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Wie wird in Kesseln mit zyklischem Fluidisierbett die Schwefelentfernung durchgeführt?
Es gibt viele Methoden zur Schwefelentfernung: Schwefelentfernung im Ofen und Schwefelentfernung außerhalb des Ofens
Entsäuerung: In herkömmlichen Kesseln mit zyklischem Fluidisierbett arbeitet die Anlage bei Temperaturen von 850–900 °C. Bei diesen Temperaturen kann der Kalkstein vollständig gebrannt werden, wodurch Calciumcarbonat in Calciumoxid umgewandelt wird. Calciumoxid reagiert anschließend mit dem Schwefeldioxid, das bei der Verbrennung von Kohle entsteht, zu Calciumsulfat. Dieses wird in fester Form ausgestoßen, wodurch die Entsäuerung erreicht wird. Gleichung für die Verbrennung von Kalkstein:
CaCO3 → CaO + CO2 – dabei entsteht Wärme Q.
Gleichung für die Schwefelentfernung:
CaO + SO2 + 1/2 O2 → CaSO4 – dabei entsteht ebenfalls Wärme Q.
Durch Drehrohrkessel kann daher eine effiziente und kostengünstige Schwefelentfernung im Ofen erreicht werden. In der Regel liegt die Schwefelentfernungsrate bei über 90 %.
Ein Vorteil des zyklischen Fluidisierbett-Verfahrens ist die einfache und effiziente Entschwefelung im Ofen – es ist möglich, an Stellen wie den Sekundärluftleitungen oder den Rückführungsrohren Kalksteinpartikel in der entsprechenden Calcium-Schwefel-Verhältnis einzufügen!
Die Schwefelentfernung erfolgt weiterhin hauptsächlich außerhalb des Ofens: Zunächst wurden die Methoden mit Ammoniak, Kalkstein-Gips-Methode sowie Doppelalkali-Methode verwendet. Heutzutage ist nur noch die Kalkstein-Gips-Methode weit verbreitet. Die anderen Methoden weisen Probleme wie Korrosion der Ausrüstung, Probleme bei der Behandlung der Nebenprodukte, Hygienemängel vor Ort sowie eine unzureichende Effizienz bei der Schwefelentfernung auf; Außerdem hat die Schwefelentfernung im Ofen viele Nachteile: Am Ofenboden bildet sich leicht Schlacke, der Asche entstehen leicht Klumpen, und die Qualität von Asche und Schlacke verschlechtert sich, wodurch sie schwer zu verarbeiten sind. Nach persönlicher Erfahrung – nur zur Orientierung ;
Es handelt sich dabei um eine Desulfurisierung im Ofen – dabei wird eine große Menge an Kalk benötigt. Im Vergleich zur feuchten Desulfurisierung mit Kalklösung außerhalb des Ofens sind die Kosten um 30–50 % höher. Es hängt von den tatsächlichen Anforderungen ab: Bei langfristiger Betriebsweise wird empfohlen, die Desulfurisierung außerhalb des Ofens durchzuführen; bei intermittierendem Betrieb reicht die Desulfurisierung im Ofen aus