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Welche Aspekte müssen bei der Konstruktion von Behältern für äußerst gefährliche und hochgefährliche Stoffe berücksichtigt werden?

2017-11-15View Original

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Aspekte, die bei der Konstruktion von Behältern für äußerst gefährliche oder hochgefährliche Stoffe berücksichtigt werden müssen: 1) Bei Behältern der Klassen A und B, die Stoffe mit äußerst hoher oder hochgradiger Gefährlichkeit enthalten, müssen alle Schweißnähte einer Röntgenuntersuchung oder Ultraschalluntersuchung unterzogen werden – GB150.4-2011, P335, Absatz 10.3.1e). Schweißverbindungen der Klassen A und B für Behälter, deren toxische Gefährlichkeit als äußerst hoch oder hoch eingestuft wird, müssen vollständig mittels Röntgenuntersuchung oder Ultraschalluntersuchung überprüft werden – Vorschrift 3.2.10.2.2.2, P23 der Norm für feste Behälter. An den Schweißnähten von Druckbehältern, in denen Stoffe mit einer extrem hohen oder hohen Toxizitätsgefahr gelagert werden, müssen die Oberflächen mittels Magnetpartikel- oder Durchflussprüfung überprüft werden. ——Norm für feste Behälter 3.2.10.2.2.4(1), Seite P24. 2) Gusseisen darf nicht zur Herstellung von Druckbauteilen von Druckbehältern verwendet werden, in denen Medien mit einer extremen, hohen oder mittleren Toxizitätsstufe aufbewahrt werden,------ Druckgeräterichtlinie P10, Artikel 2.2.3.1 ; Gusseisen darf nicht zur Herstellung von Druckbauteilen von Druckbehältern verwendet werden, in denen Medien mit einer extremen, hohen oder mittleren Toxizitätsstufe aufbewahrt werden – Vorschrift P10 2.2.4.1. Q235B und Q235C dürfen nicht für Medien mit einer extremen oder hohen Toxizitätsstufe verwendet werden. ——Anhang D P87 in GB150.2-2011. Q235B und Q235C dürfen nicht für Behälter verwendet werden, die mit Stoffen mit extrem hoher oder hoher Toxizität gefüllt sind. --HG/T20581-2011 P62, Artikel 7.2. 3) Kohlenstahl- und niedriglegierter Stahl in der Dicke von mindestens 12 mm (ohne die Schichtstoffe mehrschichtiger Druckbehälter) werden zur Herstellung der Hauptbelastungselemente von Druckbehältern verwendet. Wenn diese Stähle zur Aufnahme von Stoffen mit extremer oder hoher Toxizität verwendet werden, müssen sie einzeln mit Ultraschall untersucht werden. Die Qualitätsstufe muss mindestens Stufe II betragen. ——Vorschrift für feste Behälter P8 2.2.1.4.1 ; Absatz 2.2.1.4.2. Bei Druckbehältern, deren Füllstoffe extrem oder hochgiftig sind, müssen die wichtigsten Belastungselemente aus Ferritstahlplatten mit einer Dicke von mindestens 20 mm verwendet werden. Diese Platten müssen einzeln mittels Ultraschalluntersuchung überprüft werden; dabei muss ein Qualitätsniveau der Klasse II erreicht werden. ——HG/T20581-2011, Artikel 6.2.1 P54. 4) Druckbehälter aus Kohlenstahl und Niedriglegierungsstahl sowie deren belastete Bauteile, die mit Stoffen von äußerst hoher Toxizität gefüllt sind, müssen einer Wärmebehandlung nach dem Schweißen unterzogen werden – Vorschrift P25 3.2.11 (2). Behälter aus Kohlenstahl oder niedriglegierten Stählen, die zur Aufnahme von Stoffen mit extremer oder hoher Gefährlichkeit verwendet werden, müssen einer Wärmebehandlung nach dem Schweißen unterzogen werden – GB150.4-2011, P332, Absatz 8.2.2.3. Bei Medien mit extremer oder hoher Gefährlichkeit ist eine Wärmebehandlung nach dem Schweißen für Geräte aus Kohlenstahl und niedriglegierten Stählen erforderlich – HG/T20584-2011, P526, Absatz 6.0.3. Druckkomponenten aus kaltgeformtem Stahl sowie Behälter, die giftige Stoffe mit extremer oder hoher Gefährlichkeit enthalten, müssen nach einer Deformation, die über den zulässigen Bereich hinausgeht, durch eine entsprechende Wärmebehandlung bearbeitet werden, um die Eigenschaften des Materials wiederherzustellen. ----GB150.4-2011, Artikel P330 8.1a). 5) Für Behälter mit Klasse-A-Längsschweißverbindungen, die giftige Stoffe von extremer oder hoher Gefährlichkeit enthalten, müssen für jeden einzelnen Behälter Schweißproben hergestellt werden. -----GB150.4-2011, Artikel P333, Absatz 9.1.1.1a). An Druckbehältern, in denen Stoffe mit einer extremen oder hohen Toxizitätsgefahr gelagert werden, müssen Schweißproben des Produkts hergestellt werden. -----Norm für feste Behälter 3.2.4.1 Punkt 3) P21. 6) Bei Druckbehältern, deren Medium explosiv ist oder bei denen das Toxizitätsniveau als äußerst gefährlich oder hoch gefährlich eingestuft wird, müssen die Schweißverbindungen eine vollständig durchgeschweißte Struktur aufweisen. ——Norm P21, Abschnitt 3.2.2.2. Wenn der Inhalt des Behälters giftige Stoffe sind, die als äußerst gefährlich gelten, sollten voll durchgeschweißte Schweißnähte verwendet werden. ——HG/E20583-2011 P489 Artikel 18.9.2. 7)Bei Druckkomponenten mit einer Giftigkeit des Mediums auf extremem, hohem oder mittlerem Niveau dürfen keine Befestigungselemente im Handelsstandard verwendet werden. -----HG/T20581-2011 6.6.1 P59. 8) Bei Druckbehältern, in denen Stoffe mit einer extrem hohen oder sehr hohen Toxizitätsgefahr gelagert werden, müssen die Rohrflansche gemäß den Vorgaben der Standards der Reihe HG/T20592-HG/T20635 hergestellt werden. Zudem sollten Flansche mit Hals sowie Metall-Dichtungen mit Verstärkungsringen sowie speziell entwickelte, hochfeste Bolzen verwendet werden. ----Norm P22, Abschnitt 3.2.5 (2). Für Anschlussflansche von Behältern mit extremer oder hoher Gefährdung sollten Flansche vom Typ Schweißflansch mit Hals verwendet werden. ——HG/T20583-2011, Artikel 7.2.4 P437. Bei einer extremen oder hohen Gefährdung durch die Toxizität des Mediums muss die Nenndruckklasse der Anschlussflansche der Behälter mindestens 2,0 MPa betragen. -----HG/T20583-2011, Artikel 7.2.3 P437. 9) In Druckbehältern mit explosionsgefährlichen Stoffen oder Stoffen, die eine extreme, hohe oder mittlere Toxizität aufweisen, müssen an den Austrittsstellen der Sicherheitsventile oder Druckausdehnungsventile Leitungen angebracht werden, um die entweichenden Stoffe an einen sicheren Ort zu leiten und dort ordnungsgemäß zu behandeln. Giftige Stoffe dürfen nicht direkt in die Atmosphäre abgegeben werden. ——Vorschrift P96, Abschnitt 9.1.2(3). An Behältern, die mit Stoffen von äußerst hohem oder hochgradig gefährlichem Giftgrad gefüllt sind, müssen an der Auslassöffnung des Entlastungsgeräts Leitungen angebracht werden, um das entweichende Medium an einen sicheren Ort zu leiten und dort ordnungsgemäß zu behandeln; es darf nicht direkt in die Atmosphäre abgeleitet werden. ——GB150.1-2011, Anhang B, Abschnitt B.3.10, P18. 10) Schmiedeteile, bei denen die Toxizität des verwendeten Mediums als äußerst oder hoch gefährlich eingestuft wird, müssen den Anforderungen der Klasse III oder IV entsprechen. ——HG/T20581-2011 (P57) 6.4.3 11) Für Behälter mit einem extrem oder hochgradig giftigen Speichermedium sollten Öffnungen mit kleinem Nenndurchmesser verwendet werden – siehe HG/T20583-2011, Artikel 8.5.4. 12) Bei Medien in Behältern, deren Toxizität als äußerst hoch oder sehr gefährlich eingestuft wird, sollte entweder eine vollständige Verstärkung angewandt werden (d.h. die Dicke der Wandung erhöht werden), oder es sollten lokale Verstärkungselemente eingesetzt werden – gemäß HG/T20583-2011, P443, Absatz 9.2.2. 13) In Behältern, die Stoffe mit hoher oder extremer Toxizität enthalten, dürfen keine Glasrohr-Spiegel sowie Glas-Schwimmerspiegel verwendet werden. ——HG/T20583-2011, Artikel 10.1.3 P447. Füllstandsmesser für Druckbehälter mit Stoffen, die eine extrem hohe oder hohe Toxizität aufweisen, sind mit Schutzvorrichtungen gegen Lecks ausgestattet. ——Vorschrift für feste Behälter P98, Abschnitt 9.2.2.1(5). 14) Behälter mit einer extrem hohen oder hochgradigen Giftigkeit des Mediums müssen nach Bestehen der Druckfestigkeitsprüfung einer Leckageprüfung unterzogen werden – GB150.1-2011, Artikel 4.7.2. Nach Bestehen der Spannungsprüfung müssen bei Druckbehältern, die Medien mit extremer oder hoher Toxizität enthalten, Leckagenprüfungen durchgeführt werden. -----Regel 3.1.18, Seite P19.
Reply #22018-10-18
Nützliche Infos – mehr dazu nicht. Klicken Sie einfach auf „Gefällt mir“ und fertig~
Reply #32018-10-20
Gelernt.* Sehr gute Materialien, die Quellenangaben sind hervorragend.
Reply #42018-12-11
Sehr vorteilhaft, hilft enorm bei der Arbeit
Reply #52018-12-11
Standard-Zusammenfassung, gut, nützlich. Danke.
Reply #62018-12-12
Voller nützlicher Informationen – danke für den Share. Jeder, der es gelesen hat, weiß: Wenn ich selbst darüber sprechen müsste, könnte ich sicherlich nicht so ausführlich sein, besonders was die Quellen angeht. Gelernt :)
Reply #72019-01-24
Danke an den Originalposter, gespeichert!*
Reply #82021-09-23
Danke für den Austausch, gute Zusammenfassung! ! ! ! ! !
Reply #92022-06-01
Normales Druckniveau, äußerst gefährliches Medium – welche Öffnung wählen?
Reply #102022-06-01
Drittens: Die Überprüfung wird auf eine Einstufung der Klasse I umgestellt, gemäß der neuen Norm NBT47013
Reply #112022-06-01
Es ist richtig zu sagen, dass es eine Klasse I-Zulassung gibt. Damals war es bereits Stufe II.

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