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In GB150 ist vorgeschrieben, dass bei Druckprüfungen keine kontinuierliche Erhöhung des Drucks zulässig ist. Wie wird das berücksichtigt? Warum ist eine kontinuierliche Druckanwendung nicht zulässig – ist eine punktweise Druckanwendung möglich?
Die Kompressibilität von Flüssigkeiten ist sehr gering. Wenn man zur Aufrechterhaltung eines bestimmten Drucks auf eine Prüfdruckpumpe angewiesen ist, muss es im System sicherlich Leckstellen geben. Auch ein intermittierender Druckaufbau stellt ein Problem dar – es muss daher die Ursache ermittelt werden. Andernfalls verliert die Druckprüfung ihren Sinn.
Bei den Druckprüfungen wird eine kontinuierliche Erhöhung des Drucks angewandt, um den Druck aufrechtzuerhalten und so Leckstellen, durch die der Druck entweichen kann, im Gerät aufzudecken.
Kann es möglich sein, dass der Druck nicht aufrechterhalten werden kann, obwohl bei der Druckprüfung tatsächlich keine Lecks festgestellt werden, und dass dies auf einen Temperaturabfall zurückzuführen ist? Bei dieser Gelegenheit sollte das punktuelle Erhöhen des Drucks kein Problem sein, oder? Ich verstehe, dass eine kontinuierliche Druckanwendung nicht zulässig ist – wurde dabei berücksichtigt, dass eine solche Anwendung zu einem Überdruck im Gerät führen könnte?
Wenn es ein Drucktest ist, was passiert mit der Wassertemperatur? Dadurch kann der Druck nicht aufrechterhalten werden.
Wenn die Wassertemperatur sinkt, ändert sich die Dichte des Wassers nur geringfügig – das sollte doch nicht dazu führen, dass der Druck nicht mehr aufrechterhalten werden kann, oder?:)
Wenn der Druck nicht aufrechterhalten werden kann, muss es einen Leckpunkt geben. Andernfalls könnte der Druck ja nicht erhalten bleiben. Bei einer sorgfältigen Überprüfung lässt sich der Leckpunkt finden – und zwar nicht nur an den Verbindungsflächen des Behälters, sondern auch in den Prüfleitungen sowie am Prüfgerät selbst. Die Norm erlaubt es nicht, eine kontinuierliche Druckaufrechterhaltung zur Beibehaltung eines bestimmten Druckwerts am Manometer anzuwenden; der Grund dafür ist, dass bei den Belastungstests keine Leckstellen übersehen werden dürfen.
Der Drucktest dauert nur eine halbe Stunde, wobei Veränderungen der Wassertemperatur vernachlässigbar sind. Durch die anhaltende Druckaufrechterhaltung muss es Leckstellen geben, einschließlich von inneren Lecks in der Druckpumpe selbst.
Nein, nach Erreichen des Prüfdrucks darf kein weiterer Druck aufgebaut werden. Prüfen, ob es zu einem Druckabfall kommt.