speisewasser des Kessels eingefügt. Die Zufuhr kann manuell gesteuert werden, oder sie kann automatisch auf Grundlage der Steuersignale des übergeordneten Systems erfolgen. Wirkungsprinzip: Das freie CO2 im Wasser kann das Wasser sauer machen. Die Reaktion verläuft wie folgt: CO2 + H2O → H+ + HCO3-. Dadurch können die H+-Ionen Metalle wie Kohlenstahl zur Hydrodämpfungskorrosion bringen, was zu Schäden an den eisernen Bauteilen führt. Die Reaktionen lauten wie folgt: H+ + 2e- → H2; Fe → Fe2+ + 2e-. Insbesondere bei höheren Temperaturen sowie in chemisch entsalztem Wasser, das keine Pufferfunktion hat, fördert das freie CO2 die Korrosion von Stahl. Deshalb muss diese elektrochemische Reaktion unterdrückt werden. Das Hinzufügen von Ammoniak zum Wasser erhöht den pH-Wert des Wassers. Dadurch kann die Dissoziation von H+-Ionen effektiv gehemmt werden, wodurch der Korrosion von Metallen vorgebeugt wird.
Wenn man das Wasser für den Kessel durch reines Wasser nach Umkehrosmose ersetzt, gibt es kein Problem mehr