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Bei konstanter Gasmenge in der Gaskessel: Welchen Einfluss haben eine Zulufttemperatur von 40 Grad und 60 Grad jeweils auf den Kessel?
Aufgrund der Unterschiede in der Temperatur des Zuleitungswassers ändert sich auch der Enthalpieunterschied zwischen Wasser und Dampf. Dadurch kommt es zu leichten Schwankungen in der Leistung des Kessels; Gleichzeitig wird die Abgastemperatur des Kessels beeinflusst
Könnten Sie bitte etwas genauer sein?
Wenn die Temperatur des Zuluftwassers sinkt, sinkt auch die Enthalpie des Zuluftwassers. Bei unveränderter Dampftemperatur und -druck am Dampfausgang bleibt die Enthalpie des Dampfs unverändert. Dampfenthalpie – Wassereintrittsenthalpie = Energie, die vom Kessel benötigt wird. Wenn das Brennmaterial unverändert bleibt und somit auch die Energiemenge, die in den Kessel gelangt, konstant bleibt, dann gilt: Je niedriger die Temperatur des Wassers ist, desto weniger Energie kann das Kesselwasser aufnehmen, um in Dampf umgewandelt zu werden. Die Abgastemperatur sinkt, weil bei einer niedrigeren Zulufttemperatur der Temperaturunterschied zwischen dem Economizer und den Abgasen größer wird. Dadurch findet ein stärkerer Wärmetausch im Economizer statt, was wiederum zur Senkung der Abgastemperatur führt. Der Wechsel von 60 °C auf 40 °C hat nur geringe Auswirkungen; auch auf die Verdampfungskapazität des Kessels sowie auf die Temperatur der Abgase sind die Auswirkungen begrenzt. Berechenbar
Bei einer Wassertemperatur von 40 Grad ist der Kraftstoffverbrauch höher.
Bei konstanter Kesseleffizienz und konstanter Gasmenge ist bei niedrigerer Zulufttemperatur die Leistung des Kessels relativ geringer.