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4.7.4 Bei Schlauch- und Kesselwärmeaustauschern, bei denen der Konstruktionsdruck im Schlauchbereich höher ist als der Konstruktionsdruck im Kesselbereich, müssen in den Plänen die Prüfverfahren sowie der Druck für die Anschlüsse angegeben werden. Unter „Konstruktionsdruck“ ist hier der Druck bei der Hydraulikprüfung gemeint oder der Konstruktionsdruck des Rohr- und Gehäusesystems selbst?
Es ist doch bereits ganz klar gesagt worden: Der Entwurfsdruck
Es ist doch bereits ganz klar gesagt worden: Der Entwurfsdruck
Aus Vorsicht führt mein Unternehmen Druckprüfungen durch. Die Begründung dafür ist folgende: Wenn die Druckprüfung des Gehäuses unter der Druckprüfung der Rohrleitungen liegt, entstehen bei der Überprüfung der Rohranschlüsse gewisse Mängel.
Es bezieht sich auf den konstruktiven Druck des Rohrgehäuses selbst.
Im strengen wörtlichen Sinne ist es der Konstruktionsdruck, doch aus theoretischen und experimentellen Gründen halte ich es für angemessener, von dem Versuchsdruck auszugehen. Da das Ziel darin besteht, die Rohrenden zu prüfen, ist es, sofern der Prüfdruck im Außenkreis aufgrund der Temperatur höher oder gleich dem Prüfdruck im Innenkreis ist, genauso wie bei den herkömmlichen Prüfverfahren für Wärmeaustauscher mit festen Rohrplatten nicht notwendig, spezielle Prüfverfahren für die Rohrenden vorzusehen. Persönliche Meinung zur Diskussion und zum Nachdenken.
Sie haben völlig recht. Wenn man die Temperaturfaktoren berücksichtigt und der Testdruck im Rohrleitungsbereich mindestens dem Druck im Gehäusebereich entspricht, dann sind keine zusätzlichen Prüfanforderungen an die Rohrverbindungen notwendig. In den Standards bezieht sich der Druck jedoch auf den Nenndruck
Die Konstruktionsdrucke für die Rohrleitung im Inneren und außen des Behälters: Wenn der Konstruktionsdruck im Inneren des Behälters hoch ist, wird zur Überprüfung der Schweißstärke an den Rohranschlüssen in der Regel verlangt, dass der Druck beim Hydrauliktest auf dem Niveau des Drucks im Inneren des Behälters liegt. Dadurch entsteht jedoch ein Problem: Wenn die Konstruktionsdrücke für beide Bereiche zu hoch sind, könnte die Festigkeit des Außenbereichs des Behälters nicht ausreichen. Es gibt zwei Lösungswege: Erstens kann man die Konstruktionsstärke des Außenbereichs einfach erhöhen, indem man die Dicke dieser Schicht erhöht – vorausgesetzt, die Konstruktionsstärke bleibt dabei annähernd gleich. Zweitens: Wenn die Konstruktionsfestigkeit der Außenhülle stark von dem Ergebnis der Druckprüfung abhängt, kann man den Druck für die eigene Druckprüfung anhand des Konstruktionsdrucks der Außenhülle berechnen. Nach Bestehen der Druckprüfung folgen weitere Prüfungen auf Ammoniak-Leckagen, Halogen-Leckagen oder Helium-Leckagen
Dieser Beitrag wurde zuletzt von YUNCAI77 am 3.7.2018 um 13:32 bearbeitet und wiederholt
Ich stimme Ihrer Ansicht zu. Ein Berater hat gesagt, dass unter „Konstruktionsdruck“ in Punkt 4.7.4 der Konstruktionsdruck des Rohrgehäuses selbst gemeint ist, doch es ist sinnvoll, Punkt 8.13.6 zu befolgen. (Paragraf 8.13.6: Wenn der Prüfdruck im Rohrleitungsbereich höher ist als der Prüfdruck im Gehäusebereich, muss die Prüfung der Rohranschlüsse gemäß den Vorgaben in den Plänen oder nach einer von beiden Parteien vereinbarten Methode durchgeführt werden.) )
Es geht natürlich um den Entwurfsdruck des Geräteinneren oder der Außenschicht
Die Formulierung dieser Frage dient eigentlich dazu, dem Entwerfer mitzuteilen, dass aufgrund des niedrigeren Prüfdrucks im Außenkreis im Vergleich zur Seite des Innenkreises besondere Anforderungen an die Druckprüfung und Dichtheitsprüfung der Rohranschlüsse gestellt werden müssen