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Es gibt derzeit einen Wärmerückgewinnungskessel. Die vordere Rohrplatte besteht aus 15CRMOR, während der damit verbundene Zylinder aus Q345R gefertigt ist. Laut den Anforderungen müssen nach der Wärmebehandlung sowie dem Drucktest die Schweißnähte zwischen der vorderen Rohrplatte und dem Zylinder mit 20 Prozent Ultraschallüberprüfung untersucht werden. Allerdings befindet sich am Zylinder, 90 mm von der Naht entfernt, eine Ringplatte, die als Isolierschicht dient. Wenn das Schweißen vor dem Drucktest erfolgt, ist eine Ultraschallüberprüfung des letzten 20-Prozent-Anteils nicht mehr möglich. Ist es nach dem Drucktest noch möglich, am Zylinder zu schweißen? Bitte, die Experten, gebt mir Rat. Danke!
Bei Wärmebehandlung ist in der Regel keine weitere Schweißung am Hauptkörper mehr zulässig. Es muss verschweißt werden und eine Vor-Ort-Härtebehandlung ist erforderlich
Ich persönlich halte den Wasserdruck für kein Problem – das Problem liegt vielmehr in der Wärmebehandlung. Ich empfehle, die Position der Ringplatten zu ändern, damit sie nicht über den Schweißnahtbereich liegen
Die Druckprüfung wird nach der Spannungsentlastung durch Wärmebehandlung durchgeführt. Nach dem Drucktest erfolgt das Schweißen, was wieder zu einer ungleichmäßigen Spannungsverteilung führt. Dies wird nicht empfohlen
Zwei Vorschläge zur Überlegung: 1. Die Wärmeisolierungsstütze etwas verschieben, um die Anforderungen der Ultraschallprüfung der Schweißnaht zu erfüllen. 2. Die Wärmedämmung wird durch mehrere Verbindungsplatten ersetzt, die mit dem Zylinder verschweißt werden. Die Wärmedämmungsringe werden entweder mit Schrauben an den Verbindungsplatten befestigt oder anschließend verschweißt.