Thread Content
Nach den Vorschriften für die Schadensfreiheitsprüfung wird die RT-Prüfung bei Schweißnähten und Gusswaren angewandt, während die UT-Prüfung für Rohmaterialien und Schweißnähte verwendet wird. Entschuldigung, warum kann man bei der Prüfung der Rohmaterialien keine Strahlung verwenden? Man könnte doch einfach ein Bild davon machen. 2, Warum kann man Gusswaren nicht mit UT prüfen? Danke
Erfahren Sie Genaueres über die Eigenschaften, die Bedienung usw. von RT und UT sowie über die wirtschaftlichen Aspekte. Dann würde man solche Fragen nicht stellen.
Jede Prüfmethode hat ihre Grenzen. Die Wahl der Prüfmethode hängt von den Eigenschaften des Materials, den möglichen Problemen sowie den Anwendungsbedingungen der Methode ab. RT eignet sich nicht zur Fehlererkennung bei Rohstoffen wie Schichtungen oder Weißpunkte
Wie viele Folien muss man auf eine Platte kleben?
Ich habe noch nie gesehen, wie RT gemacht wird – könnten Sie das erklären? Wegen Sicherheitsbedenken lässt man einen auch nicht bei der Firma besichtigen
RT, regulär in 2 Kategorien: nach 192, Röntgen
Gussteile und geschmiedete Teile sind beide Rohmaterialien. Aufgrund unterschiedlicher Verarbeitungsmethoden entstehen unterschiedliche Mängel. Deshalb werden unterschiedliche NDE-Methoden angewandt
Die Prüfung der Rohmaterialien kann mit Strahlung durchgeführt werden. Allerdings gibt es Probleme bezüglich der Dauer der Prüfung sowie der Herstellungskosten. Vom Fotografieren über das Entwickeln bis hin zur Bewertung der Bilder – für ein einzelnes Stück braucht man mehrere Tage, bis die Prüfung abgeschlossen ist. Für Materiallieferanten ist es natürlich wichtig, so viel wie möglich zu sparen. Der wichtigste Grund dafür ist, dass die Hersteller der Rohmaterialien für die Richtigkeit der Qualitätszertifikate ihrer Produkte verantwortlich sind. Unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Aspekte ist UT daher die bessere Methode. Zudem sind bei geeigneten Bedingungen die Präzisionen von UT und RT im Grunde gleich, und UT ist außerdem einfacher anzuwenden. Die Oberfläche der Gussstücke ist im gegossenen Zustand. Die Glätte der Oberfläche solcher Gussstücke reicht in der Regel nicht aus, um die Anforderungen der Ultraschallprüfung zu erfüllen. Zudem ist es schwierig, die Oberfläche der Gussstücke so zu bearbeiten, dass sie für die Ultraschallprüfung geeignet ist. Da es sich meist um große oder komplexe Bauteile handelt, entstehen bei der Ultraschallprüfung Probleme bezüglich der Winkel – an manchen Stellen können keine Ultraschallwellen reflektiert werden. Dadurch ist es schwierig, eine genaue Prüfung durchzuführen. In solchen Fällen ist die Röntgenprüfung eine bessere Alternative
Wenn es sich um eine High-End-Version handelt und die Zeit dafür ausreicht, dann kann man natürlich UT verwenden.